35. Literarische Woche Bremen: »Was fehlt – was bleibt … ?« 18.01-30.01.2011
Aktuell
 
 
 
Mittwoch, 2. Februar
Vortrag und Diskussion über Rudolf Alexander Schröder unter dem Nationalsozialismus
Gestern Abend fand in der Krimibibliothek der Zentralbibliothek eine vielbeachtete Veranstaltung zu Rudolf Alexander Schröder unter der nationalsozialistischen Herrschaft statt. Unter dem Titel »Zwischen Kritik und Anpassung. Ambivalenzen im Leben und Wirken Rudolf Alexander Schröders (1933-45)« stellte die Bremer Kunst- und Kulturwissen- schaftlerin Katharina Uhl in einem Vortrag ihre Forschungsergebnisse zur Schröders Biograhie und Wirkung in der Zeit des Nationalsozialismus vor. Anschließend diskutierten unter der Moderation von Dr. Lothar Müller (Vorstand der Rudolf-Alexander-Schröder-Gesellschaft) Prof. Dr Wolfgang Emmerich, Dr. Martin Röder (Abteilungsleiter beim Senator für Kultur), Henning Bleyl (taz Bremen) und Katharina Uhl über das Thema. Auch das Publikum beteiligte sich lebhaft an der Aussprache. Fotos von der Veranstal- tung sehen Sie nebenstehend,.
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Abbildung: Katharina Uhl bei ihrem Vortrag. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Abbildung: Blick in die gut besuchte Krimibibliothek während des Vortrags von Katharina Uhl Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Abbildung: Barbara Lison, Geschäftsführerin der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung, führt in die Veranstaltung ein. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Diskussion auf dem Podium: Katharina Uhl, Henning Bleyl (taz Bremen), Dr. Lothar Müller (Vorstand der Rudolf-Alexander-Schröder-Gesellschaft), Dr. Martin Röder (Abteilungsleiter beim Senator für Kultur) und Prof. Dr Wolfgang Emmerich. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Dr. Lothar Müller Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Dr. Martin Röder Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Prof. Dr Wolfgang Emmerich Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Henning Bleyl Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Katharina Uhl Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Prof. Dr Wolfgang Emmerich vor dem projizierten Foto von Rudolf Alexander Schröder und einem nationalsozialistischen Führer Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
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Dienstag, 1. Februar
Rudolf Alexander Schröder und der National- sozialismus
Unter dem Titel »Zwischen Kritik und Anpassung. Ambivalenzen im Leben und Wirken Rudolf Alexander Schröders (1933-45)« findet heute Abend in der Krimibibliothek der Zentralbibliothek ein Vortrag von Katharina Uhl mit anschließender Podiumsdiskussion statt. Die Referentin beleuchtet Schröders Aktivitäten in der Zeit aus verschiedenen Perspektiven geht der Frage nach, wie sich der Dichter im Kontext des National- sozialismus positionierte. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.
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Abbildung: Rudolf Alexander Schröder – Link zu Detailinformationen zur Veranstaltung
 
Für weitere Auskünfte stehen wir Ihnen gerne unter Telefon: 0421-361-4708
und E-Mail: tobias.peters@stadtbibliothek.bremen.de zur Verfügung.
Informationen zum Bremer Literaturpreis 2011 finden Sie auch auf der
Webseite der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung >>
 
