

Heinrich Goertz: »Zu meinen Bildern: Schon während meiner Ausbildung zum Bühnenbildner war ich als Maler dem Gegenständlichen verpflichtet.
Mensch, Natur, Interieurs, kurzum Teile des Lebens zu erfassen und zu durchleuchten, mit welchen Mitteln auch immer, sehe ich als meine Sache an (um das verpflichtende Wort »Aufgabe« zu vermeiden). So wie man als Journalist, Dramatiker und Erzähler an die Wirklichkeit gebunden ist, so auch als Maler. Man stelle sich einen abstrakten Text vor! Außer Kurt Schwitters hat das niemand riskiert. Also suche ich mir meine Motive und Einfälle in der Wirklichkeit – auch wenn sie ins Kuriose, Groteske und Phantastische abgleiten. Vieles spricht dafür, dass manches so gesehen und erlebt werden kann – beim Schreiben, beim Malen.«