bremer literaturpreis 2002
und förderpreis des bremer
literaturpreises 2002

Seit 1954 ist der Geburtstag von Rudolf Alexan-
der Schröder, der 26. Januar, Anlass für die
Verleihung des Bremer Literaturpreises, der
1977 durch den Förderpreis ergänzt wurde.

Die Preisträger 2002 heißen W. G. Sebald und
Juli Zeh (Förderpreis).

   
W. G. Sebald wurde 1944 in Wertach geboren.
Nach dem Studium arbeitete er als Lektor und
Lehrer in der Schweiz. 1970 ging er nach Norwich
(England), wo er als Dozent und Schriftsteller
lebte.

Zu seinen wichtigsten Büchern zählen Schwindel,
Gefühle
(1990), Die Ausgewanderten (1992),
Die Ringe des Saturn
(1995), Logis in einem
Landhaus
(1998) sowie der Essayband Luft-
krieg und Literatur
(1999).

Die Werke W. G. Sebalds wurden mit zahl-
reichen Preisen ausgezeichnet, zuletzt im
Jahre 2000 mit dem »Joseph-Breitbach-Preis«
und dem »Heinrich-Heine-Preis«. W. G. Sebald
starb im Dezember 2001 an den Folgen eines
Autounfalls.


 

Juli Zeh, Jahrgang 1974, wurde in Bonn ge-
boren. Nach einem Jurastudium in Passau und
Leipzig lernte sie Literarisches Schreiben am
Deutschen Literaturinstitut in Leipzig, wo sie
nach Aufenthalten in New York und Krakau
heute lebt.

Ihre Aufsätze wurden 1999 mit dem »Preis für
Essayistik der Humboldt Universität Berlin«
und 2000 mit dem »Caroline Schlegel Preis für
Essayistik« ausgezeichnet.

Siehe auch:
Lesung zum Bremer Literaturpreis 2002
Michael Krüger, Hanser Verlag (für W. G. Sebald)
und Juli Zeh (Förderpreis) >>

Verleihung des Bremer Literaturpreises 2002
und des Förderpreises des Bremer Literatur-
preises 2002 >>
Verlagsinformation Carl Hanser Verlag
zu W. G. Seebald »Austerlitz« >>>

Suchmaschine Google zu W. G. Sebald >>>
Web-Site Juli Zeh >>>
Suchmaschine Google zu Juli Zeh >>>

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