Sonntag, 30. Januar
Filmabend mit Rick Minnich
Heute wird das Hauptprogramm der Literarischen Woche mit einem Kinoabend beendet. Der amerikanische Regisseur Rick Minnich ist zu Besuch und hat seinen sehr persönlichen Dokumentarfilm »Forgetting Dad« mitgebracht. Unser Podmaster Tim Schomacker hat bereits ein Interview mit Rick Minnich geführt, in dem dieser sich auch ausführlich über »Forgetting Dad« äußert.
[Hier geht es zum Podcast mit Rick Minnich >>]
Die Veranstaltung beginnt um 20.30 Uhr im Kino 46, Waller Heerstr. 46.
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KLANK in der galerie mitte
Das Bremer »MusikAktionsEnsemble« KLANK gab gestern Abend in der »galerie mitte« ein Konzert, mit der die Bremer Gruppe eine Antwort auf die Frage suchte, was eigentlich vor dem Sprechen, vor der Kunst gewesen ist. Fotos, die kurz vor dem Konzert von KLANK aufgenommen wurden, sehen Sie nebenstehend.
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Abbildung: Collage Forgetting Dad (collage by Makks Moond) – Link zu Detailinformationen zur Veranstaltung
Abbildung: KLANK: Hainer Wörmann und Christoph Ogiermann. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Abbildung: KLANK: Reinhart Hammerschmidt und Tim Schomacker. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Abbildung: Christoph Ogiermann Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Reinhart Hammerschmidt Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Hainer Wörmann Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Tim Schomacker Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
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Sonnabend, 29. Januar
Performance mit KLANK
KLANK, steht heute im Mittelpunkt der Literarischen Woche Bremen. KLANK das ist das Bremer »MusikAktionsEnsemble« bestehend aus Reinhart Hammerschmidt, Christoph Ogiermann, Tim Schomacker, Hainer Wörmann, das seit 2008 Konzerte und andere musikalische Ereignisse entwickelt. In ihrer heutigen Performance fragen die vier: Was war eigentlich vor dem Sprechen, vor der Kunst, vor diversen Gewiss- heiten. Antworten darauf gibt es um 20 Uhr in der galerie mitte im KUBO.
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Museumsrundgang am Nachmittag
Bereits heute Nachmittag findet der schon traditionelle »Bremer Museumsrundgang« mit Detlef Stein statt. Der Kunstwissenschaftler führt durch das Weserburg-Museum für moderne Kunst und durch die Ausstellung mit Werken aus der Graphothek in der Zentralbibliothek zu den zur Thematik der Literarischen Woche passenden Exponaten. Treffpunkt ist um 14 Uhr im Eingangsbereich der Weserburg.
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Junge Autoren im Kulturzentrum Lagerhaus
Gestern Abend ging Tim Schomacker als Moderator gemeinsam mit drei jungen Bremer Autoren der Frage nach, was passiert, wenn Dinge verschwinden. Alexander Rogge, Corinna Gerhards und Insa Kohler stellten ihre Texte zum Thema dem Publikum in Lesung und Gespräch vor. Fotos von dieser Veranstaltung sehen Sie nebenstehend.
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Abbildung: KLANK (Foto: © Thomas Vestweber) – Link zu Detailinformationen zur Veranstaltung

