33. Literarische Woche Bremen: »Mauerfälle« – Literatur. Kunst. Medien. 22.01-01.02.2009
Aktuell
 
 
 
Montag, 14. Dezember
Zum Thema
der 34. Literarischen Woche Bremen 2010
»Der Mann in der Krise«

Literatur, Kunst und Film als Seismographen gesellschaftlicher Entwicklungen haben sie längst zum Thema gemacht: Männer, die scheinbar dabei sind, sich in die Geschichte zu verabschieden. Traurige Helden wie geschiedene Kommissare, denen die eigenen Kinder nicht mehr trauen; Manager, die Selbsterfahrungskurse besuchen und sich das Doppelkinn liften lassen und Machtmänner, die offen schwul leben. Öffentlich gebrochene Existenzen sind kein Einzelfall mehr, sondern inzwischen die Regel. Selbst im populärsten Film ist der Held nur noch als vielfach beschädigter Mann vorstellbar. Alles, was einmal als männlich galt wie Fußball, Saufen, Rauchen, Sex taugt nicht mehr für den modernen Mann. Entsprechender Attribute beraubt schaut er in eine Welt, die nicht mehr in männlich und weiblich organisiert ist, in der männliche Identitäten neu und anders zu konstruieren und Krisen auch für Männer vorprogrammiert sind. Eine Welt, in der Söhne erleben wie ihre Väter an den Erfordernissen von Kultur und Zivilisation scheitern auch in der vergeblichen Hoffnung, der Sohn wird es richten.

Die 34. Literarische Woche Bremen stellt mit Blick auf aktuelle Produktionen aus Literatur, Kunst und Film die Frage nach dem Mann in der Krise und hat dazu in Kooperation mit vielen Bremer Einrichtungen Autorinnen und Autoren eingeladen, um in Lesungen und Gesprächen das Thema unter verschiedenen Blickwinkeln und in vielfältigen Formaten darzustellen sowie Erfahrungen und Begegnungen mit Frauen und Männern diesseits und jenseits der Krise zu vermitteln. Von der Homepage www.literarische-woche.de abrufbare Podcasts, die Hausbesuche und Spaziergänge mit den eingeladenen Gästen der Literarischen Woche Bremen im Radioformat dokumentieren, stimmen im Vorfeld der Woche auf das Thema ein. Einen optischen Rahmen schaffen aufregende Bilderserien des amerikanischen Malers Casey McKee »Robber Barons«, die im Wall-Saal der Zentralbibliothek gezeigt werden.

Mehr über die Veranstaltungen der 34. Literarischen Woche Bremen erfahren Sie demnächst auf dieser Webseite.
Zum Bremer Literaturpreis 2010 finden Sie auf der [Webseite der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung >>]
 
Der Mann in der Krise



Samstag, 31. Januar
Der große Themenabend:
»Mauerfälle« – Literatur und Zeitgeschichte

Einer der Höhepunkte der Literarischen Woche Bremen ist stets der große Themenabend. In diesem Jahr spricht Dr.Silke Behl (Radio Bremen) mit Jan Böttcher (»Nachglühen«), Ulrike Draesner (»berührte orte« ), Michael Jürgs (»Wie geht’s, Deutschland?« ) und Angela Elis (»Typisch Ossi, typisch Wessi«). Es geht um das Leben in Deutschland-Ost und Deutschland-West, vor und nach der Wende, und den sich ihnen darstellenden Perspektiven. Die Musik kommt von Jan Böttcher. Beginn der Veranstaltung: 20 Uhr im Concordia, Schwachhauser Heerstraße 17.
[Mehr zu dieser Veranstaltung finden Sie hier >>]

Bereits heute Nachmittag findet im Neuen Museum Weserburg Unter der Leitung von Detlef Stein der »Bremer Museumsrundgang« statt. Treffpunkt ist um 14 Uhr im Eingangsbereich des Museums.
[Mehr zum Museumsrundgang finden Sie hier >>]

