
Armando
Armando, geboren 1929, verbringt seine Jugend in der Nähe von Amersfoort, wo die deutschen Besatzer 1941 ein KZ errichten. Diese Erfahrung prägt sein künstlerisches Werk. Die Themen und Motive von Gewalt, Schuld, Vergessen, Leben, Tod und Zeit sind für seine Arbeit bestimmend. 1958 ist Armando Mitbegründer der »Nederlandse Informel Groep« aus der die »Gruppe Nul« hervorgeht.
»Armando: Straße und Gestrüpp«
Lesung mit Siegfried Maschek vor den Bildern von Armando
Eintritt: 2 / 1 Euro
Montag, 30. Januar, 19 Uhr
Städtische Galerie, Buntentorsteinweg 112
In den 60er Jahren werden Armandos Werke objekthafter. 1980 knüpft er mit der Serie »Schwarze Fahnen« an die Expressivität seiner frühen Arbeiten an. Landschaftliche Motive spielen bei der Thematik von Leben und Tod eine entscheidende Rolle, dieses findet sich auch in den Geschichten des 1987 erschienenen Buches »Die Wärme der Abneigung« und in den Erzählungen in »Straße und Gestrüpp« (2002) wieder.