Abbildung: Detlef Stein (Foto: © Bettina Brach) – Link zu Detailinformationen zur Veranstaltung
Abbildung: Lesung im Kulturzentrum Lagerhaus: Tim Schomacker, Insa Kohler, Corinna Gerhards und Alexander Rogge. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Abbildung: Tim Schomacker moderierte den Abend. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Alexander Rogge Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Insa Kohler Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Corinna Gerhards Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
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Freitag, 28. Januar
Wenn Sachen verschwinden
Haben Sie in letzter Zeit etwas wichtiges verloren? Fehlt Ihnen ein lieb gewordener Gegenstand? Dann sollten Sie heute Abend zu der Lesung mit jungen Bremer Autoren im Kulturzentrum Lagerhaus gehen. Der Moderator Tim Schomacker diskutiert unter dem Titel »Verlustliste – Wenn Sachen verschwinden« mit Alexander Rogge, Corinna Gerhards und Insa Kohler über ihre Texte, in denen verschwundene Sachen eine Rolle spielen. Beginn von Lesung und Gespräch ist 20 Uhr; der Eintritt ist frei.
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Friedericke Mayröcker im Kino 46
Heute um 18 Uhr ist die letzte Gelegenheit im Rahmen- programm der Literarischen Woche Bremen den mehrfach preisgekrönte Film »Das Sprechen und das Schweigen« von Carmen Tartarotti mit der Trägerin des Bremer Literaturpreises Friedericke Mayröcker zu sehen.
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Förderpreisträgerin Andrea Grill las bei der ÖVB
Mehrere Schulklassen waren gekommen, um die Lesung der Förderpreisträgerin des Bremer Literaturpreises Andrea Grill im Hause der ÖVB an der Martinistraße zu hören. Die Öffentliche Versicherungen Bremen finanziert seit 2005 den mit 6.000 Euro dotierten Förderpreis zum Bremer Literaturpreis und veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Verein workshop literatur e.V. und der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung eine Lesung mit dem jeweiligen Förderpreisträger für geladene Schulklassen. Auch gestern wieder war das Interesse groß bei den Schülerinnen und Schülern und so gab es neben der Lesung aus dem preisgekrönten Roman »Das Schöne und das Notwendige« eine lebhafte Fragerunde, in der Andrea Grill über ihren Romen, über dessen Entstehung und ihre Schreibpraxis charmant Rede und Antwort stand. Fotos von dieser Veranstaltung sehen Sie nebenstehend.
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Filmpräsentation mit Günter Schwaiger
Gestern wurden zwei Filme des österreichischen Regisseurs Günter Schwaiger im Kino 46 gezeigt: »Hafners Paradies«, der den Waffen-SS-Offizier und Holocaustleugner Paul Maria Hafner portraitiert, der in Spanien unter Franco unbehelligt leben konnte und der Dokumentarfilm »Santa Cruz por ejemplo«, in dem es um ein Massengrabe geht, das 70 Jahre nach einem Massaker unter Franco in einem kleinen Dorf geöffnet wurde und um den Umgang der Dorfbewohner mit der Vergangenheit. Der Regisseur Günter Schwaiger diskutierte jeweils im Anschluss an die Filmvorführungen über seine Filme. Fotos von der Filmpräsentation sehen Sie [hier >>] in der rechten Spalte.
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Symbolbild Verlustliste (Grafik: © Victor Ströver) – Link zu Detailinformationen zur Veranstaltung
Abbildung: Carmen Tartarotti und Friederike Mayröcker
Abbildung: Andrea Grill liest vor geladenen Schulklassen im Hause der ÖVB. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Abbildung: Lebhaftes Gespräch zwischen Andrea Grill und den eingeladenen Schülern Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Frank Müller-Hübner (Vorstand der ÖVB Öffentliche Versicherungen Bremen) begrüßt Andrea Grill und die geladenen Schulklassen. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Barbara Lison, Geschäftsführerin der Rudof-Alexander-Schröder-Stiftung, führt in die Veranstaltung ein. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Andrea Grill im Kreis von interessierten Schülerinnen und Schülern Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Abbildung: Frank Müller-Hübner (Vorstand der ÖVB Öffentliche Versicherungen Bremen), Andrea Grill, Barbara Lison (Geschäftsführerin der Rudof-Alexander-Schröder-Stiftung) und Ursel Bäumer (Vorsitzende des Vereins workshop literatur e.V.) Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
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Abbildung: Günter Schwaiger Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Abbildung: Karl-Heinz Schmid (Kino 46) moderiert die Veranstaltung. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Dr. Carlos Ortega (Instituto Cervantes) begrüßt Günter Schwaiger und die Besucher der Veranstaltung. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Donnerstag, 27. Januar
