

Literarische Woche 2008 beendet
Mit einem großen literarischen Themenabend im Neuen Museum Weserburg ging am vergangenem Sonnabend die diesjährige Literarische Woche zu Ende: Silke Scheuermann, Christina von Braun, Thomas von Steinaecker und György Dalos näherten sich in Lesungen und im Gespräch mit Silke Behl (Radio Bremen) dem Thema »Familiengeschichten«.
(Fotos von dieser Veranstaltung sehen Sie nebenstehend.)
Wir bedanken uns für den großen Zuspruch, den wir auch in diesem Jahr vom Bremer Publikum erfahren haben. Über das Thema der Literarischen Woche 2009 werden wir Sie nach den Sommerferien an dieser Stelle informieren.
Grande Finale
Mit einem großen literarischen Themenabend geht heute die literarische Woche 2008 zu Ende: Silke Scheuermann (»Die Stunde zwischen Hund und Wolf«), Christina von Braun (»Stille Post«), Thomas von Steinaecker (»Wallner beginnt zu fliegen«) und György Dalos (»Die Balaton Brigade«) berichten in Lesungen, sowie im Gespräch mit Silke Behl (Radio Bremen) aus dem »Forschungsfeld Familie«. Dazu gibt es Musik vom Metropol-Ensemble. Beginn der Veranstaltung ist 20 Uhr im Neuem Museum Weserburg auf dem Teerhof.
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Museum und Atelier am Nachmittag
Das Neue Museum Weserburg ist heute Nachmittag auch Treffpunkt des Bremer Museumsrunggangs. Der Bremer Kunstwissenschaftler Detlef Stein führt durch das Neue Museum Weserburg und zeigt zur Thematik der Literarischen Woche passenden Exponate. Anschließen folgt ein Besuch im Atelier des Künstlers Herwig Gillerke.
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Nebenstehend sehen Sie Fotos von der gestrigen Lesung von Jürgen Alberts in der Villa Ichon.



Jürgen Alberts liest aus seiner Bremer Familiensaga
»Romeo und Julia in der Hansestadt Bremen am Ende der siebziger Jahre: Zwei verfeindete Juristenfamilien und dazwischen zwei Menschen, die ihre Liebe retten wollen.« So der Verlag in seiner Inhaltsbeschreibung von Jürgen Alberts Roman »Familiengeheimnis«. Die Romantriliogie, zu der auch noch die Bände »Familienfoto« und »Familiengift« gehören, beschreibt, wie ein Familiengeheimnis zustande kommt und welche Folgen es in der Kinder- und Enkelgeneration haben kann. Die Lesung, die um 20 Uhr in der Villa Ichon beginnt, wird musikalisch von dem Saxophonisten Warnfried Altmann begleitet; der Eintritt ist frei.
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Familienalbum – filmisch und literarisch
Mit einer Montage aus Lesung und Film gehen heute Abend Tim Schomacker und Karl-Heinz Schmid unter dem Titel »Total Recall Familienalbum« der Frage nach, wie sich eine Familie eigentlich selbst erklärt, auch wenn sich die Familien-Erzählung als löchrig erweist. Die Veranstaltung im Kino 46 beginnt um 20.30 Uhr.
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Nebenstehend sehen Sie Fotos von der gestrigen Vortragsveranstaltung mit Victor Chu über »Lebenslügen und Familiengeheimnisse«.



Familiengeheimnisse –
cineastisch oder psychologisch?
Heute müssen sich die Besucher der Literarischen Woche entscheiden, welches der beiden Angebote sie wahrnemen wollen: Um 19 Uhr zeigt das Institut Français den Film »Je vais bien, ne t'en fais pas« von Philippe Lioret in der französischen Originalfassung, eingeführt von Yannick Mercoyrol.
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Bereits eine halbe Stunde später spricht Dr. Victor Chu, Arzt und Diplompsychologe im Haus im Park über »Lebenslügen und Familiengeheimnisse«. Er zeigt anhand anschaulicher Beispiele, wie Lebenslügen und Familiengeheimnisse entstehen, wie sie sich äußern und welche Wirkung sie haben. Die Veranstaltung wird moderiert von Regina Dyck vom Literaturforum Bremen, einleitende Worte wir Achim Tischer vom Kulturensemble im Park sprechen.
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Gestern um 18 Uhr fand im KIOTO im Kulturzentrum Lagerhaus eine Doppelveranstaltung statt. Zuerst trugen Schüler des SZ Waliser Straße Texte aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie vor, danach lesen Redakteure der Zeitschrift »Irrturm« Texte aus der Psychiatrie.
Um 20 Uhr sprach Dagmar von Hoff im Bamberger über »Familiengeheimnisse –
Inzest in Literatur und Film der Gegenwart«. Fotos von beiden Veranstaltung finden Sie nebenstehend in der Bildleiste; die Bildbeschriftungen sehen Sie übrigends, wenn Sie mit der Maus über die betreffenden Bilder fahren.



