32. Literarische Woche Bremen: »Blinde Flecken«
Aktuell
 
 
 
Montag, 4.Februar

Literarische Woche 2008 beendet
Mit einem großen literarischen Themenabend im Neuen Museum Weserburg ging am vergangenem Sonnabend die diesjährige Literarische Woche zu Ende: Silke Scheuermann, Christina von Braun, Thomas von Steinaecker und György Dalos näherten sich in Lesungen und im Gespräch mit Silke Behl (Radio Bremen) dem Thema »Familiengeschichten«.
(Fotos von dieser Veranstaltung sehen Sie nebenstehend.)

Wir bedanken uns für den großen Zuspruch, den wir auch in diesem Jahr vom Bremer Publikum erfahren haben. Über das Thema der Literarischen Woche 2009 werden wir Sie nach den Sommerferien an dieser Stelle informieren.





































































 

Abbildung: Erwin Miedtke, stellvertretender Leiter der Stadtbibliothek Bremen begrüßte Publikum und Gäste. (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien) Abbildung: Die Schlussveranstaltung fand in den Ausstellungsräumen des Neuen Museums Weserburg statt, die den Bildern von Frank Gerritz gewidmet sind. (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien) Abbildung: Silke Behl im Gespräch mit György Dalos, Christina von  Braun, Silke Scheuermann und Thomas von Steinaecker. (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien) Abbildung: Silke Behl (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien) Abbildung: György Dalos. (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien) Abbildung: Silke Scheuermann (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien) Abbildung: Thomas von Steinaecker (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien) Abbildung: Christina von Braun (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien) Abbildung: Das Metropol-Ensemble sorge für den musikalischen Rahmen. (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien)
Sonnabend, 2. Februar

Grande Finale
Mit einem großen literarischen Themenabend geht heute die literarische Woche 2008 zu Ende: Silke Scheuermann (»Die Stunde zwischen Hund und Wolf«), Christina von Braun (»Stille Post«), Thomas von Steinaecker (»Wallner beginnt zu fliegen«) und György Dalos (»Die Balaton Brigade«) berichten in Lesungen, sowie im Gespräch mit Silke Behl (Radio Bremen) aus dem »Forschungsfeld Familie«. Dazu gibt es Musik vom Metropol-Ensemble. Beginn der Veranstaltung ist 20 Uhr im Neuem Museum Weserburg auf dem Teerhof.
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Museum und Atelier am Nachmittag
Das Neue Museum Weserburg ist heute Nachmittag auch Treffpunkt des Bremer Museumsrunggangs. Der Bremer Kunstwissenschaftler Detlef Stein führt durch das Neue Museum Weserburg und zeigt zur Thematik der Literarischen Woche passenden Exponate. Anschließen folgt ein Besuch im Atelier des Künstlers Herwig Gillerke.
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Nebenstehend sehen Sie Fotos von der gestrigen Lesung von Jürgen Alberts in der Villa Ichon.



 

Abbildung: Großer Publikumsandrang bei der Lesung von Jürgen Alberts. (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien)Abbildung: Jürgen Alberts las aus seiner Bremer Familientriligie. (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien)Abbildung: Warnfried Altmann setzte mit seinem Saxophon die musikalischen Akzente. (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien)
Freitag, 1. Februar

Jürgen Alberts liest aus seiner Bremer Familiensaga
»Romeo und Julia in der Hansestadt Bremen am Ende der siebziger Jahre: Zwei verfeindete Juristenfamilien und dazwischen zwei Menschen, die ihre Liebe retten wollen.« So der Verlag in seiner Inhaltsbeschreibung von Jürgen Alberts Roman »Familiengeheimnis«. Die Romantriliogie, zu der auch noch die Bände »Familienfoto« und »Familiengift« gehören, beschreibt, wie ein Familiengeheimnis zustande kommt und welche Folgen es in der Kinder- und Enkelgeneration haben kann. Die Lesung, die um 20 Uhr in der Villa Ichon beginnt, wird musikalisch von dem Saxophonisten Warnfried Altmann begleitet; der Eintritt ist frei.
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Abbildung: Jürgen Alberts (Foto: © Brigitte Friedrich)
Donnerstag, 31. Januar

Familienalbum – filmisch und literarisch
Mit einer Montage aus Lesung und Film gehen heute Abend Tim Schomacker und Karl-Heinz Schmid unter dem Titel »Total Recall Familienalbum« der Frage nach, wie sich eine Familie eigentlich selbst erklärt, auch wenn sich die Familien-Erzählung als löchrig erweist. Die Veranstaltung im Kino 46 beginnt um 20.30 Uhr.
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Nebenstehend sehen Sie Fotos von der gestrigen Vortragsveranstaltung mit Victor Chu über »Lebenslügen und Familiengeheimnisse«.






