Günter Schwaiger im Kino 46
Zwei Filme stehen heute auf dem Programm der Literarischen Woche: Um 17 Uhr wird »Hafners Paradies« gezeigt, der den Waffen-SS-Offizier und Holocaustleugner Paul Maria Hafner portraitiert, der in Spanien unter Franco unbehelligt leben konnte. In dem Dokumentarfilm »Santa Cruz por ejemplo« um 20 Uhr geht es um ein Massengrabes, das 70 Jahre nach einem Massaker unter Franco in einem kleinen Dorf geöffnet wurde und um den Umgang der Dorfbewohner mit der Vergangenheit. Nach den Vorführungen finden jeweils Gespräche mit dem Regisseur Günter Schwaiger statt.
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Rick Minnich im Podcast
Seit 20 Jahren lebt der amerikanische Regisseur Rick Minnich in Berlin. Am Sonntag den 30. Januar zeigt das Kino 46 in Anwesenheit des Regisseurs seinen jüngsten Film »Forgetting Dad«, in dessen Mittelpunkt ein Mann steht, dessen Vater sein Gedächnis verloren hat und nun ein völlig neues Leben beginnt.
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Tim Schomacker hat ein ausführliches Gespräch mit Rick Minnich geführt. Außerdem gibt es Anmerkungen zu den Feuervorhersagen und den mythogeographischen Strategien des Kollektivs »Neue Slowenische Kunst«.
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Andrea Grill liest vor Schulklassen bei der ÖBV
Um 11 Uhr vormittags liest die Förderpreisträgerin des Bremer Literaturpreises Andrea Grill im im Hause der ÖBV vor geladenen Schulklassen aus ihrem Roman »Das Schöne und das Notwendige«
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Gemischtes Doppel
Ein schon traditionelle »Format« der Literarischen Woche ist das gemischte Doppel, in dem die beiden Preisträger des Bremer Literaturpreises jeweils einen literarischen »Debütanten« einladen, den sie dem Bremer Publikum präsentieren möchten. In diesem Jahr hatte Friedericke Mayröcker die Wiener Lyrikerin Sonja Harter eingeladen, die Förderpreisträgerin Andrea Grill hatte Ilir Ferra aus Wien mitgebracht. Da Friederike Mayröcker krankheitsbedingt die Reise nicht antreten konnte, stellte sich das verbliebene Trio unter der Moderation von Dr. Gudrun Boch der Bremer Literari- schen Öffentlichkeit. Fotos von dieser Veranstaltung sehen sie nebenstehend.
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Abbildung: Günter Schwaiger (Foto: © privat) – Link zu Detailinformationen zur Veranstaltung
Abbildung: Symbolbild Podcast Literarische Woche; Link zum Podcast
Abbildung: Gemischtes Doppel im Wall-Saal Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Abbildung: Dr. Gudrun Boch Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Sonja Harter Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Ilir Ferra Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Andrea Grill Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Abbildung: Barbara Lison begrüßt die Gäste im Wall-Saal. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
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Mittwoch, 26. Januar
Bremer Literaturpreis 2011 verliehen
Heute mittag wurde in der Oberen Halle des Bremer Rathauses der Bremer Literaturpreis 2011 verliehen. Für die erkrankte Friedericke Mayröcker nahm Dr. Tanja Postpischil, Pressesprecherin des Suhrkamp Verlags, den Preis entgegen. Friedericke Mayröcker wurde für ihren 2010 erschienenen Prosatext »ich bin in der Anstalt. Fusznoten zu einem nicht geschriebenen Werk« ausgezeichnet. Den Förderpreis erhielt Andrea Grill für ihren im letzten Jahr erschienenen Roman »Das Schöne und das Notwendige«. Einen Bericht von der Verleihung mit allen Reden als Text und als Tondokument gibt es demnächst auf dieser Web-Site; die Reden als MS-Word-Dateien sowie eine Pressemeldung über die Veranstaltung finden Sie schon jetzt auf der Web-Site der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung unter der Kategorie »Presse« >>.
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Abbildung: Vor der Preisverleihung: Dr. Tanja Postpischil, Michael Sieber, Staatsrätin Carmen Emigholz, Andrea Grill im Bremer Rathaus. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Michael Sieber, Vorsitzender der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung, übergibt den Bremer Literaturpreis 2010 stellvertretend an Dr. Tanja Postpischil, Pressesprecherin des Suhrkamp Verlags. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Michael Sieber zeichnet Andrea Grill mit dem Förderpreis des Bremer Literaturpreises aus. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Mittwoch, 26. Januar
Feierlicher Höhepunkt der Literarischen Woche:
Die Verleihung des Bremer Literaturpreises 2011

