37. Literarische Woche Bremen: Gier und Gefühl 18.01-2.02.2013
Aktuell
 
 
 
Mittwoch, 27. Februar
Definitiv die letzte Veranstaltung der Literarischen Woche 2013: Wovon leben Schriftstellerinnen?
Andrea Krug vom Verlag Krug & Schaden­berg und die Autorin und Journalistin Dorothee Schmitz-Köster fragen sich heute ab 19 Uhr in einer Podiumsdiskussion im Belladonna in der Sonnenstraße 8 wovon Schrift­steller­innen eigentlich leben. Die Veranstaltung findet im Rahmenprogramm der Literarischen Woche 2013 statt und ist eine Kooperation von Belladonna mit dem Bremer Frauenmuseum und dem Bremer Literaturkontor, die Moderation hat Angelika Sinn vom Bremer Literaturkontor übernommen.
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Sonntag, 3. Februar
Finale der Literarischen Woche mit Lesung im Kulturzentrum Lagerhaus
Gestern Abend fand das literaische Programm der Literarischen Woche 2013 mit einer Lesung seinen Abschluss.Vier Bremer Autoren stellten Arbeiten vor, die das Thema Obdachlosigkeit von verschiedenen Perspektiven beleuchteten. Auf der Bühne im KIOTO des Kulturzentrum Lagerhaus lasen und diskutierten Corinna Gerhards, Janine Lancker, Sönke Busch und Jens Laloire, der auch das abschließende Gespräch moderierte, das unter reger Beteiligung des Publikums stattfand. Eingeleitet wurde die Veranstaltung durch Angelika Sinn, Geschäftsführerin des Bremer Literaturkontors, das in Kooperation mit der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung den Abend organisiert hatte.
Fotos von dieser Veranstaltung sehen sie nebenstehend.
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Doch mit Abschluss dieser Veranstaltung ist die Literarische Woche 2013 noch nicht ganz zu Ende. Die Ausstellung mit Exponaten zum Thema im Wall-Saal läuft noch bis zum 23. Februar.
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Und am 27. Februar findet noch eine Veranstaltung des Rahmenprogramms zur Literarischen Woche statt: Dann fragen sich Andrea Krug vom Verlag Krug & Schaden­berg und die Autorin und Journalistin Dorothee Schmitz-Köster in einer Podiumsdiskussion im Belladonna »Wovon leben Schriftstellerinnen?«
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Schauen sie doch in den nächsten Tagen noch einmal auf diese Web-Seite, dann werden wir ihnen ein kleines Resüme der Literarischen Woche 2013 liefern und einige der Texte der Abschlusslesung präsentieren.
Abbildung: Jens Laloire. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Corinna Gerhards. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Abbildung: Janine Lancker. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Sönke Busch. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Auf der Bühne im KIOTO: Jens Laloire stellt Sönke Busch vor. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Eckhard Petri umrahmte mit seinem Saxophon die literarischen Beiträge muskalisch. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Sonnabend, 2. Februar
Bremer Autoren lesen im Kulturzentrum Lagerhaus
Zum Abschluss der Literarischen Woche präsentieren sich vier Bremer Autoren unter dem Titel (Im) Schatten in Lesungen und Gesprächen dem Bremer Publikum. Corinna Gerhards, Janine Lancker, Sönke Busch und Jens Laloire haben den Kontakt mit Menschen gesucht, die aufgrund finanzieller, familiärer, psychischer oder anderer Probleme und Motive obdachlos sind. Von den Begegnungen und Gesprächen mit den Frauen und Männern, die auf der Straße leben, haben sie sich zu literarischen Texten inspirieren lassen. In einer anschließenden von Jens Laloire moderierten Gesprächsrunde berichten die Autorinnen und Autoren von ihren Erlebnissen, Beobachtungen und Empfindungen während der Recherche sowie von ihren literarischen Strategien bei der Verarbeitung des Themas.
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Der Hamburger Autor Kristof Magnusson stellte gestern im Gespräch mit Tim Schomacker und in einer Lesung seinen Roman Das war ich nicht vor, der sich auch mit der Thematik der Literarischen Woche beschäftigt.
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Abbildung: Vier Bremer Autoren: Janine Lancker, Corinna Gerhards, Jens Laloire (Fotos: © Victor Ströver, nordsign), Sönke Busch (Foto: privat) – Link zu Detailinformationen zur Veranstaltung