Morgen Abend gibt es eine Entdeckungsreise durch hundert Jahre deutsche Filmgeschichte im Kino 46 zu sehen. Um 20.30 Uhr zeigt der Regisseur Hans Helmut Prinzler seinen Film »Auge in Auge – eine deutsche Filmgeschichte«.
[Mehr zu dieser Veranstaltung finden Sie hier >>]

Mit dieser Veranstaltung wäre eigentlich die Literarische Woche 2009 beendet; eigentlich – denn zum einen gibt es im Rahmenprogramm im Februar noch eine Reihe von fünf Spielfilmen zu sehen, mit denen sich das Kino 46 dem deutsch-deutschen Verhältnis widmet. Und zum anderen steht ja auch noch die am gestrigen Freitag ausgefallene Lesung mit Irina Liebmann aus. Wann diese Veranstaltung nachgeholt wird, erfahren Sie so bald wie möglich auf dieser Web-Site. Nächste Woche gibt es hier dann auch Näheres über das Filmprogramm zu erfahren. Und auch unser Podcastangebot ist noch nicht beendet – zwei Folgen gibt es noch zu hören. Schauen Sie doch nächste Woche wieder rein.
[Hier geht es zum Podcast >>]
 
Abbildung: Buchcover Jan Böttcher (»Nachglühen«), Ulrike Draesner (»berührte orte«), Michael Jürgs (»Wie geht's, Deutschland?«) und Michael Jürgs / Angela Elis (»Typisch Ossi, typisch Wessi«)

Abbildung: Neues Museum Weserburg

Filmplakat »Auge in Auge« (Ausschnitt)
Freitag, 30. Januar
Achtung! Lesung von Irena Liebmann fällt aus!
Die für heute um 19 Uhr im Wall-Saal vorgesehene Lesung von Irena Liebmann muss leider ausfallen. Die Autorin kann aus dringenden familienären Gründen nicht anreisen. Ein neuer Termin wird in Kürze bekannt- gegeben. Wir bitten dies zu entschuldigen und bedanken uns für ihr Verständnis.
[Mehr zu dieser Veranstaltung finden Sie hier >>]

Übrigens: Die Ausstellung mit den Berlin-Fotografien der Schriftstellerin Irina Liebmann ist noch bis zum 12. Februar im Wall-Saal der Zentralbibliothek zu sehen, jeweils zu den Öffnungszeiten der Bibliothek.
[Mehr zu dieser Ausstellung finden Sie hier >>]

Nebenstehend sehen Sie Fotografien der Lesung junger Bremer Autoren gesten im KIOTO im Kulturzentrum Lagerhaus.
[Mehr zu dieser Veranstaltung finden Sie hier >>]
 
Abbildung: Tim Schomacker moderiert. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Junge Bremer Autoren lesen im KIOTO. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Oliver-Marcus Hollwedel. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Jens Laloire. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Janine Lancker. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Ellen Gutschmidt. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Benjamin Tietjen. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
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Donnerstag, 29. Januar
Junge Bremer Autorinnen und Autoren schildern »Mauerfälle«
Heute Abend können Sie unseren Podmaster Tim Schomacker einmal nicht nur hören, sondern auch live erleben, wenn er die Veranstaltung »Mauerfälle: Zwischen Familiengeschichten und Gegenwarts- barrieren« im KIOTO, Kulturzentrum Lagerhaus, moderiert. Das Bremer Literaturkontor präsentiert dort in Lesung und Gespräch junge Bremer Autorinnen und Autoren und ihre ganz eigene Auseinandersetzung mit den geschichtlichen Ereignissen in Deutschland vor 20 Jahren. Veranstaltungsbeginn ist 20 Uhr; der Eintritt ist frei.
[Mehr zu dieser Veranstaltung finden Sie hier >>]

Nebenstehend sehen Sie Fotografien der gestrigen Veranstaltung im Institut français, in der Olivier Guez, unterstützt von seinem Übersetzer Helmut Reuter, sein Romanprojekt »La Chute du Mur« vorgestellt hat.
[Mehr zu dieser Veranstaltung finden Sie hier >>]

Heute sprach in der Stadtbibliothek der Journalist und Buchautor Hermann Vinke vor geladenen Schulklassen über die Geschichte der DDR. Hierzu ebenfalls nebenstehend ein Foto.
 