Heute Mittag um 12 Uhr wird im festlichen Ambiente der Oberen Halle des Bremer Rathauses der Bremer Literaturpreis 2011 übergeben. Für die erkrankte Friedericke Mayröcker wird die Pressesprecherin des Suhrkamp Verlags Dr. Tanja Postpischil den Preis entgegennehmen; Andrea Grill wird mit dem Förderpreis ausgezeichnet werden. Die Laudationes halten Dr. Lothar Müller und Dr. Daniela Strigl. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.
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Dienstag, 25. Januar
Preisträgerlesung im Schauspielhaus
Wie immer auf reges Interesse der Bremer literarischen Öffentlichkeit stieß die Lesung der Preisträger des Bremer Literaturpreises. Da Friedericke Mayröcker erkrankt ist und deshalb nicht persönlich aus ihrem Werk vortragen konnte, wurde ein speziell für diesen Anlass produziertes Video gezeigt, in dem sie aus ihrer prämierten Veröffentlichung »ich bin in der Anstalt. Fusznoten zu einem nichtgeschriebenen Werk« las. Daniela Strigl, die morgen die Laudatio auf Andrea Grill halten wird, saß mit auf dem Podium und konnte aus profunder Kenntnis viel zum Gespräch über Friedericke Meyröcker beitragen. Die Förderpreisträgerin Andrea Grill stellte in Lesung und im Gespräch mit Dr. Lothar Müller (Süddeutsche Zeitung) und Daniela Strigl ihren Roman »Das Schöne und das Notwendige« vor. Fotos von dieser Veranstaltung sehen sie in der rechten Spalte.
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Abbildung: Auf dem Podium: Dr. Lothar Müller, Daniela Strigl und Andrea Grill Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Dr. Lothar Müller, Mitglied des Vorstands der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung, moderierte den Abend. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Die Förderpreisträgerin Andrea Grill stellte ihren Roman »Das Schöne und das Notwendige« vor Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Die Lesung der erkrankten Preisträgerun Friedericke Mayröcker wurde per Video eingespielt. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Daniela Strigl Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Michael Sieber, Vorsitzender der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung, führte in den Abend ein. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Blick in das gefüllte Parkett des Schauspielhauses  Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Dienstag, 25. Januar
Workshop im Wall-Saal
Heute vormittags fand im Wall-Saal ein Workshop mit der Förderpreisträgerin des Bremer Literaturpreises Andrea Grill statt. Schülerinnen und Schüler arbeiteten mit der österreichischen Autorin an eigenen Texten. Eingeführt in den Workshop wurden die Schüler von Ursel Bäumer (workshop literatur e.V.). Bilder von dieser Veranstaltung sehen Sie in der rechten Spalte.
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Abbildung: Andrea Grill spricht vor Bremer Schülern. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Abbildung: Arbeit in Workshop Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Monika Steffens berüßte für die gastgebende Stadtbibliothek Bremen die Teilnehmer des Workshops. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Dienstag, 25. Januar
Lesung der Preisträger im Schauspielhaus
Am Abend vor der Verleihung des Bremer Literaturpreises steht die Lesung der Preisträger im Schauspielhaus traditionell im Zentrum der Literarischen Woche. Da Friedericke Mayröcker ja leider nicht persönlich erscheinen kann, wird bei der Veranstaltung eine speziell für diesen Anlass produziertes Video gezeigt. Daneben stellt die Förderpreisträgerin Andrea Grill in Lesung und Gespräch mit dem Moderator des Abends, Dr. Lothar Müller (Süddeutsche Zeitung), ihren Roman »Das Schöne und das Notwendige« vor.
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Podcast, sechste Lieferung
In der heutigen Ausgabe unseres Podcasts zur Literarischen Woche 2011 spricht der Bremer Autor Tim Schomacker mit seiner jungen Kollegin Insa Kohler, die mit anderen jungen Schriftstellern am kommenden Freitag bei der Literarischen Woche zu Gast sein wird. Unter dem Titel »Verlustliste« werden die jungen Autoren im Kulturzentrum Lagerhaus auftreten.
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Außerdem steht ein Besuch im Gerhard Marcks Haus auf dem Programm des Podcasts und es gibt einige Betrachtungen zu Vaterfiguren zu hören.
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Workshop im Wall-Saal
Um 10 Uhr vormittags findet im Wall-Saal ein Workshop für geladene Schulklassen mit der Förderpreisträgerin Andrea Grill statt. Geleitet und eingeführt wird der Workshop von Ursel Bäumer (workshop literatur e.V.).
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Trio »grossraumdichten« begeisterte in Performance und Workshop
Die beiden poetry-Slam Künstler Pauline Füg und Tobias Heyel waren gestern Abend mit einer »Spoken Word Performance« bei der Literarischen Woche zu Gast. Bereits am Vormittag hatten die beiden zwei Workshops mit Schülern der Gesamtschulen Ost und West veranstaltet. Fotos von beiden Veranstaltung sehen sie nebenstehend.
[Mehr zum Workshop finden Sie hier >>]
[Mehr zur »Spoken Word Performance« finden
Sie hier >>]




