Bremer Literaturpreis
 
 
 
Abbildung: Brigitte Kronauer (Foto: Werner Nitsch, Hamburg; © Klett-Cotta)

Brigitte Kronauer

Brigitte Kronauer, geboren 1940 in Essen, lebt als freie Schriftstellerin in Hamburg. Brigitte Kronauer, die ihre Art des Schreibens einmal als »eine malerische Lösung« bezeichnet hat, wurde für ihr Werk mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Fontane-Preis, dem Heinrich-Böll-Preis und dem Joseph-Breitbach-Preis.
Zuletzt erschienen: Teufelsbrück, Klett-Cotta, 2000 und Zweideutigkeiten. Essays und Skizzen, Klett-Cotta, 2003.

 
Abbildung: Buchcover Brigitte Kronauer: Verlangen nach Musik und Gebirge (© Klett-Cotta)

»Verlangen nach Musik und Gebirge«

Klett-Cotta, 2004
Aus der Jurybegründung:
»Brigitte Kronauer erhält den diesjährigen Bremer Literaturpreis für einen Roman, der in beispielhafter Weise die Kunst subjektiven Erzählens vorführt. In Verlangen nach Musik und Gebirge verwandelt die erzählende Heldin die Romanbühne in das Interieur der Seele: ein wunderbarer Mummenschanz vor dem Hintergrund der belgischen Küstenlandschaft, der das Thema Schein in seinen Spielarten als Schatten, Blendwerk und Nichtigkeit des Wesens vorführt.«

Der Bremer Literaturpreis 2005
Seit 1954 ist der Geburtstag Rudolf Alexander Schröders, der 26. Januar, Anlass für die Verleihung des Bremer Literaturpreises, der 1977 durch den Förderpreis ergänzt wurde.
Der Bremer Literaturpreis ist seit diesem Jahr mit 20.000 Euro dotiert.
Den Förderpreis in Höhe von 6.000 Euro stiftet ab 2005 die Öffentliche Versicherung Bremen.


Die Preisträgerinnen 2005:
Brigitte Kronauer und Antje Rávic Strubel (Förderpreis)


Lesung der PreistrÄgerinnen
Moderation: Prof. Dr. Wilfried F. Schoeller, Berlin
Büchertisch: Humboldt Buchhandlung
Eintritt frei

Dienstag, 25. Januar, 20 Uhr
Schauspielhaus, Goetheplatz 1-3

Verleihung der Preise
Begrüßung: Bürgermeister Dr. Peter Gloystein, Senator für Kultur
Laudatio auf Brigitte Kronauer: Sibylle Cramer, Mitglied der Jury
Laudatio auf Antje Rávic Strubel: Dr. Lothar Müller, Mitglied der Jury
Übergabe der Urkunden: Dr. Rolf Michaelis,
1. Vorsitzender der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung und Mitglied der Jury
Musikalisches Rahmenprogramm: Marianne Schulte (Violine)
und Florian Oberlechner (Akkordeon)
Büchertisch: Buchhandlung Franz Leuwer
Eintritt frei
Gruppen melden sich bitte an unter: 0421-3614767
(Stadtbibliothek/Öffentlichkeitsarbeit)

Mittwoch, 26. Januar, 12 Uhr
Obere Halle im Alten Rathaus, Am Markt

Antje Rávic Strubel
Antje Rávic Strubel, 1974 geboren, lebt in Berlin und studierte Amerikanistik und Literaturwissenschaften in Potsdam und New York.
Sie wurde u.a. bei den Klagenfurter Literaturtagen ausgezeichnet und erhielt die Roswitha-Medaille der Stadt Gandersheim. Von Antje Rávic Strubel liegen die Romane vor: Offene Blende, dtv, 2001, Unter Schnee, dtv, 2001 und Fremd Gehen. Ein Nachtstück, marebuchverlag, 2002.


Abbildung: Antje Rávic Strubel (Foto: Isolde Ohlbaum, München; © Isolde Ohlbaum)
Tupolew 134 C.H. Beck, 2004
Aus der Jurybegründung:
»Die Jury des Bremer Literaturpreises vergibt den Förderpreis an Antje Rávic Strubel für die große erzählerische Kraft, den sprachlichen Wagemut und die wache Intelligenz, mit der sie eine Episode aus der deutsch-deutschen Geschichte schildert. Ihr Roman ist ein abgründiges Porträt des Lebenswillens unter den Bedingungen der Ausweglosigkeit.«


Abbildung: Buchcover Antje Rávic Strubel: Tupolew 134 (© C.H. Beck)