 

Abbildung: Achim Tischer, Leiter des Kulturensemble im Park, begrüßt Victor Chu und das Publikum im Haus im Park. (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien)Abbildung: Regina Dyck moderierte den Abend mit Victor Chu. (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien)Abbildung: Victor Chu sparch über Lebenslügen und Familiengeheimnisse. (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien)
Mittwoch, 30. Januar

Familiengeheimnisse –
cineastisch oder psychologisch?

Heute müssen sich die Besucher der Literarischen Woche entscheiden, welches der beiden Angebote sie wahrnemen wollen: Um 19 Uhr zeigt das Institut Français den Film »Je vais bien, ne t'en fais pas« von Philippe Lioret in der französischen Originalfassung, eingeführt von Yannick Mercoyrol.
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Bereits eine halbe Stunde später spricht Dr. Victor Chu, Arzt und Diplompsychologe im Haus im Park über »Lebenslügen und Familiengeheimnisse«. Er zeigt anhand anschaulicher Beispiele, wie Lebenslügen und Familiengeheimnisse entstehen, wie sie sich äußern und welche Wirkung sie haben. Die Veranstaltung wird moderiert von Regina Dyck vom Literaturforum Bremen, einleitende Worte wir Achim Tischer vom Kulturensemble im Park sprechen.
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Gestern um 18 Uhr fand im KIOTO im Kulturzentrum Lagerhaus eine Doppelveranstaltung statt. Zuerst trugen Schüler des SZ Waliser Straße Texte aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie vor, danach lesen Redakteure der Zeitschrift »Irrturm« Texte aus der Psychiatrie.
Um 20 Uhr sprach Dagmar von Hoff im Bamberger über »Familiengeheimnisse – Inzest in Literatur und Film der Gegenwart«. Fotos von beiden Veranstaltung finden Sie nebenstehend in der Bildleiste; die Bildbeschriftungen sehen Sie übrigends, wenn Sie mit der Maus über die betreffenden Bilder fahren.






























































































 

Abbildung: Schüler des SZ Waliser Straße lesen Texte aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie. (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien) Abbildung: Schüler des SZ Waliser Straße lesen Texte aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie. (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien) Abbildung: Schüler des SZ Waliser Straße lesen Texte aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie. (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien) Abbildung: Schüler des SZ Waliser Straße lesen Texte aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie. (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien) Abbildung: Schüler des SZ Waliser Straße lesen Texte aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie. (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien) Abbildung: Schüler des SZ Waliser Straße lesen Texte aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie. (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien) Abbildung: Schüler des SZ Waliser Straße lesen Texte aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie. (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien) Abbildung: Bessy Albrecht-Ross stellt die Zeitschrift »Irrturm« vor. (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien) Abbildung: Lesung aus der Zeitschrift »Irrturm«: Julia Braun und Claus Räthke (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien) Abbildung: Lesung aus der Zeitschrift »Irrturm«: Irmgard Hannemann (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien) Abbildung: Almut Straßburg-Grönzin führt in den Vortrag von Dagmar von Hoff ein. (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien) Abbildung: Dagmar von Hoff spricht über »Familiengeheimnisse – Inzest in Literatur und Film der Gegenwart«. (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien)
Dienstag, 29. Januar

Lesungen im KIOTO und im Bamberger
Texte aus der Psychatrie stehen im Mittelpunkt der ersten öffentlichen Veranstaltung heute. Um 18 Uhr im KIOTO im Kulturzentrum Lagerhaus lesen Schüler des SZ Waliser Straße Texte aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie, anschließend stellen Redakteure der Zeitschrift »Irrturm« Texte aus der Psychiatrie vor.
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Mit Inzest in Literatur und Film der Gegenwart beschäftigt sich die Lesung von Dagmar von Hoff, die heute um 20 Uhr in der vhs im Bamberger (Veranstaltungssaal Raum 103) stattfindet. Der Eintritt zu beiden heutigen Veranstaltungen ist frei.
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Nebenstehend sehen Sie Fotos von der gestrigen Veranstaltung »2 Literatur-Preisträger laden 2 Autoren ein«, ein noch junges Format der literarischen Woche, in dem die jeweiligen Preisträger dem Bremer Publikum zwei Autoren vorstellen, deren Werk sie sich verbunden fühlen. Moderiert von Dr. Gudrun Boch präsentierte Hans Joachim Schädlich den Schriftsteller Utz Rachowski, der Förderpreisträger Thomas Melle stellte die Lyrikerin Ann Cotten vor.
