Abbildung: Kristof Magnusson las aus seinem Roman »Das war ich nicht«. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Auf der Bühne im Wall-Saal: Kristof Magnusson und Tim Schomacker Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Abbildung: Tim Schomacker führte das Gespräch mit Kristof Magnusson. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Erwin Miedtke, stellvertretender Direktor der Stadtbibliothek, führte in die Veranstaltung ein. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Ausführliche Informationen zu den Veranstaltungen der Literarischen Woche 2013 finden Sie hier auf dieser Web-Site.
Informationen zum Thema der Literarischen Woche gibt es hier >>.
Für weitere Auskünfte stehen wir Ihnen gerne unter Telefon: 0421-361-4708
und E-Mail: tobias.peters@stadtbibliothek.bremen.de zur Verfügung.
Immer up to date: Alle Termine der Literarischen Woche für Ihren elektronischen Kalender als Datei zum bequemen Import erhalten Sie hier >>.
Das kompakte Programm der Literarischen Woche können Sie sich hier >> auf Ihren Rechner laden (pdf-Datei, 698 KB).
Ein Faltblatt mit Medientipps zur Literarischen Woche 2013, zusammengestellt von den Lektorinnen und Lektoren der Stadtbibliothek Bremen, steht hier >> zum Herunterladen bereit (pdf-Datei, 2,44 MB).
Informationen zum Bremer Literaturpreis 2013 finden Sie auch auf der
Webseite der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung >>>.
 
Freitag, 1. Februar
Vom Kirchenmusiker auf die Longlist des Deutschen Buchpreises
So ließe sich in wenigen Worten die bisherige Karriere des Hamburger Autors Kristof Magnusson beschreiben, der heute Gast der Literarischen Woche ist. Oder so, wie er auf seiner Web-Site über sich selbst schreibt: »1976 in Hamburg geboren. – Abitur. Ausbildung zum Kirchenmusiker bei der evangelischen Landeskirche Nordelbien. – Zivildienst in einem Obdachlosen-Shelter in New York City mit Aktion Sühnezeichen Friedensdienste. – Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und der Universität Reykjavík, Stipendiat des evangelischen Studienwerks Villigst. – Kristof Magnusson war im Sommer 2006 Stadtschreiber des Goethe-Instituts in Pune/Indien und im Herbst 2008 Writer in Residence an der University of Iowa.« Mit seinem zweiten Roman Das war ich nicht schaffte er es 2010 auf die Longlist des Deutschen Buchpreises. Diesen Roman, dessen einer Protagonist durch seine Naivität und seine Hilfsbereitschaft eine Bankenkrise auslöst, wird er dem Bremer Publikum heute Abend in einer Lesung und im Gespräch mit dem Autor Tim Schomacker vorstellen. Die Veranstaltung im Wall-Saal beginnt um 19 Uhr.
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Gestern Abend stellte der französische Schriftsteller Camille de Toledo im Institut français sein aktuelles Buch vor: L’Inquiétude d’être au monde (2012; dtsch: Die Besorgnis, auf der Welt zu sein). Eingeleitet und moderiert wurde die zweisprachige Lesung und das anschließenden Gespräch von Dr. Nadège Le Lan, die Übersetzung besorgte Kerstin Witges.
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Abbildung: Kristof Magnusson (Foto: © Thomas Dashuber) – Link zu Detailinformationen zur Veranstaltung

