5.2.2003
               


     

Mit Film, Literatur und Bildender Kunst endete die 27. Literarische Woche »zwischen Bildern und Texten«

Eine anregende Exkursion in die Zwischenräume
von Film und Bildender Kunst rundete am
Dienstag, den 4. 2., im Kino 46 die 27. Litera-
rische Woche ab.
Anhand zahlreicher Filmbeispiele zeigte Karl
Heinz Schmid (Kino 46), wie sich große
Regisseure der Filmgeschichte wie Buñuel,
Godard oder auch Hitchcock auf Licht- und
Bildeinfälle des »großen Unbekannten der Blütezeit der holländischen Malerei«, Jan Ver-
meer van Delft, beziehen. Er knüpfte damit nicht
zuletzt an den jungen polnischen Regisseur
Jerzy an, dem Protagonisten von Godards Film
Passion, der im Programm der Literarischen Woche zu sehen war. Dessen größtes Problem bei seinem aktuellen Filmprojekt stellt nämlich das Licht da –- und nicht etwa eine zu erzählende Geschichte…

In über 20 Veranstaltungen thematisierte die
27. Literarische Woche das Spannungsverhältnis von »Bildern und Texten«. Ob als lyrische Hom-
mage an eine einzelne Künstlerin, als lichtbild-
gestützter Vortrag oder in Form eines Romans
über einen tragisch-komischen Studenten der
Kunstgeschichte: auf ganz unterschiedlichen
Wegen näherten sich Autorinnen und Autoren,
Künstlerinnen und Künstler sowie zahlreiche
Fachwissenschaftler dem Beziehungsgeflecht
von Bildender Kunst und Literatur, so dass
schließlich ein kaleidoskopartiges Bild ent-
stand – Zwischenergebnis und Ausgangspunkt
für weitere spannende Diskussionen.

An dieser Stelle sei allen Kooperationspartnern herzlich gedankt, ohne die die 27. Literarische Woche nicht zu Stande gekommen wäre.

Einen Bericht von der Verleihung des Bremer Literaturpreises 2003 mit der Dokumentation der gehaltenen Reden finden Sie hier >>.

Über die Planungen zur Literarischen Woche
im Jahr 2004 halten wir Sie selbstverständlich
an dieser Stelle auf dem Laufenden.

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen
gerne unter Telefon: 0421-327943
und E-Mail: tisch@literaturkontor-bremen.de
zur Verfügung.