Lesungen im KIOTO und im Bamberger
Texte aus der Psychatrie stehen im Mittelpunkt der ersten öffentlichen Veranstaltung heute. Um 18 Uhr im KIOTO im Kulturzentrum Lagerhaus lesen Schüler des SZ Waliser Straße Texte aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie, anschließend stellen Redakteure der Zeitschrift »Irrturm« Texte aus der Psychiatrie vor.
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Mit Inzest in Literatur und Film der Gegenwart beschäftigt sich die Lesung von Dagmar von Hoff, die heute um 20 Uhr in der vhs im Bamberger (Veranstaltungssaal Raum 103) stattfindet. Der Eintritt zu beiden heutigen Veranstaltungen ist frei.
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Nebenstehend sehen Sie Fotos von der gestrigen Veranstaltung »2 Literatur-Preisträger laden 2 Autoren ein«, ein noch junges Format der literarischen Woche, in dem die jeweiligen Preisträger dem Bremer Publikum zwei Autoren vorstellen, deren Werk sie sich verbunden fühlen. Moderiert von Dr. Gudrun Boch präsentierte Hans Joachim Schädlich den Schriftsteller Utz Rachowski, der Förderpreisträger Thomas Melle stellte die Lyrikerin Ann Cotten vor.






Bremer Literaturpreis verliehen
Im festlichen Rahmen der Oberen Halle des Alten Rathauses wurde heute Mittag der Bremer Literaturpreis an Hans Joachim Schädlich verliehen. Der Förderpreis des Bremer Literaturpreises wurde an Thomas Melle vergeben.
Einen Bericht von der Verleihung des Bremer Literaturpreises mit Bildern und einer Dokumentation sämtlicher Reden finden Sie hier >>
Heute Abend gibt es noch einmal die Gelegenheit, Hans Joachim Schädlich und Thomas Melle zu erleben:
Auf Anregung der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung
stellen die beiden diesjährigen Preisträger dem Bremer Publikum zwei Autoren vor, deren Werk sie sich verbunden fühlen. Hans Joachim Schädlich hat den Schriftsteller Utz Rachowski eingeladen, Thomas Melle die Lyrikerin Ann Cotten. Moderiert wird die Veranstaltung, die um 20 Uhr im Wall-Saal der Zentralbibliothek beginnt, von Dr. Gudrun Boch;
der Eintritt ist frei.
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Verleihung des Bremer Literaturpreises
Ein Höhepunkt der Literarischen Woche, den sich Literaturinteressierte nicht entgehen lassen sollten: Heute Vormittag um 12 Uhr wird in der Oberen Halle des Bremer Rathauses der Bremer Literaturpreis 2008 an Hans Joachim Schädlich verliehen. Thomas Melle wird mit dem Förderpreis ausgezeichnet. Der Eintritt ist frei. Bereits gestern haben die Preisträger im Bremer Schauspielhaus aus ihren ausgezeichneten Werken gelesen; Fotos von dieser Veranstaltung sehen Sie nebenstehend.
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Preisträgerlesung im Schauspielhaus und Familiengeheimnisse am Vormittag
Heute Abend stellen der Preisträger des Bremer Literaturpreises Hans Joachim Schädlich und der Förderpreisträger Thomas Melle ihre prämierten Erzählungsbände in Lesung und Gespräch dem Bremer Publikum vor. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung, die um 18 Uhr beginnt ist frei. Rechtzeitiges Erscheinen ist anzuraten, da dass Interesse an dieser Lesung jedes Jahr sehr groß ist.
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Großes Publikumsinteresse fand auch die
literarische Matinee am heutigen Sonntag, in der Tanja Dückers und Harriet Köhler im Gespräch mit Malin Schwerdtfeger ihre aktuellen Romane vorstellten. (Fotos von dieser Veranstaltung sehen Sie nebenstehend.)
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HfK-Studenten entwerfen Plakat zur Literarischen Woche 2008
Seit über 20 Jahren entstehen das Plakat und die Programmbroschüre zur Literarischen Woche Bremen, die im Rahmen der Verleihung des Bremer Literaturpreises stattfindet, nach Entwürfen der Hochschule für Künste Bremen. Mehrere dieser Plakate, die im Seminar bei Prof. Eckhard Jung entstanden sind, wurden in den letzten Jahren bei den »Hundert besten Plakaten Deutschlands« prämiert.
Beim diesjährigen hochschulinternen Wettbewerb – ausgeschrieben von der Rudolf-Alexander-Schröder- Stiftung – hatten es die Studenten mit einer besonderen Herausforderung zu tun, denn das Thema der Literarischen Woche 2008 öffnet ein weites Feld:
»Blinde Flecken – unerzählte Familiengeheimnisse in Literatur, Film und Kunst«.
Die Jury aus Vertretern der Rudolf-Alexander-Schröder- Stiftung, der Planungsgruppe zur Literarischen Woche und der Hochschule für Künste war beeindruckt von der Vielseitigkeit der visuellen Konzepte und der Plakatsprache.
Drei Preise wurden insgesamt vergeben:
Den 1. Preis erhielt Saana Väisänen, die die Jury mit ihrer Umsetzung der Thematik »Blinde Flecken« am meisten überzeugte: Ihr Entwurf – vier weiße und eine schwarze Socke, hängend an einer Wäscheleine – setzt sich spielerisch mit dem Thema der Literarischen Woche auseinander. Der zweitplatzierte Klaas Seekamp entwarf ein Plakat mit einer »beklemmenden Wohnstubensituation« – in der ein Esstisch dominiert, an dem niemand sitzt. Eine Situation, »wie sie in fast jeden Familienroman passen würde«, so die Jury. Den 3. Preis erhielt Kerstin Hülsmeier, die den Ausschnitt eines Kinderkopfes auf das Plakat platzierte. Das Plakat überzeugte durch seine klare graphische Gestaltung.
Diese sowie alle eingereichten studentischen Entwürfe sind in einer Ausstellung während der Literarischen Woche im Januar 2008 in der Zentralbibliothek,
Am Wall 201 zu sehen.