Abbildung: Camille de Toledo im Institut français. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Lesung von Camille de Toledoim im Musiksalon des Institut français. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Abbildung: Dr. Nadège Le Lan moderierte die Veranstaltung. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Kerstin Witges sorgte für die Übersetzung ins Deutsche. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Donnerstag, 31. Januar
»Die Besorgnis auf der Welt zu sein«
Heute ist die Literarische Woche zu Gast in Frankreich – genauer gesagt im Institut français. Hier stellt der französische Schriftsteller, Musiker, Fotograf und Videokünstler Camille de Toledo seine jüngste Veröffentlichung vor: L’Inquiétude d’être au monde (2012; dtsch: Die Besorgnis, auf der Welt zu sein). Der Autor sagt selbst über sein Schreiben: »Mein Werk, sei es Lyrik, Prosa, Fotografie oder Oper, will die Poetik des 21. Jahrhundert zugleich verkörpern und neu erfinden.«
Die Veranstaltung mit einer zweisprachigen Lesung und einem anschließenden von Dr. Nadège Le Lan moderierten Gespräch im Institut français (Contrescarpe 19) beginnt um 19.30 Uhr.
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Gestern abend auf der Bühne im Wall-Saal näherten sich die Berliner Kulturtheoretikerin Christa von Braun von kulturgeschichtlicher Seite und der Bremer Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Rudolf Hickel von ökonomischer Seite der Frage nach dem »Preis des Geldes« –- so auch der Titel der jüngsten Veröffentlichung der Berliner Autorin. Christa von Braun zeigte in einem mit zahlreichen Bildbelegen unterstützten faszienierenden Vortrag die Geschichte des Geldes auf seinem Weg zu einem immer höheren Abstarktionsgrad, die sie ebenso als Körper- und als Geschlechterdiskurs liest. Die anschließende Diskussion fand unter reger Publikumsbeteiligung in einem ausverkauften Wall-Saal statt.
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Auch am Nachmittag gab es einen regen Publikumszuspruch, als der Bremer Kunst­wissen­chaftler Detlef Stein durch die eigens von ihm zur Thematik der Literarischen Woche konzipierte Ausstellung führte. Alle ausgestellten Bilder stammen aus dem Bestand der Grafothek der Stadtbibliothek Bremen und sind ausleihbar – selbstverständlich erst nach Abschluss der Ausstellung am 23. Februar.
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Abbildung: Camille de Toledo (Foto: © Ghila Krajzman) – Link zu Detailinformationen zur Veranstaltung

Abbildung: Barbara Lison führte in die Veranstaltung ein. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Christa von Braun sprach über den »Preis des Geldes«. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Abbildung: Rudolf Hickel stellte Christa von Braun vor. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Auf der Bühne im Wall-Saal: Christa von Braun und Rudolf Hickel. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Rege Diskussion im Wall-Saal. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Abbildung: Der Rundgang durch die Ausstellung im Wall-Saal fand reges Interesse beim Bremer Publikum. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: FDer Bremer Kunstwissenschaftler Detlef Stein erläuterte Bilder der Ausstellung im Wall-Saal; hier »Salome tanzt vor Herodes« von Renato Guttuso. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
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Donnerstag, 31. Januar
Medientipps zu Gier und Gefühl –
Geld in Literatur, Wissenschaft und Kunst

Die Lektorinnen und Lektoren der Stadtbibliothek Bremen haben ein Faltblatt mit Medientipps zum Thema der Literarische Woche 2013 zusammengestellt. Hier finden sie Empfehlungen aus den Bereichen Belletristik und Sachbuch von Paul Austers Sunset Park bis Tilman Rammstedts Die Abenteuer meines ehemaligen Bankberaters, von Hanno Becks Geld denkt nicht bis Der größte Raubzug der Geschichte von Matthias Weik und Marc Friedrich. Sie erhalten das Faltblatt an allen Standorten der Stadtbibliothek Bremen oder sie können es hier >> als pdf-Datei herunterladen. Oder sie suchen die Liste direkt im Online Katalog der Stadt­biblio­thek >>> auf.
 