Abbildung: Yannick Mercoyrol führt in die Lesung von Olivier Guez ein. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Olivier Guez Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Helmut Reuter Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Hermann Vinke liest in der Stadtbibliothek vor Schülern. Foto: Lena Stracke © Stadtbibliothek Bremen
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Mittwoch, 28. Januar
Olivier Guez: »La Chute du Mur«
Ganz im Zeichen des französischen Autors Olivier Guez steht die Literarische Woche am heutigen Mittwoch. In einer zweisprachigen Lesung wird Olivier Guez aus seinem Romanprojekt »La Chute du Mur« lesen, und anschließend über dessen Entstehungsgeschichte und Schreibprozess sprechen. Sein Übersetzer Helmut Reuter ließt aus seiner Übertragung ins Deutsche.Im Anschluss an die Lesung stehen beide Herren dem Publikum für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.
Die Lesung beginnt um 19.30 Uhr im Institut français in der Contrescarpe 19; der Eintritt ist frei.
[Mehr zu dieser Veranstaltung finden Sie hier >>]

Auch in der heutigen 8. Ausgabe des Podcast der Literarischen Woche steht Olivier Gues im Zentrum.
Im Gespräch mit Tim Schomacker berichtet Gues von seinem halben Außenblick auf Berlin, von der Organisation historischen Materials und davon, wie
seine beiden Deutschland-Bücher zusammenhängen. Ausserdem gibt es etwas über den postum erschienenen Monumentalroman »2666« des 2003 in Barcelaona gestorbenen chilenischen Autors Roberto Bolaño zu erfahren und der Politikwissenschaftler Mathias Albert offenbart, wie viel »Ost« und »West« in der von ihm betreuten Shell-Jugendstudie steckt.
[Hier geht es zum Podcast >>]
[Und hier direkt zur Folge 8 >>]
 
Abbildung: Olivier Guez (Bildquelle: Institut français Bremen) Abbildung: Symbolbild Podcast Literarische Woche
Montag, 26. Januar
Bremer Literaturpreis 2009 an Martin Kluger verliehen – Den Förderpreises erhielt Mathias Gatza
Im Rahmen eines Festakts wurde heute Mittag der Bremer Literaturpreis 2009 der Rudolf Alexander Schröder Stiftung an Marin Kluger verliehen für seinen im DuMont Verlag erschienenen Roman »Der Vogel, der spazieren ging«. Mathias Gatza erhielt den Förderpreis des Bremer Literaturpreises 2009 für seinen im Rowohlt Verlag erschienenen Roman »Der Schatten der Tiere«.
ächsten Tagen auf dieser Web-Site. Die Reden als MS-Word-Dateien sowie eine Pressemeldung über die Veranstaltung finden Sie schon jetzt auf der Web-Site der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung unter der Kategorie »Presse« >>.
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Michael Sieber überreicht Martin Kluger die Ernennungsurkunde des Bremer Literaturpreises. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Michael Sieber gratuliert Mathias Gatza zum Förderpreis. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Montag, 26. Januar
Verleihung des Bremer Literaturpreis 2009 an Martin Kluge und des Förderpreises an Mathias Gatza
Stets ein Höhepunkt der Literarischen Woche Bremen: Die Verleihung des Bremer Literaturpreises am Geburtstag von Rudolf Alexander Schröder in der Oberen Halle des Alten Rathauses. Heute erhält Marin Kluger den mit 20.000 Euro dotierten Bremer Literaturpreis der Rudolf Alexander Schröder Stiftung für seinen im DuMont Verlag erschienenen Roman »Der Vogel, der spazieren ging«. Mathias Gatza empfängt den mit 6.000 Euro dotierten Förderpreis des Bremer Literaturpreises 2009 für seinen im Rowohlt Verlag erschienenen Roman »Der Schatten der Tiere«. Der Förderpreis wird seit 2005 von der ÖVB – Öffentlichen Versicherung Bremen finanziert. Die Laudatio auf den Martin Kluger wird Dr. Lothar Müller halten, Richard Kämmerlings die auf Mathias Gatza. Der Senator für Kultur Bürgermeister Jens Böhrnsen wird Preisträger und Publikum begrüßen. Der Eintritt ist frei.
[Mehr zu dieser Veranstaltung finden Sie hier >>]
Mehr von Martin Kluger und Mathias Gatza wird heute Abend im Wall-Saal der Zentralbibliothek zu hören sein: Unter dem Titel »2 Literatur-Preisträger laden 2 Autoren ein« stellen die beiden diesjährigen Preisträger Verena Roßbacher und Marcus Braun vor. Beginn der Veranstaltung: 20 Uhr, der Eintritt ist frei.
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Martin Kluger (Foto: © Dr. Dieter Matthes)

