31. Literarische Woche Bremen: >maskerade<
Bremer Literaturpreis
 
 
 
Felicitas Hoppe, Foto: © Sven Paustian

Felicitas Hoppe

Felicitas Hoppe geboren 1960 in Hameln, studierte in Tübingen, den USA, Rom und Berlin. Heute lebt und arbeitet sie als freie Schriftstellerin in Berlin. 1996 erschien ihr Debüt »Picknick der Friseure«, 1999, nach einer viermonatigen Weltreise auf einem Container- frachtschiff, folgte der Roman »Pigafetta«. Die Autorin erhielt zahlreiche Preise und Stipendien, u.a. den aspekte-Literaturpreis des ZDF.

 
Abbildung: Buchcover Felicitas Hoppe: Johanna (© S. Fischer)

Johanna

S. Fischer Verlag, 2006
Aus der Jurybegründung:
»Felicitas Hoppe erhält den mit 20.000 Euro dotierten diesjährigen Bremer Literaturpreis für einen Roman, dem die historische Figur der Johanna von Orleans die Stichworte gibt für ein kühnes Sprachspiel der Verwandlungen und Kostümierungen. Eine Erzählung, die ihrer eigenen Logik des Nonsens folgt und in einem hinreißenden sprachlichen Feuerwerk verglüht.«

Der Bremer Literaturpreis 2007

Der Bremer Literaturpreis wird seit 1954 verliehen; er ist aktuell mit 20.000 Euro dotiert. 1977 wurde zusätzlich ein Förderpreis eingerichtet. Das Preisgeld in Höhe von 6.000 Euro stiftet seit 2004 die ÖVB Öffentliche Versicherung Bremen.

Die Überreichung beider Preise durch den Vorsitzenden des Vorstands der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung findet traditionell am 26. Januar, dem Geburtstag Rudolf Alexander Schröders, im Bremer Rathaus statt.



Die Preisträger 2007:
Felicitas Hoppe und Saša Stanišić (Förderpreis)


Lesung der Preisträger
Moderation: Dr. Lothar Müller
Büchertisch: Humboldt Buchhandlung.
Eintritt frei

Donnerstag, 25. Januar, 20 Uhr
Kunsthalle Bremen, Vortragssaal, Am Wall 207, Südeingang

Verleihung der Preise
Begrüßung: Jörg Kastendiek, Senator für Kultur
Laudationes: Dr. Gudrun Boch auf Felicitas Hoppe
Dr. Lothar Müller auf Saša Stanišić
Büchertisch: Buch- und Kunsthandlung Franz Leuwer
Eintritt frei
Gruppen melden sich bitte an unter: 0421-3614767
(Stadtbibliothek/Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)

Freitag, 26. Januar, 12 Uhr
Obere Halle im Alten Rathaus, Am Markt

Saša Stanišić
Saša Stanišić wurde 1978 in Visegrad in Bosnien-Herzegowina geboren und kam als Vierzehnjähriger nach Heidelberg. Seit 2004 studiert er am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Stani¹ic hat mehrere Stipendien und Preise erhalten, u.a. den Publikumspreis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb. Mit seinem Romandebüt »Wie der Soldat das Grammofon repariert« ist er auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2006 nominiert. Heute lebt und arbeitet Stani¹ic in Leipzig und Graz.

Saša Stanišić, Foto: © Peter von Felbert
Wie der Soldat das Grammofon repariert
Luchterhand Verlag, 2006
Aus der Jurybegründung:
»Die Jury des Bremer Literaturpreises vergibt den mit 6.000 Euro dotierten Förderpreis an Saša Stanišić für seinen Roman »Wie der Soldat das Grammofon repariert«. Mit Hochgeschwindigkeit und nicht enden wollendem Einfallsreichtum beschreibt der Autor die Nähe von Glück und Grauen in Bosnien, den Übergang vom Menschen- in Totentanz, von Freud- in Leidenstränen. In seinem Buch geht rasend eine Welt unter, doch Stanišić weiß diese Welt in einem jungen Lied zu bergen.«