Abbildung: Titel Faltblatt mit Medientipps zur Literarischen Woche 2013
Mittwoch, 30. Januar
Geld und Opferrituale
Was hat das Geld mit Opferritualen, mit dem männlichen und dem weiblichen Körper zu tun? Mit einem kulturwissenschaftlichen Ansatz nähert sich die Berliner Kulturtheoretikerin Christa von Braun heute Abend im Wall-Saal der Zentralbibliothek der Thematik der Literarischen Woche. In einer Lesung aus ihrer aktuellen Veröffentlichung Der Preis des Geldes und im Gespräch mit dem Bremer Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Rudolf Hickel erläutert von Braun ihre Thesen dem Bremer Publikum. Beginn der Veranstaltung ist 19 Uhr.
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Bereits heute Nachmittag wendet sich die Literarische Woche der Bildenden Kunst zu. Der Bremer Kunstwissenschaftler Detlef Stein führt durch die eigens von ihm zur Thematik der Literarischen Woche konzipierte Ausstellung und erläutert anschließend exemplarisch eines der Werke ausführlich. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr im Wall-Saal, der Eintritt ist frei..
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Im Gespräch mit Katrin Krämer (Nordwestradio) stellte gestern Abend Lars Brandt seinen Roman Alles Zirkus im Wall-Saal der Zentralbibliothek vor. Organisiert wurde diese Lesung von Veranstaltung der Stadtbibliothek Bremen und der Bremer Volkshochschule in Kooperation mit der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung.
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Bereits gestern Vormittag fand die traditionelle ÖVB-Lesung vor geladenen Schulklassen statt. Der Förderpreisträger des Bremer Literaturpreises Andreas Stichmann las im Hause der ÖVB aus seinem Roman Das große Leuchten. Die ÖVB – Öffentliche Versicherung Bremen – stiftet seit 2005 den Förderpreis in Höhe von 6.000 EUR zum Bremer Literaturpreis. Frank Müller, Vorstand der ÖBV, begrüßte die Schülerinnen und Schüler. Anschließend stellte Barbara Lison, Direktorin der Stadtbibliothek Bremen, Andreas Stichmann vor, informierte über die Geschichte und die Bedeutung des Bremer Literaturpreises und bedankte sich bei der ÖBV für deren Engagement für die Literatur in Bremen. Nach der Lesung des Förderpreisträgers gab es noch eine sehr lebhafte Frage-und-Antwort-Runde. Veranstaltet wurde die Lesung von der ÖVB in Kooperation mit der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung und dem Verein workshop: literatur, der es sich zur Aufgabe gestellt hat, Bremer Oberstufenschülerinnen und -schüler Bremer OberstufenschülerInnen auf vielfälltige Weise mit Gegenwartsautoren in Kontakt zu bringen.
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Abbildung: Christina von Braun (Foto: © Dagmar Stratenschulte) – Link zu Detailinformationen zur Veranstaltung
Abbildung: Detlef Stein. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Abbildung: Lars Brandt. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Auf der Bühne im Wall-Saal: Lars Brandt und Katrin Krämer. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Abbildung: Katrin Krämer (Nordwestradio) führte das Gespräch mit Lars Brandt. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Erwin Miedtke, stellvertretender Direktor der Stadtbibliothek, begrüßte die Anwesenden Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Abbildung: Der Förderpreisträger des Bremer Literaturpreises Andreas Stichmann las im Hause der ÖVB aus seinem Roman <em>Das große Leuchten</em>. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Frank Müller, Vorstand der ÖBV, begrüßte die Schülerinnen und Schüler. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Abbildung: Applaus für Andreas Stichmann und für die ÖVB: Barbara Lison, Direktorin der Stadtbibliothek Bremen, bedankte sich bei dem Förderpreisträger für die Lesung und bei der ÖBV für deren Engagement für die Literatur in Bremen. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Interessiertes Publikum: Bremer Schulklassen bei der Lesung von Andreas Stichmann im Hause der ÖVB. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Nach der Lesung: Frank Müller, Vorstand der ÖBV, Ursel Bäumer vom mitveranstaltenden Verein workshop: literatur, Andreas Stichmann und Barbara Lison, Direktorin der Stadtbibliothek Bremen. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Klassenfoto mit Autor: Schülerinnen und Schüler der Oberschule an der Kurt-Schumacher-Allee nach der Lesung von Andreas Stichmann im Hause der ÖVB. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Dienstag, 29. Januar
»Alles Zirkus« im Wall-Saal
Mit einer Lesung von Lars Brandt wird heute Abend die Reihe der Literaturpräsentationen zum Thema »Geld und Gefühl« im Wall-Saal der Zentralbibliothek fortgesetzt. Meike Fessmann schreibt in der Süddeutschen Zeitung über Brandts Roman:
»›Alles Zirkus‹ ist ein ebenso realistischer wie spielerischer Roman, streng komponiert und doch nicht kalt. Zunächst scheint er eher harmlos daherzukommen, seine Sprache ist ziemlich schlicht. Dann aber verdichten sich die Motive zu einem feinen Netz. Welches Bild wir in den Augen desjenigen abgeben, den wir lieben, ist eines davon. Und dass schon kleine Auslöser genügen, um große Probleme in Gang zu bringen. Die Vertrauenskrise eines Paars in mittleren Jahren verbindet sich relativ elegant mit der Wirtschaftskrise des Jahres 2009.« Im Anschluss an die Lesung gibt Lars Brandt im Gespräch mit Katrin Krämer (Nordwestradio) weitere Auskunft über sein Buch und dessen Thematik.
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Schon heute Vormittag liest der Förderpreisträger Andreas Stichmann im Rahmen der Literarischen Woche vor eingeladenen Schulklassen aus seinem Roman Das große Leuchten. Die Lesung findet im Hause der ÖVB Öffentliche Versicherungen Bremen, die seit 2005 den Förderpreis in Höhe von 6.000 EUR zum Bremer Literaturpreis stiftet.
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Gestern Abend las der spanische Schriftsteller und Journalist Ignacio del Valle im Instituto Cervantes aus seinem Roman Busca mi rostro. Dr. Carlos Ortega, Direktor des Instituto Cervantes Bremen, moderierte die zweisprachigen Lesung und das anschließenden Gespräch; Beate Löwe sorgte für die Übersetzung ins Deutsche.
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Abbildung: Lars Brandt (Foto: © Renate Brandt) – Link zu Detailinformationen zur Veranstaltung
Abbildung: Ignacio del Valle. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Auf der Bühne im Instituto Cervantes: Beate Löwe, Ignacio del Valle und Dr. Carlos Ortega. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Abbildung: Dr. Carlos Ortega, Direktor des Instituto Cervantes Bremen, moderierte die zweisprachigen Lesung. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Beate Löwe sorgte für die Übersetzung ins Deutsche. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Montag, 28. Januar
Bremer Literaturpreis 2013 verliehen
Im Rahmen eines Festakts wurde heute Mittag in der Oberen Halle des Bremer Rathauses der Bremer Literaturpreis 2013 der Rudolf-Alexander-Schröder- Stiftung an Wolf Haas verliehen für seinen Roman Verteidigung der Missionarsstellung. Die Jury bezeichnete das Werk als »ein virtuoses Sprachspiel, dessen Abgründigkeit seinem Humor die Waage hält«. Andreas Stichmann erhielt den Förderpreis für den Roman Das große Leuchten.
Die Reden als pdf-Dateien sowie eine Pressemeldung über die Veranstaltung finden Sie auf der Web-Site der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung unter der Kategorie »Presse« >>.
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Abbildung: Vor der Preisverleihung: Michael Sieber (Vorsitzender der Rudolf-Alexander-Schröder Stiftung), Andreas Stichmann (Förderpreisträger 2013), Wolf Haas (Träger des Bremer Literaturpreises 2013) und Bürgermeister Jens Böhrnsen. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Michael Sieber, Vorsitzender der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung, übergibt den Bremer Literaturpreis 2013 an Wolf Haas. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Michael Sieber zeichnet Andreas Stichmann mit dem Förderpreis des Bremer Literaturpreises aus. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Montag, 28. Januar
Verleihung des Bremer Literaturpreis 2013 an Wolf Haas und des Förderpreises an Andreas Stichmann
Stets ein Höhepunkt der Literarischen Woche Bremen: Die Verleihung des Bremer Literaturpreises in der Oberen Halle des Alten Rathauses. Heute erhält Wolf Haas den mit 20.000 Euro dotierten Bremer Literaturpreis der Rudolf Alexander Schröder Stiftung für seinen im Hoffmann & Campe Verlag erschienenen Roman Verteidigung der Missionarsstellung. Andreas Stichmann empfängt den mit 6.000 Euro dotierten Förderpreis des Bremer Literaturpreises 2009 für seinen im Rowohlt Verlag erschienenen Roman Das große Leuchten. Der Förderpreis wird seit 2005 von der ÖVB – Öffentlichen Versicherung Bremen finanziert. Die Laudatio auf den Wolf Haas wird Richard Kämmerlings halten, Dr. Roman Bucheli die auf Andreas Stichmann. Der Senator für Kultur Bürgermeister Jens Böhrnsen wird Preisträger und Publikum begrüßen. Der Eintritt ist frei.
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Heute Abend präsentiert das Instituto Cervantes den spanischen Autor Ignacio del Valle, der seinen neuen Roman Busca mi rostro mitgebracht hat. In der von Dr. Carlos Ortega (Instituto Cervantes) moderierten Veranstaltung stellt der Autor sein Werk in einer zweisprachigen Lesung vor. Beginn der Lesung im Haus des Instituto Cervantes am Schwachhauser Ring 124 ist 19 Uhr.
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Abbildung: Wolf Haas (Foto: © Klaus Fritsch)