 

Abbildung: Barbara Lison, Geschäftsführerin der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung begrüßt die Autoren und das Publikum im Wall-Saal der Zentralbibliothek. (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien)Abbildung: Gudrun Broch moderierte den Abend mit den vier Schriftstellern. (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien)Abbildung: Hans Joachim Schädlich hatte Utz Rachowski eingeladen. (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien)Utz Rachowski stieß mit seiner Lesung auf großes Interesse beim Publikum. (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien)Thomas Melle präsentierte Ann Cotten. (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien)Abbildung: Ann Cotten ließ die Zuhörer performaceartig Einblick in ihre Werkstatt nehmen. (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien)
Montag, 28. Januar (2)

Bremer Literaturpreis verliehen
Im festlichen Rahmen der Oberen Halle des Alten Rathauses wurde heute Mittag der Bremer Literaturpreis an Hans Joachim Schädlich verliehen. Der Förderpreis des Bremer Literaturpreises wurde an Thomas Melle vergeben.
Einen Bericht von der Verleihung des Bremer Literaturpreises mit Bildern und einer Dokumentation sämtlicher Reden finden Sie hier >>

Heute Abend gibt es noch einmal die Gelegenheit, Hans Joachim Schädlich und Thomas Melle zu erleben:
Auf Anregung der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung
stellen die beiden diesjährigen Preisträger dem Bremer Publikum zwei Autoren vor, deren Werk sie sich verbunden fühlen. Hans Joachim Schädlich hat den Schriftsteller Utz Rachowski eingeladen, Thomas Melle die Lyrikerin Ann Cotten. Moderiert wird die Veranstaltung, die um 20 Uhr im Wall-Saal der Zentralbibliothek beginnt, von Dr. Gudrun Boch;
der Eintritt ist frei.
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Abbildung: Michael Sieber zeichnet Hans Joachim Schädlich mit dem Bremer Literaturpreis 2008 aus. (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien)
Montag, 28. Januar

Verleihung des Bremer Literaturpreises
Ein Höhepunkt der Literarischen Woche, den sich Literaturinteressierte nicht entgehen lassen sollten: Heute Vormittag um 12 Uhr wird in der Oberen Halle des Bremer Rathauses der Bremer Literaturpreis 2008 an Hans Joachim Schädlich verliehen. Thomas Melle wird mit dem Förderpreis ausgezeichnet. Der Eintritt ist frei. Bereits gestern haben die Preisträger im Bremer Schauspielhaus aus ihren ausgezeichneten Werken gelesen; Fotos von dieser Veranstaltung sehen Sie nebenstehend.
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Abbildung: Die Preisträgerlesung stieß auch in diesem Jahr auf großes Interesse beim Bremer Publikum. (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien)Abbildung: Barbara Lison, Geschäftsführerin der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung begrüßt die Preisträger und das Publikum. (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien)Abbildung: Hans Joachim Schädlich präsentierte seinen Erzählungsband »Vorbei«. (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien)Thomas Melle laß aus seinem Erzählungsband »Raumforderung«. (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien)Abbildung: Dr. Lothar Müller moderierte den Lesungsabend. (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien)Abbildung: Gespräch auf dem Podium: Thomas Melle, Dr. Lothar Müller und Hans Joachim Schädlich (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien)
Sonntag, 27. Januar

