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Heinrich Goertz
Heinrich Goertz, Maler, Journalist, Dramatiker und Erzähler wurde 1911 im Rheinland geboren. Er absolvierte eine Ausbildung zum Bühnenbildner an der Folkwang-Schule Essen. Seine Lehrer waren Max Pfeiffer Watenphul (Malerei), Karl Rössing (Akt) und Hein Heckroth (Bühnenbild). Heinrich Goertz' künstler-
isches Werk wurde bereits in zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen prä-
sentiert. Darüber hinaus war er viele Jahre als Chef-
dramaturg an verschiedenen Theatern in Berlin und Hannover tätig, schrieb Beiträge für Zeitschriften und Zeitungen und veröffentlichte Erzählungen in Anthologien und im Rundfunk. Er ver-
fasste Hörspiele, Bühnen-
stücke, den autobio-
graphischen Roman »Lachen und Heulen« (1982) sowie die Rowohlt-Monographien »Erwin Piscator«, »Gustaf Gründgens«, »Hieronymus Bosch« und »Friedrich Dürrenmatt«.
Nach Jahrzehnten in Berlin lebt und arbeitet Heinrich Goertz heute in der Nähe von Hannover.

Heinrich Goertz:
»Phantastische Malerei«

Ausstellungseröffnung und Lesung
Heinrich Goertz liest seine Kurzgeschichte
»Eröffnung einer Ausstellung«
Einführung: Erwin Miedtke
Büchertisch: Buchhandlung Franz Leuwer
Eintritt: frei

Mittwoch, 18. Januar, 19 Uhr
Zentralbibliothek, Wall-Saal, Am Wall 201
Die Ausstellung wird vom 18.1. bis 21.2. 2006 gezeigt
Öffnungszeiten: Mo u. Di 10-19, Mi 13-19, Do 8 - 20,
Fr 10-18, Sa 10-16 Uhr

Heinrich Goertz: »Zu meinen Bildern: Schon während meiner Ausbildung zum Bühnenbildner war ich als Maler dem Gegenständlichen verpflichtet.
Mensch, Natur, Interieurs, kurzum Teile des Lebens zu erfassen und zu durchleuchten, mit welchen Mitteln auch immer, sehe ich als meine Sache an (um das verpflichtende Wort »Aufgabe« zu vermeiden). So wie man als Journalist, Dramatiker und Erzähler an die Wirklichkeit gebunden ist, so auch als Maler. Man stelle sich einen abstrakten Text vor! Außer Kurt Schwitters hat das niemand riskiert. Also suche ich mir meine Motive und Einfälle in der Wirklichkeit – auch wenn sie ins Kuriose, Groteske und Phantastische abgleiten. Vieles spricht dafür, dass manches so gesehen und erlebt werden kann – beim Schreiben, beim Malen.«