Abbildung: Andreas Stichmann (Foto: © Patricia Neligan)Abbildung: Ignacio del Valle (Foto: © Instituto Cervantes) – Link zu Detailinformationen zur Veranstaltung
Sonntag, 27. Januar
Preisträgerlesung in der Glocke
Wie immer auf reges Interesse der Bremer Literaturbegeisterten stieß die Lesung der Preisträger des Bremer Literaturpreises, die in diesem Jahr zum ersten Mal im Kleinen Saal der Glocke stattfand. Moderiert von Dr. Lothar Müller, Mitglied des Vorstands der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung und Literaturredakteuer der Süddeutschen Zeitung, stellten die beiden Preisträger ihre ausgezeichneten Werke vor. Dabei las der Preisträger des Bremer Literaturpreises 2013 Wolf Haas weniger aus seinem Roman Verteidigung der Missionarsstellung, vielmehr rezitierte er auswendig aus seinem Werk. Andreas Stichmann, Förderpreisträger des Jahres 2013 präsentierte seinen Roman Das große Leuchten.
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Abbildung: Auf dem Podium: Dr. Lothar Müller, Wolf Haas und Andreas Stichmann. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Michael Sieber, Vorsitzender der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung, führte in den Abend ein. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Dr. Lothar Müller, Mitglied des Vorstands der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung, moderierte den Abend. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Der Preisträger Wolf Haas rezitierte auswendig aus seinem Roman »Verteidigung der Missionarsstellung«. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Der Förderpreisträger Andreas Stichmann stellte seinen Roman »Das große Leuchten« vor. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Blick in den neuen Veranstaltungsort, den Kleinen Saal der Glocke. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Sonntag, 27. Januar
Lesung der Preisträger
Stets ein literarisches Highlight der Literarischen Woche: Am Abend vor der Verleihung des Bremer Literaturpreises präsentieren die Preisträger dem literaturinteressierten Bremer Publikum die Werke, für die sie ausgezeichnet werden. Wolf Haas wird seinen Roman Verteidigung der Missionarsstellung in Lesung und Gespräch vorstellen, der Förderpreisträger Andreas Stichmann wird aus Das große Leuchten lesen. Die Gesprächsführung hat der Literaturwissenschaftler und -redakteur Dr. Lothar Müller (Süddeutsche Zeitung). Die Veranstaltung findet in diesem Jahr erstmals im Kleinen Saal der Glocke statt. Beginn der Lesung ist 18 Uhr; der Eintritt ist frei.
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Abbildung: Buchcover Wolf Haas: Verteidigung der MissionarsstellungAbbildung: Buchcover Andreas Stichmann: Das große Leuchten
Sonnabend, 26. Januar
Peter Rosei las in der Stadtbibliothek
Im Gespräch mit dem Moderator Prof. Dr. Michael Wentzel (Bonn) und in einer Lesung stellte der österreichische Schriftsteller Peter Rosei gestern Abend um 19 Uhr im Wall-Saal seinem Roman Geld! vor.
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Am morgigen Sonntag findet um 18 Uhr die Lesung der Preisträger des Bremer Literaturpreises 2013 statt. Unter der Gesprächsleitung von Dr. Lothar Müller (Süddeutsche Zeitung) stellen Wolf Haas und Andreas Stichmann ihre prämierten Romane vor. Für die Veranstaltung im Kleinen Saal der Glocke wird kein Eintritt erhoben; es stehen ausreichend Plätze zur Verfügung, eine Reservierung ist nicht möglich.
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Abbildung: Erwin Midtke leitete in die Veranstaltung mit Peter Rosei ein. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Prof. Dr. Michael Wentzel (Bonn) moderierte den Abend und stellte den Schriftsteller Peter Rosei vor. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Peter Rosei. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Peter Rosei im Gespräch mit Prof. Dr. Michael Wentzel. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Freitag, 25. Januar
Peter Rosei liest Geld!
Der Österreichische Autor Peter Rosei liest heute Abend um 19 Uhr im Wall-Saal aus seinem aktuellen Roman Geld!. »Psychologisch tiefenscharf« urteilt Judith Leister in der Neuen Züricher Zeitung über Roseis Romanpersonal, von denen sie feststellt, sie seien mit »an Thomas Bernhard erinnernder unverblümte Härte« gezeichnet. Im anschließenden Gespräch mit dem Moderator Prof. Dr. Michael Wentzel (Bonn) wird der Autor dem Publikum über Entstehungszusammenhang und Rezeption seines Romans Auskunft geben – ein spannender Abend wartet also auf die Bremer Literaturfreunde.
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Heute Vormittag konnten Bremer Oberstufenschüler den Förderpreisträger des diesjährigen Bremer Literaturpreises Andreas Stichmann in einer Lesung erleben. Anschließend verfassten die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung des Autors eigene Texte und trugen diese vor. Ergebnisse des Workshops, ein Interview von Schülern mit Andreas Stichmann, eine Rezension des Romans Das große Leuchten und ein Bericht von der Veranstaltung werden demnächst auf der Web-Site des mitveranstaltenden Vereins workshop literatur e.V. [www.workshop-literatur.de] zu lesen sein.
