


Rainer Nehms liest vor seinen ausgestellten Objekten. In seinen Texten setzt er sich mit den Themen »Heimat«, »Orte«, »Alltäglichkeiten« auseinander und gestaltet sie mit Worten, die präzise beobachten und Anteil nehmend versuchen, den Dingen auf die Spur zu kommen.
In der Lesung und der sich anschließenden Vernissage soll seine Beziehung zwischen dem Schreiben und der Objektkunst deutlich werden. Als Beispiel hierfür stehen die ausgestellten 365 Tageskästchen, die durch Uwe Johnsons »Jahrestage« angeregt wurden.
Mit der Ausstellung »Schreiben und Objekte« eröffnet Rainer Nehms ein neues Format der Literarischen Woche: das »Bremer Debüt«. Es soll jungen oder bisher wenig bekannten Künstlern ein Forum eröffnen, in dem sie ihre Werke im thematischen Kontext der Literarischen Woche präsentieren und Kontakt zum Publikum aufnehmen können.