 
Abbildung: Buchcover Friederike Mayröcke: ch bin in der Anstalt. Fusznoten zu einem nicht geschriebenen Werk – Link zu Detailinformationen zur VeranstaltungAbbildung: Buchcover Andrea Grill: Das Schöne und das Notwendige – Link zu Detailinformationen zur Veranstaltung
Abbildung: Symbolbild Podcast Literarische Woche; Link zum Podcast
Abbildung: grossraumdichten performen Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Abbildung: Pauline Füg von »grossraumdichten« Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Tobias Heyel von »grossraumdichten« Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Workshop mit Bremer Schulklassen: Lockerungsübungen Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Abbildung: »grossraumdichten« beim Workshop Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Abbildung: Heike Müller führte in Workshop und Performance ein. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Erwin Miedtke begrüßt die Gäste der Performance. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
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Montag, 24. Januar
»grossraumdichten« im workshop und als »Spoken Word Performance mit Live-Electronics«
»grossraumdichten«, das sind Pauline Füg und Tobias Heyel (Text) und der Komponist Ludwig Berger. Die drei präsentieren eigene Texte, die von elektronischer musik begleitet werden. Heute um 18 Uhr tritt das Trio im Rahmen der Literarisachen Woche im Wall-Saal der Zentralbibliothek auf.
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Bereits um 10 Uhr arbeiten die drei von »grossraum- dichten« mit geladenen Bremer Schulklassen in einem workshop, der vom virtuellen Literaturhaus in Kooperation mit der Stadtbibliothek Bremen und der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung veranstaltet wird.
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Literarische Matinee fand großes Interesse beim Bremer Publikum
Die Literarische Matinee im Wall-Saal, schon ein gutes Stück Tradition der Literarischen Woche Bremen, fand auch in diesem Jahr großes Interesse beim Bremer Publikum. Jenny Erpenbeck und Peter Wawerzinek stellten ihre aktuellen Veröffentlichungen vor und sprachen – moderiert von Hajo Steinert (Deutsch- landfunk) – über »ErinnernJenny Erpenbeck und Peter Wawerzinek ihre aktuellen Veröffentlichungen vor und sprachen – moderiert von Hajo Steinert (Deutsch- landfunk) – über »Erinnern« und »Vergessen« in ihrer Biografie und in ihrem Œuvre. Fotos von dieser Veranstaltung sehen sie nebenstehend.
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Abbildung: großraumdichten (Foto: © Philipp Drieger) – Link zu Detailinformationen zur Veranstaltung
Abbildung: Jenny Erpenbeck und Peter Wawerzinek im Gespräch mit Hajo Steinert. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Abbildung: Der Moderator Hajo Steinert rieb Salz in die Wunden der Werder-Fans unter den erschienenen Literaturinteressierten, indem er anfangs der Veranstaltung den Sportaufmacher einer Kölner Boulevardzeitung präsentierte. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Jenny Erpenbeck Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Peter Wawerzinek Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Barbara Lison begrüßt Gäste und Publikum. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
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Sonntag, 23. Januar
Literarische Matinee mit Jenny Erpenbeck und Peter Wawerzinek
Heute um 12 Uhr Mittag stellen Jenny Erpenbeck und Peter Wawerzinek ihre aktuellen Veröffentlichungen vor und sprechen – moderiert von Hajo Steinert (Deutsch- landfunk) – über ihre biografischen und literarischen Erfahrungen in Bezug auf das Thema der Literarischen Woche »Erinnern« und »Vergessen«.
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Clemens Meyer las aus »Gewalten – Ein Tagebuch«
Der Leipziger Autor Clemens Meyer war gestern Abend
im Wall-Saal Gast der Literarischen Woche und las aus seinem Roman »Gewalten – Ein Tagebuch«. Im Gespräch mit Tim Schomacker, der kurzfristig als Moderator eingesprungen war, gab er Auskunft über
Schreibanlass und Genese seines Romans. Fotos von dieser Veranstaltung sehen sie nebenstehend.
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Abbildung: Jenny Erpenbeck (Foto: © Katharina Behling) – Link zu Detailinformationen zur Veranstaltung