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Abbildung: Peter Rosei (Foto: © Gabriela Brandenstein) – Link zu Detailinformationen zur Veranstaltung
Abbildung: Andreas Stichmann. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Workshop im Wall-Saal mit Andreas Stichmann. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Workshop mit Andreas Stichmann. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Workshop mit Andreas Stichmann. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Donnerstag, 24. Januar
Geld im Wall-Saal, Förderpreisträger im Workshop
Morgen Abend startet auch das literarische Programm der Literarischen Woche 2013. Der Österreichische Autor Peter Rosei stellt in einer Lesung und im Gespräch mit Prof. Dr. Michael Wentzel (Bonn) seinen Roman Geld! dem Bremer Publikum vor. Die Veranstaltung findet im Wall-Saal der Zentralbibliothek statt und beginnt um 19 Uhr.
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Schon morgen Vormittag haben Bremer Schüler als Erste die Gelegenheit im Rahmen der Literarischen Woche den Förderpreisträger des diesjährigen Bremer Literaturpreises kennenzulernen. Andreas Stichmann stellt sich geladenen Schulklassen zuerst in einer Lesung vor und arbeitet anschließend mit den Schülerinnen und Schülern im Rahmen eines Workshops an eigenen Texten. Veranstaltet wird diese kreative Art der Literaturvermittlung für junge Leute vom Bremer Verein workshop literatur e.V. [www.workshop-literatur.de] in Kooperation mit der Stadtbibliothek Bremen und der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung.
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Sonnabend, 19. Januar
Literarischen Woche 2013 mit einer Veranstaltung mit Tilmann Moser eröffnet
Der Andrang der literaturinteressierten Bremer war so groß, dass der Wall-Saal der Stadtbibliothek fast an seiner Kapazitätsgrenze angekommen war. Und Geduld mussten die Zuhörer auch mitbringen, denn die Veranstaltung konnte erst mit einer Stunde Verspätung beginnen: der Zug, mit dem Tilmann Moser anreiste, hatte witterungsbedingt eine solch erhebliche Verspätung. Dann konnte es aber endlich losgehen mit der Literarischen Woche 2013. Eingeleitet von Erwin Miedtke, dem stellvertretenden Direktor der Stadtbibliothek Bremen, stellte Moser in einer Lesung und im Gespräch mit der Kulturjournalistin Elke Schlinsog (Nordwestradio) seinen jüngstes Buch Geld, Gier und Betrug vor und versuchte damit eine theoretische Fundierung des Themas der Literarischen Woche 2013 aus psychoanalytischer Sicht.
Fotos von dieser Veranstaltung sehen Sie nebenstehend.
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Abbildung: Der Wallsaal war bei der Eröffnung der Literarischen Woche 2013 an seiner Kapazitätsgrenze. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Erwin Miedtke begrüßt die Gäste des Abends und das Publikum. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Tilmann Moser. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Elke Schlinsog (Nordwestradio). Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Tilann Moser und Elke Schlinsog (Nordwestradio) im Gespräch auf der Bühne des Wall-Saals. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Freitag, 18. Januar
Geld, Gier und Betrug
Mit der heutigen Eröffnungsveranstaltung begibt sich die Literarische Woche 2013 gleich mitten ins Zentrum ihrer Themenstellung. Der Schweizer Autor, Psychoanalytiker und Körperpsychotherapeut Tilmann Moser analysiert in seinem neuen Buch Geld, Gier und Betrug unsere Gesellschaft und ihr Verhältnis zum Geld. »Moser beabsichtigt nichts weniger als eine Gesamtdiagnose: ›Gibt es einen Trend zu allgemeiner Korruption oder zur moralischen Verbesserung?‹, fragt der Autor. Mit dem Rüstzeug der Psychoanalyse will er klären, weshalb Betrug allgegenwärtig geworden ist und welche Folgen der Verlust von Vertrauen auf die Individuen und die Gesellschaft hat.« (Claire-Lise Buis in Psychologie Heute) Im Gespräch mit der Journalistin Elke Schlinsog (Nordwestradio) stellt Tilmann Moser seine Thesen dem Bremer Publikum vor und stimmt so auf Thematik der Literarischen Woche 2013 ein. Die Veranstaltung im Wall-Saal der Zentralbibliothek beginnt um 19 Uhr.
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Abbildung: Tilmann Moser, © Brandes & Apsel Verlag – Link zu Detailinformationen zur Veranstaltung Abbildung: Buchtitel Tilmann Moser: Geld, Gier und Betrug, © Brandes & Apsel Verlag – Link zu Detailinformationen zur Veranstaltung
Mittwoch, 9. Januar
Keinen Termin mehr verpassen – der Literarische Woche Kalenderservice
Alle Termine der Literarischen Woche als Datendatei für ihren elektronischen Kalender: diesen Service bieten wir ihnen auch in diesem Jahr wieder an. Sie können die Daten bequem mit ihrem Kalender im Internet verknüpfen oder als Datei herunterladen – alle Termine komplett mit Link zu näheren Informationen – und sie verpassen keine der Veranstaltungen der Literarischen Woche 2013.
[Nähere Informationen finden sie hier >>]
 