Mathias Gatza (Foto: © Stefan Korte)
Sonntag, 25. Januar
Am heutigen Sonntag stehen zwei Veranstaltungen auf dem Programm der Literarischen Woche 2009:
Am Mittag um 12 Uhr sind im Wall-Saal der Zentralbibliothek in einer Literarischen Matinee Jana Hensel, Elisabeth Raether und Ines Geipel in Lesung und Gespräch zu hören.
[Mehr zu dieser Veranstaltung finden Sie hier >>]
Ab 18 Uhr stellen die Preisträger des Bremer Literaturpreises 2009, Martin Kluger und Mathias Gatza, im Schauspielhaus ihre prämierten Romane vor. Moderiert wird diese Veranstaltung von Dr. Lothar Müller (Süddeutsche Zeitung)
[Mehr zu dieser Veranstaltung finden Sie hier >>]
Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei.
 
Abbildung: Buchcover Jana Hensel: Zonenkinder; Buchcover Jana Hensel, Elisabeth Raether: Neue Deutsche Mädchen; Foto Elisabeth Raether und Jana Hensel; Buchcover Ines Geipel: Zensiert, Verschwiegen, vergessen
Samstag, 24. Januar
»Mauer/Bremen«
Unter dem Titel »Mauer/Bremen« hat der spanische Künstler Daniel García Andújar speziell für Bremen einen Teil des multimedialen Projektes »Postcapital. Archive 1989-2001« konzipiert, der heute erstmals im Neuen Museum Weserburg zu sehen ist. Das Projekt thematisiert in besonderer Art und Weise die Ereignisse um 1989 und ihre bis heute andauernden Folgen. Der Künstler wird in sein Werk selbst einführen. Die Ausstellungeröffnung, eine Veranstaltung des Instituto Cervantes und des Neuen Museum Weserburg in Kooperation mit der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung, beginnt um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.
[Mehr zu dieser Ausstellung finden Sie hier >>]

 
Abbildung: Cover Daniel García Andújar: Postcapital
Freitag, 23. Januar
Literarisch Woche 2009 mit Lesung von Peter Richter eröffnet
Nachdem schon drei Ausstellungseröffnungen im Rahmenprogramm stattgefunden haben, begann gestern Abend im Wall-Saal der Zentralbibliothek das offizielle Programm der Literarischen Woche 2009. Erwin Miedtke, stellvertretender Direktor der Stadtbibliothek Bremen begrüßte die Gäste und führte in die Thematik und die Veranstaltungsfolge ein.
[Diese Rede können Sie hier nachlesen >>]
Almut Straßburg-Gönzin von der mitveranstaltenden Volkshochschule stellt anschließend Peter Richter vor, der aus seinem 2004 erschienenen Buch »Blühende Landschaften« pointierte Erlebnisse zur deutschen Ost-West-Befindlichkeit vortrug und damit für viel Heiterkeit beim Publikum sorgte. Eine Gesprächsrunde mit Peter Richter und Almut Straßburg-Gönzin schloss die gelungene Auftaktveranstaltung ab, von der Sie nebenstehend Fotos sehen können.
[Mehr zu dieser Veranstaltung finden Sie hier >>]
 