Abbildung: Peter Wawerzinek (Foto: Susanne Schleyer) – Link zu Detailinformationen zur Veranstaltung

Abbildung: Tim Schomacker im Gespräch mit Clemens Meyer Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Abbildung: Clemens Meyer Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Tim Schomacker Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Erwin Miedtke begrüßt Vortragende und Publikum. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Clemens Meyer lies im Wall-Saal aus »Gewalten – Ein Tagebuch«. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
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Sonnabend, 22. Januar
Clemens Meyer liest
Der Leipziger Autor Clemens Meyer liest heute Abend
im Wall-Saal aus seinem Roman »Gewalten – Ein Tagebuch«, ein Diarium von den Rändern der Gesellschaft. Das Gespräch mit dem Autor wird der Literaturkritiker Michael Hametner (MDR) führen. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr.
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»Frühling revisited«
Schon heute nachmittag findet unter dem Titel »Frühling revisited« das Erzählcafé mit Jugendlichen aus vier Generationen statt, das sich mit Erinnerungen an die Jugend als Entwicklungszeit beschäftigt. Beginn der Veranstaltung im Kulturensemble des Klinikum Bremen-Ost, Züricher Straße 40, ist 15 Uhr.
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Literarische Matinee am Sonntagmittag
Um 12 Uhr ist am morgigen Sonntag im Wall-Saal eine Veranstaltung mit Jenny Erpenbeck und Peter Wawerzinek mitzuerleben. Die Autor/innen stellen ihre aktuellen Veröffentlichungen vor und sprechen über Erinnern und Vergessen im Spiegel ihrer biografischen und literarischen Erfahrungen. Moderiert wird die Veranstaltung von Hajo Steinert (Deutschlandfunk)
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Arnaud Rykner im Institut français
Der Schriftsteller und Literaturprofessor Arnaud Rykner war gestern Abend zu Gast im Institut français. In der zweisprachigen Veranstaltung ging es in Lesung und Gespräch um Fragen von Erinnern und Identität. Fotos von dieser Veranstaltung sehen sie nebenstehend.
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Abbildung: Clemens Meyer (Foto: © Oliver Killig) – Link zu Detailinformationen zur Veranstaltung
Abbildung: Lesung und Gespräch im Institut français: Undine Meisner, Arnaud Rykner und Dr. Nadège Le Lan. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Abbildung: Dr. Nadège Le Lan, Leiterin des Institut français, führte das Gespräch mit Arnaud Rykner. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Arnaud Rykner Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Undine Meisner übersetzte das Gespräch ins Deutsche. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Freitag, 21. Januar
Arnaud Rykner zu Gast im Institut français
Der Schriftsteller, Regisseur, Essayist und Literatur- professor Arnaud Rykner geht heute Abend in Lesung und Gespräch Fragen von Erinnern und Identität nach. Beginn der zweisprachigen Veranstaltung im Institut français, Contrescarpe 19, ist 19.30 Uhr; der Eintritt ist frei.
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Interview mit Jenny Erpenbeck im Podcast
Ein Gespräch zwischen der Berliner Autorin Jenny Erpenbeck und unserem Podmaster, dem Bremer Autor Tim Schomacker, steht im Zentrum der fünften Lieferung unseres Podcasts. Jenny Erpenbeck wird am Sonntag, den 23. Januar im Rahmen der Literarischen Woche in einer Literarischen Matinee zu sehen und zu hören sein.
[Mehr zur Literarischen Matinee finden Sie hier >>]
Außerden in dieser Ausgabe des Podcasts ein Besuch bei dem Programmierer Thorsten Jüttner, der Menschen ihr privates Filmarchiv wieder zugänglich macht.
[Hier geht es zum Podcast >>]

Hanns-Josef Ortheil im ausverkauften Wall-Saal
Mehr als das Fassungsvermögen des Wall-Saals aufzunehmen vermocht waren gekommen. So konnten leider nicht alle Literaturinteressierten eingelassen werden, als Hanns-Josef Ortheil gestern Abend vor ausverkauftem Haus aus seinen Romanen »Die Moselreise« und »Die Erfindung des Lebens«. Fotos von dieser Veranstaltung sehen sie nebenstehend.
[Mehr zu dieser Veranstaltung finden Sie hier >>]