Abbildung: Symbolbild Kalenderservice



Freitag, 21. Dezember
Gier und Gefühl –
Geld in Literatur, Wissenschaft und Kunst
37. Literarische Woche Bremen 2013
18. Januar – 2. Februar 2013

Die einen haben Geld, die anderen nicht – und richtig viel Geld hat sowieso nur einer, Comic-Held Onkel Dagobert Duck. Bei allem Reichtum prägen ihn sowohl die Gier nach mehr als auch die Angst des Verlusts. Denn anders als beim Hungergefühl gibt es beim Geld keinen Sättigungspunkt; Gier schleicht sich auf leisen Sohlen ein und bleibt. Und in jeder Krise des Geldes bangen alle gemeinsam.
Die anhaltende Schulden- und Bankenkrise bestimmt unsere Gegenwart und wohl auch Zukunft. Den Finanztransaktionen und Spekulationen von Bankern oder den Schuldenbergen der Staaten sind wir jedoch nicht nur abstrakt ausgeliefert. Durch private Schulden oder auch durch Rücklagen haben wir teil an diesem Geldsystem, dem kaum noch jemand traut und mit dem sich viele hilflos ausgeliefert fühlen.
In der Inflation der 1920er Jahre in Deutschland, in der großen Depression von 1929 oder auch in der aktuellen Weltfinanzkrise zahlen viele Menschen den Preis für den Verlust der Glaubwürdigkeit des Geldes auf ganz existentielle Weise: mit Arbeitslosigkeit, dem Verlust ihrer Wohnung und mit sozialer Ausgrenzung.
Wie reagiert die Literatur auf die längst unübersichtlich gewordene Anhäufung von Finanzkrisen und dem Verlust an Vertrauen in die Finanzmärkte? Spätestens seit diesem Herbst scheint es so, als würde die Literatur Szenarien entwickeln, die uns auf der einen Seite die auf den ersten Blick so schöne Welt von Topmanagern und Vorstandsvorsitzenden nahebringt und auf der anderen vor allem auch den Auswirkungen der Finanzkrise auf die vielen Beteiligten bis in das private Leben hinein nachspürt. Was bedeutet dieser Vertrauensverlust und was macht die Krise mit dem Einzelnen?

Die 37. Literarische Woche Bremen hat dazu Autorinnen und Autoren eingeladen, die in ihren Romanen bzw. ihren Sachbüchern diesen Phänomenen nachspüren, die sozialpsychologischen Zusammenhänge aller Akteure beleuchten und letztlich die Frage nach unserem Verhältnis zum Geld aufwerfen.
Wir laden Sie herzlich zu den Veranstaltungen ein.

(Erwin Miedtke)

 

Abbildung: Titel Leporello zur Literarischen Woche 2013