Abbildung: Erwin Miedtke führt in das Programm und die Thematik der Literarischen Woche 2009 ein. Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien Abbildung: Almut Straßburg-Gönzin Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien Abbildung: Publikum bei der Eröffnung der Literarischen Woche 2009 im Wall-Saal. Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien Abbildung: Peter Richter. Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien Abbildung: Diskussionsrunde: Almut Straßburg-Gönzin und Peter Richter. Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien
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Donnerstag, 22. Januar
Blühende Landschaften
In der ersten Lesung der diesjährigen Literarischen Woche entführt der Journalist Peter Richter die Zuhörer zu einer spannenden Entdechungsreise in das Deutschland der 90er Jahre. Die Veranstaltung, die von Almut Straßburg-Grönzin moderiert wird, findet um 19 Uhr im Wall-Saal der Zentralbibliothek statt.
Der Eintritt ist frei.
[Mehr zu dieser Veranstaltung finden Sie hier >>]

Eine »Stadt, in der es keine Erwachsenen gibt«. Unter dieser Perspektive berichtet Elisabeth Raeter in der siebten Folge des von Tim Schomaker betreuten Podcast der Literarischen Woche von Begegnungen mit Texten und Menschen in Berlin. Weiter gibt es Beiträge zu Volker Caysa und zu dem Roman »City« von Michal Hvorecky.
[Hier geht es zum Podcast >>]
[Und hier direkt zur Folge 7 >>]
 
Abbildung: Buchcover Peter Richter: Blühende Landschaften Abbildung: Symbolbild Podcast Literarische Woche
Dienstag, 20. Januar
»Verfeinerung der Einzelheiten«
Unter dem Titel »Verfeinerung der Einzelheiten« präsentiert Ihnen Tim Schomacker heute den Berliner Autor Johannes Jansen. Im Podcast sind unter anderem zwei von Jansen selbst gesprochene Texte zu hören. In der Rubrik »deutschland- buch« geht es heute um den Roman »Tagame. Berlin - Tokyo« des japanischen Nobelpreisträgers Kenzaburo Oe.
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Abbildung: Symbolbild Podcast Literarische Woche
Montag, 19. Januar
Oliver Hollwedel, die Musikzeitschrift »Positionen« und Art Spiegelman im Podcast
Am heutigen Wochenanfang stellt Ihnen Tim Schomacker den Bremer Autor Oliver Hollwedel vor. Anschließend tauchen wir in die Geschichte der 1988 erstmals erschienenen Zeitschrift für ›aktuelle Musik‹ »Positionen« ein und besuchen mit dem US-amerikanischen Comic-Autor und Schriftsteller Art Spiegelman das Rostock des Jahres 1992.
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Abbildung: Symbolbild Podcast Literarische Woche
Freitag, 16. Januar
Der Podcast der Literarische Woche präsentiert
Ines Geipel

Heute gehen Ines Geipel und der Podmaster der Literarischen Woche, Tim Schomacker, zusammen ins Café in Berlin-Kreuzberg. Im Gespräch geht es unter anderem um Geipels Roman »Heimspiel« als Versuch einer gesamtdeutschen Psychotopographie. Darüber hinaus läßt sich etwas über Andrezej Stasiuks »deutschlandbuch« und über das Kunstphänomen
»Neue Leipziger Schule« erfahren.
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Abbildung: Symbolbild Podcast Literarische Woche
Mittwoch, 14. Januar
Podcast, dritte Lieferung: Ulrike Draesner und Christoph Spehr
Im heutigen Podcast stellt Ihnen Tim Schomacker unter dem Titel »Gassigehen im Thälmannpark« die Autorin Ulrike Draesner vor, die am 31. Januar im Rahmen des großen Themanabends »Mauerfälle« Gast der Literarischen Woche sein wird. Ausserdem dabei: Christoph Spehr, der sich mit dem aktuellen Marx-Revival beschäftigt.
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Gestern Abend wurde bereits die dritte Ausstellung im Rahmen der Literarischen Woche 2009 eröffnet. Noch bis zum 12. Februar sind im Wall-Saal der Zentralbibliothek die Berlin-Fotografien der Schriftstellerin Irina Liebmann zu sehen. Von dieser Ausstellungseröffnung stammen auch die nebenstehenden Fotografien.
[Mehr zu dieser Veranstaltung finden Sie hier >>]