Preisträgerlesung im Schauspielhaus und Familiengeheimnisse am Vormittag
Heute Abend stellen der Preisträger des Bremer Literaturpreises Hans Joachim Schädlich und der Förderpreisträger Thomas Melle ihre prämierten Erzählungsbände in Lesung und Gespräch dem Bremer Publikum vor. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung, die um 18 Uhr beginnt ist frei. Rechtzeitiges Erscheinen ist anzuraten, da dass Interesse an dieser Lesung jedes Jahr sehr groß ist.
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Großes Publikumsinteresse fand auch die literarische Matinee am heutigen Sonntag, in der Tanja Dückers und Harriet Köhler im Gespräch mit Malin Schwerdtfeger ihre aktuellen Romane vorstellten. (Fotos von dieser Veranstaltung sehen Sie nebenstehend.)
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Abbildung: Im Wallsaal waren nur noch wenige Stehplätze frei, so groß war das Publikumsinteresse an der literarischen Matinee. (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien)Abbildung: Erwin Miedtke, stellvertretender Leiter der Stadtbibliothek Bremen begrüßte die Gäste und stellte die Autorinnen vor. (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien)Abbildung: Spannende Gespräche über Familiengeheimnisse in der jungen Literatur (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien)Malin Schwerdtfeger moderiert die Veranstaltung (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien)Abbildung: Harriet Köhler präsentierte in ihrem Roman »Ostersonntag«. (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien)Abbildung: Tanja Dückers stellte ihren Roman »Der längste Tag des Jahres« vor. (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien)
Sonnabend, 26. Januar
Wie wärs mit einem Ausstellungsbesuch?
Heute legt die Literarsische Woche eine kleine Pause ein, zumindest was Publikumsveranstaltungen betrifft. Aber wie wäre es mit einenem Ausstellungsbesuch? In der Stadtbibliothek sind im 2. Obergeschoss die Plakatentwürfe für die Literarische Woche 2008 zu sehen.
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Ebenfalls in der Stadtbibliothek – im Wall-Saal – kann die Ausstellung »Familienporträts« besucht werden, die gestern Abend eröffnet wurde. (Fotos von dieser Veranstaltung sehen Sie nebenstehend.)
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Die wirklich sehenswerten Fotos von Dmitrij Leltschuk, die unter dem Titel »Unvollendete Farbe: Kinder in weißrussischen Kinderheimen« in der Villa Ichon ausgestellt sind, sind leider am Wochenende nicht zugänglich; erst am Montag besteht wieder Gelegenheit, die Ausstellung zu besuchen.
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Am morgigen Sonntag bietet die Literarische Woche Literatur »satt«. Zur Mittagszeit beschäftigen sich Malin Schwerdtfeger, Tanja Dückers und Harriet Köhler in Lesungen und Gesprächen mit Familiengeheimnissen in der jungen Literatur.
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Um 18 Uhr findet dann im Schauspielhaus einer der traditionellen Höhepunkte der Literarischen Woche statt. Die Preisträger des Bremer Literaturpreises stellen ihre prämierten Werke vor: Hans Joachim Schädlich liest aus seinem Erzählungsband »Vorbei«, der Förderpreisträger Thomas Melle trägt aus seiner Debütveröffentlichung »Raumforderung« vor; Dr. Lothar Müller stellt die Autoren im Gespräch vor. Zu beiden Sonntagsveranstaltungen ist der Eintritt frei.
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Abbildung: Ausstellungseröffnung  »Familienporträts«: Interessiertes Publikum (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien)Abbildung: Ausstellungseröffnung  »Familienporträts«: Barbara Lison, Geschäftsführerin der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung begrüßt die Gäste. (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien)Abbildung: Ausstellungseröffnung  »Familienporträts«: Dr. Helena Cortés, Leiterin des Instituto Cervantes spricht einleitende Worte. (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien)Abbildung: Ausstellungseröffnung  »Familienporträts«: Amparo Marzal Martínez vom Ministerio de Trabajos y Asuntos Sociales führt in die Thematik der Ausstellung ein. (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien)Abbildung: Vicente López Tofino, einer der Fotografen (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien)Abbildung: Die spanische Schriftstellerin Espido Freire berreicherte die Ausstellungseröffnung durch eine Lesung. (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien)Abbildung: Manuel Fuenzalida-Padilla sogrte für den musikalischen Rahmen des Abends. (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien)Abbildung: Bei Wein und Tapas wurde nach dem Schluß des offiziellen Teils der Ausstellungseröffnung noch länger über die Fotografien diskutiert. (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien)
Freitag, 25. Januar
Spanische Familienportaits in der Stadtbibliothek
Ansichten der spanischen Familie im 21. Jahrhundert stehen heute im Mittelpunkt der Literarischen Woche. 2007 hat das spanische Ministerium für Arbeit und Soziale Dienste ein Fotobuch unter dem Titel »Familienportraits« herausgebracht. Es stellt hundert ganz verschiedene, aktuelle spanische Familien vor; begleitet werden die Fotos von kurzen Erzählungen berühmter spanischer Schriftsteller. Eine kleine Auswahl dieser Fotographien wird ab heute in der Stadtbibliothek zu sehen sein. Die Ausstellung wird heute um 18 Uhr im Wall-Saal der Stadtbibliothek in Anwesenheit des Fotografen Vicente López Tofino eröffnet; in diesem Rahmen findet auch eine Lesung der spanischen Autorin Espido Freire statt. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung, die in Kooperation zwischen dem Instituto Cervantes Bremen, dem Ministerio de Trabajo y Asuntos Sociales, der Stadtbibliothek Bremen und der Rudolf-Alexander- Schröder-Stiftung organisiert wurde, ist frei.
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Gestern Abend bereits wurde die Fotoausstellung mit Werken von Dmitrij Leltschuk in der Villa Ichon eröffnet. Fotos dieser Veranstaltung sehen Sie nebenstehend.
 