Übrigens, nicht nur etwas zu sehen, sondern auch etwas zu hören von Irina Liebmann gibt es während der Literarischen Woche 2009. Am Freitag, den 30. Januar liest die Berliner Autorin aus ihrem Buch über ihren Vater: »Wäre es schön? Es wäre schön! – Mein Vater Rudolf Herrnstadt«. Die Lesung beginnt um 19 Uhr in dem Ausstellungsraum Wall-Saal; der Eintritt ist frei.
[Mehr zu dieser Veranstaltung finden Sie hier >>]
 
Abbildung: Erwin Miedtke begrüßt Künstlerin und Gäste. Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien Abbildung: Lothar C.Poll führt in das Werk der Künstlerin ein. Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien Abbildung: Ausstellungseröffnung im Wall-Saal. Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien Abbildung: Irina Liebmann begrüßt das Publikum. Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien Abbildung: Irina Liebmann führt durch ihre Ausstellung. Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien
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Dienstag, 13. Januar
Ausstellungseröffnung im Wall-Saal:
Irina Liebmanns Berlinfotos

Fotografien der einst »stillen Mitte in Berlin« sind ab heute Abend im Wall-Saal der Zentalbibliothek zu sehen. Ursprünglich waren die Aufnahmen, die die Autorin Irina Liermann noch vor dem Fall der Berliner Mauer in der Berliner Innenstadt rund um die Hackesche Höfe und die Oranienburger Straße machte, lediglich als Material für ein Romanprojekt gedacht. Entstanden ist eine einmalige Sammlung mit Farbaufnahmen aus dem Anfang der 1980er Jahre in Ostberlin. Bei der heutigen Eröffnung um 19 Uhr wird die Autorin anwesend sein. Die Ausstellung ist noch bis zum 12. Februar zu sehen; der Eintritt ist frei.
[Mehr zu dieser Veranstaltung finden Sie hier >>]

 
Abbildung: Foto von Irina Liebmann
Montag, 12. Januar
Jan Böttcher im Podcast der Literarische Woche
Heute haben Sie die Gelegenheit, im Literarische Woche-Podcast Jan Böttcher zu treffen. Im Gespräch mit Tim Schomacker ist unter anderem vom Aufwachsen im Zonenrandgebiet West die Rede. Ausserdem geht es in der Rubrik »Deutschlandbücher« um die Kolumnen des Schweizer Autors Peter Bichsel.
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Abbildung: Symbolbild Podcast Literarische Woche
Freitag, 9. Januar
Vom eigenen Frausein und dem »natürlichen Roman«: Die erste Folge des Podcasts der Literarische Woche ist im Netz!
Premiere bei der Literarischen Woche: erstmalig stimmt ein eigens produzierter Podcast auf das Thema der Literarische Woche ein. Begleiten Sie den Bremer Autor Tim Schomacker bei seinen Stadtspaziergängen und Autorenbegegnungen. In der ersten von zehn Folgen ist heute unter anderem vom eigenen Frausein und einem »natürlichen Roman« die Rede. Aber hören Sie selbst.
[Hier geht es zum Podcast >>]
 
Abbildung: Symbolbild Podcast Literarische Woche
Mittwoch, 7. Januar
Ausstellung mit Plakaten zur Literarischen Woche 2009 eröffnet
Seit heute sind in der Zentralbibliothek Bremen Plakate zu sehen, die Studenten der Hochschule für Künste im Rahmen eines hochschulinternen Wettbewerbs im Seminar bei Prof. Eckhard Jung für die Literarische Woche 2009 entworfen haben.
Die Jury, bestehend aus Vertretern der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung, der Planungsgruppe zur Literarischen Woche und der Hochschule für Künste vergab drei Preise:
Den 1. Preis erhielt Lucas Gerber, der die Jury mit seiner Umsetzung der Thematik »Mauerfälle« am meisten überzeugte.  Für einen weiteren Entwurf wurde Lucas Gerber zusätzlich mit dem dritten Platz ausgezeichnet.
Der zweitplatzierte Sebastian Knickmann, dessen Entwurf für die Literarische Woche 2009 schließlich realisiert wurde, spielte bei seinem Entwurf nicht nur mit der vorgegebenen Thematik sondern auch mit der Wortmarke der Literarischen Woche.
Alle Entwürfe sind bis zum 3. Februar 2009 im 2. OG im Altbauring der Zentralbibliothek zu sehen.
[Mehr zu dieser Ausstellung, zum Wettbewerb und Abbildungen aller Beiträge finden Sie hier >>]
 
Abbildung: Plakatentwurf von Sebastian Knickmann
Sonnabend, 15. November

Martin Kluger erhält Bremer Literaturpreis 2009 –
Förderpreis für Mathias Gatza

Bremen, 15. November 2008    Den Bremer Literaturpreis 2009 der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung erhält Martin Kluger nach der Entscheidung der Jury vom 15. November für seinen 2008 im DuMont Verlag erschienenen Roman »Der Vogel, der spazieren ging«.
Dazu die Jury: »Der Bremer Literaturpreis 2009 geht an Martin Kluger für seinen Roman »Der Vogel, der spazierenging«, einer ebenso turbulenten wie schwarzen Komödie, in der literarisches Formbewusstsein und erzählerischer Einfallsreichtum die Gespenster der Vergangenheit darstellen und zugleich in Schach halten.«
Martin Kluger, geboren 1948 in Berlin, studierte Anglistik und Linguistik in Oberlin (Ohio), Tübingen und Berlin, war Dozent an der TU Berlin und betätigte sich als Werbetexter und literarischer Übersetzer. Als Romanautor fand Kluger mit seinem über 1.000 Seiten umfassenden Werk »Abwesende Tiere« (DuMont 2002), dem historischen Roman »Die Gehilfin« sowie dem Erzählungsband »Der Koch, der nicht ganz richtig war« (beide DuMont 2006) große Beachtung. Martin Kluger lebt in Berlin und Montevideo.

Mathias Gatza erhält den mit 6.000 Euro dotierten Förderpreis des Bremer Literaturpreises 2009 für seinen 2008 im Rowohlt-Verlag erschienenen Roman »Der Schatten der Tiere«.
Der Förderpreis wird seit 2005 von der ÖVB – Öffentlichen Versicherung Bremen finanziert.
Dazu die Jury: »Der Förderpreis geht an Mathias Gatza für seinen Debütroman »Der Schatten der Tiere«, der in einer so kunstvollen wie diagnostisch kühlen Sprache von einer Dreiecksbeziehung unter dem Stern von Tod und Wahn erzählt. Dieses kühn konstruierte Buchs zieht den Leser in den Sog des Selbstverlustes der Figuren und stellt ihn vor ein literarisches wie kriminalistisches Rätsel.«
Mathias Gatza, 1963 geboren in Berlin, hat nach zwei Jahrzehnten als Lektor und Verleger vor allem deutschsprachiger Gegenwartsliteratur die Seite gewechselt und schreibt. »Der Schatten der Tiere« ist sein erster Roman. Mathias Gatza lebt in Berlin.

Der Jury gehören an:
Dr. Gudrun Boch, Sibylle Cramer, Dr. Lothar Müller, Barbara Lison, Richard Kämmerlings, Dr. Roman Bucheli und Michael Sieber.

Preisverleihung:
Die Preise werden am Montag, 26. Januar 2009, am Geburtstag von Rudolf Alexander Schröder, um 12 Uhr im Bremer Rathaus durch den Vorsitzenden der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung, Herrn Staatssekretär a. D. Michael Sieber, verliehen. Dr. Lothar Müller wird dann die Laudatio auf Martin Kluger halten, Richard Kämmerlings die Laudatio auf Mathias Gatza.