Abbildung: Rudolph Bauer führte in die Ausstellung mit Fotos von Dmitrij Leltschuk ein. (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien)Abbildung: Dmitrij Leltschuk vor seinen Fotografien (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien)Abbildung: Die Fotos von Dmitrij Leltschuk stießen auf großes Interesse beim Publikum. (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien)
Donnerstag, 24. Januar
Die Literarischen Woche 2008 startet mit einer Ausstellungseröffnung
Die Eröffnung der Ausstellung mit Fotografien von Dmitrij Leltschuk bildet heute um 20 Uhr in der Villa Ichon den Auftakt der diesjährigen Literarischen Woche. Unter dem Titel »Unvollendete Farbe: Kinder in weißrussischen Kinderheimen« werden Arbeiten des in Minsk geborenen Fotografen gezeigt, die die soziale Realität in seiner Heimat in eindrücklichen Bildern wiedergeben. Zur Einführung spricht der Bremer Autor Rudolph Bauer.
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Abbildung: Foto von Dmitrij Leltschuk
Montag, 7. Januar
Plakat / Programmbroschüre der Literarischen Woche 2008 erhältlich
Zur Literarischen Woche Bremen 2008 gibt es auch gedruckte Informationen, eine Kombination von Plakat und Programmbroschüre – zum Aufhängen, Mitnehmen, zur schnellen Information unterwegs. Zu haben ist die clevere Kombi (Entwurf: Saana Väisänen) ab sofort im Buchhandel sowie bei allen beteiligten Kultureinrichtungen (u.a. Stadtbibliothek, Instituto Cervantes, Institut Francais, Literaturkontor, Volkshochschule Bremen, Kino 46).
 
Abbildung: Das Plakat der Lierarischen Woche 2008 (Entwurf: Saana Väisänen)
Montag, 29. November
Hans Joachim Schädlich erhält den
Bremer Literaturpreis 2008 –
der Förderpreis geht an Thomas Melle

Nach der Entscheidung der Jury vom 17. November erhält Hans Joachim Schädlich den mit 20.000 Euro dotierten Bremer Literaturpreis 2008 der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung für seinen 2007 im Rowohlt Verlag erschienenen Erzählungsband »Vorbei«.
Aus der Begründung der Jury: »In Schädlichs Sprache, deren gestochene Klarheit den Zusammenhang von künstlerischer Produktion und sozialer Abhängigkeit seziert, wird die Gefährdung der Künstlerexistenz, ihre Randständigkeit und ihr Überlebenskampf gegenwärtig. In gegenläufigen Erzählformen der Annäherung, der ermittelnden Rekonstruktion und der Vergegenwärtigung erweist sich die analytische Kraft seiner Sprache.«
Den Förderpreis des Bremer Literaturpreises 2008 in Höhe von 6.000 Euro hat die Jury
Thomas Melle für seinen im Suhrkamp-Verlag erschienenen Erzählungsband »Raumforderung« zuerkannt. Der Förderpreis wird seit 2005 von der ÖVB – Öffentlichen Versicherung Bremen finanziert.
Die Jury schreibt zur Auszeichnung von Thomas Melle:
»In seinem Debüt erkundet er mit großem sprachlichen Furor, der Gabe kühler Beobachtung und vitaler Lust am Experiment die gegenwärtigen Möglichkeiten der Kurzgeschichte. Er schreibt auf Augenhöhe mit den technischen Medien und reagiert mit erzählerischen Mitteln auf die Herausforderung der Literatur durch das Internet. Mit der Sprach- und Bewusstseinskrise macht er zentrale Themen der Moderne auf originelle Weise erneut fruchtbar.«
Die Preise werden am 28. Januar 2008 um 12 Uhr im Bremer Rathaus verliehen.
(Foto Hans Joachim Schädlich: © Ekko von Schwichow,
Foto Thomas Melle: © Renate von Mangoldt)
Abbildung: Hans Joachim Schädlich (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien)Abbildung: Buchcover Hans Joachim Schädlich: VorbeiAbbildung: Thomas Melle (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien)Abbildung: Buchcover Thomas Melle: Raumforderung
Mittwoch, 31. Oktober