Im Umfeld der Preisverleihung veranstaltet die Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung traditionell die Literarische Woche – in diesem Jahr unter dem Thema »Mauerfälle«

Beide Preisträger lesen aus ihren Werken am Sonntag, 25. Januar 2009 um 18 Uhr im Neuen Schauspielhaus des Bremer Theaters.
 

Martin Kluger (Foto: © Dr. Dieter Matthes)

Mathias Gatza (Foto: © Stefan Korte)
Montag, 10. November
Studenten der Hochschule für Künste entwerfen das Plakat zur Literarischen Woche 2009

Lucas Gerber ist der Gewinner des diesjährigen Wettbewerbs für die Gestaltung der Printmedien der »Literarischen Woche Bremen«. Sein Beitrag überzeugte die Jury aus Vertretern der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung, der Planungsgruppe zur Literarischen Woche und der Hochschule für Künste – ein weißes Plakat, versehen mit den allernötigsten Informationen zur Literarischen Woche, in der Mitte durchgerissen. Dieser Riss weckt Assoziationen wie Teilung und Vereinigung und setzt sich so in einer spielerischen Art und Weise mit der Thematik der Literarischen Woche auseinander.
Den zweiten Platz errang Sebastian Knickmann dessen typografischer Entwurf mit der Wortmarke der Literarischen Woche spielt. Er wurde auch mit der Umsetzung seines Entwurfs für die Öffentlichkeitsarbeit der Literarischen Woche 2009 beauftragt.
Am heutigen Montag, den 10. November übergab die Geschäftsführerin der Stiftung und Direktorin der Stadtbibliothek, Barbara Lison die Gewinner-Schecks an die beiden Preisträger.
Die prämierten Beiträge sowie alle eingereichten studentischen Entwürfe sind in einer Ausstellung vom 7. Januar bis zum 3. Februar 2009 in der Zentralbibliothek, Am Wall 201 zu sehen.
[Mehr zu dieser Ausstellung, zum Wettbewerb und Abbildungen aller Beiträge finden Sie hier >>]
 

Abbildung: Barbara Lison (Direktorin der Stadtbibliothek und Geschäftsführerin der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung), Sebastian Knickmann, Lucas Gerber, Prof. Eckhard Jung (Hochschule für Künste) Foto: Victor Ströver, Bremen; © nordsign, büro für neue medien Sebastian Knickmann, Lucas Gerber
Zum Vergrößern der Bilder ein Bild anklicken.
Dienstag, 21. Oktober

Literarische Woche Bremen 2009: »Mauerfälle«
Die deutsche Teilung 1949 vor 60 Jahren und der Fall der Mauer 1989 vor 20 Jahren – diese beiden Ereignisse stehen im Zentrum der Literarischen Woche Bremen 2009 und werden von ihr im Kontext von Literatur, Bildender Kunst, Film und Politik thematisiert. Mit Blick auf die deutsche Zeitgeschichte und auf das Leben in Deutschland-Ost und Deutschland-West vor und nach der Wende laden wir Autorinnen und Autoren nach Bremen ein, die sich in ihren aktuellen Werken diesem Thema besonders gewidmet haben. Was war die Rolle von Autorinnen und Autoren, von Künstlerinnen und Künstler, wie sahen ihre Schreibstrategien aus, wie wirkten die Ereignisse auf ihre Erinnerungs- und künstlerischen Prozesse?
In vielfältigen Formaten an verschiedenen Veranstal-tungsorten in der ganzen Stadt kann das Publikum den interdisziplinären Ansatz der Literarischen Woche Bremen erleben: in Lesungen, Gesprächen, Diskussionen, Musik, Film und Performances sowie in einem speziellem Chatforum im Virtuellen Literaturhaus Bremen.

Update 23.1.09
Lesen Sie zum Programm und zum Thema der Literarischen Woche 2009 auch die Rede, die Erwin Miedtke, stellvertretender Direktor der Stadtbibliothek Bremen, zur Eröffnungslesung am 22. 1. im Wall-Saal hielt.
[Die Rede von Erwin Miedtke finden Sie hier >>]