HfK-Studenten entwerfen Plakat zur Literarischen Woche 2008
Seit über 20 Jahren entstehen das Plakat und die Programmbroschüre zur Literarischen Woche Bremen, die im Rahmen der Verleihung des Bremer Literaturpreises stattfindet, nach Entwürfen der Hochschule für Künste Bremen. Mehrere dieser Plakate, die im Seminar bei Prof. Eckhard Jung entstanden sind, wurden in den letzten Jahren bei den »Hundert besten Plakaten Deutschlands« prämiert.
Beim diesjährigen hochschulinternen Wettbewerb – ausgeschrieben von der Rudolf-Alexander-Schröder- Stiftung – hatten es die Studenten mit einer besonderen Herausforderung zu tun, denn das Thema der Literarischen Woche 2008 öffnet ein weites Feld:
»Blinde Flecken – unerzählte Familiengeheimnisse in Literatur, Film und Kunst«.
Die Jury aus Vertretern der Rudolf-Alexander-Schröder- Stiftung, der Planungsgruppe zur Literarischen Woche und der Hochschule für Künste war beeindruckt von der Vielseitigkeit der visuellen Konzepte und der Plakatsprache.
Drei Preise wurden insgesamt vergeben: Den 1. Preis erhielt Saana Väisänen, die die Jury mit ihrer Umsetzung der Thematik »Blinde Flecken« am meisten überzeugte: Ihr Entwurf – vier weiße und eine schwarze Socke, hängend an einer Wäscheleine – setzt sich spielerisch mit dem Thema der Literarischen Woche auseinander. Der zweitplatzierte Klaas Seekamp entwarf ein Plakat mit einer »beklemmenden Wohnstubensituation« – in der ein Esstisch dominiert, an dem niemand sitzt. Eine Situation, »wie sie in fast jeden Familienroman passen würde«, so die Jury. Den 3. Preis erhielt Kerstin Hülsmeier, die den Ausschnitt eines Kinderkopfes auf das Plakat platzierte. Das Plakat überzeugte durch seine klare graphische Gestaltung.
Diese sowie alle eingereichten studentischen Entwürfe sind in einer Ausstellung während der Literarischen Woche im Januar 2008 in der Zentralbibliothek,
Am Wall 201 zu sehen.
 

Abbildung: Die Preisträger des Gestaltungswettbewerbs (Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien)
Dienstag, 23. Oktober
Thema der Literarischen Woche 2008:
Blinde Flecken – Unerzählte Familiengeschichten in der Gegenwartsliteratur

Um Familiengeschichten wird es gehen in der Literarischen Woche 2008 – um verdrängte oder verborgene Anteile in Biografien und ihre Bearbeitung in der aktuellen Literatur. Dazu erläutert die Vorbereitungsgruppe:
»Obwohl sich Familienverbände auflösen und klassische Vater-Mutter-Kind-Konstellationen längst nicht mehr selbstverständlich sind und oft durch Patchwork-Familien abgelöst werden, spielt das Thema Familie in der aktuellen Literatur eine ganz große Rolle. Autorinnen und Autoren aller Altersklassen tummeln sich auf dem weiten Forschungsfeld Familie und nehmen sich des Themas aus vielen verschiedenen Perspektiven an.
Oft geht es in ihren Romanen um blinde Flecken in der Familienhistorie, hinter denen sich schwierige Schicksale und Familiengeheimnisse verbergen, die z.T. bis in den Nationalsozialismus greifen.
Genau auf diese blinden Flecken fokussiert sich die Thematik der Literarischen Woche Bremen 2008 und legt dazu, sowie zu den Analogien in Film, Kunst und Psychologie, ein vielfältiges Programm auf. Zahlreiche Autorinnen und Autoren kommen nach Bremen, um die unerzählten Familiengeheimnisse aus ihren Romanen vorzustellen und sie mit dem Publikum zu diskutieren. Dazu gibt es Ausstellungen, Vorträge und Filmbeispiele zum Thema der Literarischen Woche Bremen 2008.«