 
Abbildung: Arnaud Rykner (Foto: © privat) – Link zu Detailinformationen zur Veranstaltung
Abbildung: Symbolbild Podcast Literarische Woche; Link zum Podcast
Abbildung: Hanns-Josef Ortheil Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Abbildung: Erwin Miedtke, stellvertretender Direktor der Stadtbibliothek Bremen, begrüßt die Gäste. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Blick in den ausverkauften Wall-Saal. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Hanns-Josef Ortheil las aus seinen Romanen »Die Moselreise« und »Die Erfindung des Lebens«. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Donnerstag, 20. Januar
Friedericke Mayröcker erkrankt
Die Trägerin des Bremer Literaturpreises 2011, Friedericke Mayröcker, kann ihre Auszeichnung leider am 26. Januar nicht persönlich entgegennehmen. Dazu erklärte die Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung heute:

»Mit großem Bedauern gibt die Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung bekannt, dass die diesjährige Preisträgerin des Bremer Literaturpreises, Friederike Mayröcker, aus gesundheitlichen Gründen und auf ärztliches Anraten den Preis leider nicht persönlich in Empfang nehmen kann. Es ist Friederike Mayröcker
sehr schwer gefallen, den Bremerinnen und Bremern
eine Absage zu erteilen, da die Auszeichnung mit dem Bremer Literaturpreis für sie sehr bedeutend ist.

Daher ist die Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung sehr froh, dass die Preisträgerin nun eine exklusive Aufzeichnung zu diesem Anlass an ihrem Wohnort in Wien im ORF produziert, so dass die geplanten Veranstaltungen stattfinden werden. Friederike Mayröcker wird sowohl für die im Schauspielhaus vorgesehene Lesung als auch für ihre Dankesrede im Bremer Rathaus eine Videobotschaft produzieren.
Diese Einspielungen werden am 25. Januar (im Schauspielhaus) und am 26. Januar (im Rathaus) exklusiv aufgeführt.

Alle Veranstaltungen, an denen Friederike Mayröcker im Umfeld der Verleihung des Bremer Literaturpreises auch teilgenommen hätte, werden trotzdem stattfinden.«

Friederike Mayröcker (Foto: © Wolfgang H. Wögerer, Wien, Austria / CC)
Donnerstag, 20. Januar
Lesung von Hanns-Josef Ortheil
Der vielfach ausgezeichnete Autor Hanns-Josef Ortheil liest heute Abend um 20 Uhr im Wall-Saal der Zentral- bibliothek aus seinem 2010 erschienenen Roman »Die Moselreise. Roman eines Kindes«.
[Mehr zu dieser Veranstaltung finden Sie hier >>]

Clemens Meyer im Podcast
Im Mittelpunkt der 4. Ausgabe des Podcasts zur Literarischen Woche 2011 steht ein Gespräch, das Tim Schomacker mit dem Schriftsteller Clemens Meyer führte, der am Sonnabend, den 22. Januar mit einer Lesung aus seinem Buch »Gewalten – Ein Tagebuch« im Wall-Saal der Zentralbibliothek zu hören sein wird. Außerden in dieser Ausgabe einige Betrachtungen zum Thema »Vaterfiguren«.
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Abbildung: Hanns-Josef Ortheil (Foto: © Peter von Felbert) – Link zu Detailinformationen zur Veranstaltung
Abbildung: Symbolbild Podcast Literarische Woche; Link zum Podcast
Mittwoch, 19. Januar
Ausgabe 3 unseres Podcasts:
Arnaud Rykner im Gespräch

Der in Toulouse lebende Schriftsteller, Literaturwissen- schaftler und Theaterregisseur Arnaud Rykner wird im Rahmen der Literarischen Woche 2011 am Freitag, den 21. Januar im Institut français zu Gast sein. Unser Podmaster, der Bremer Autor Tim Schomacker, hat schon einmal mit Arnaud Rykner telefoniert und mit ihm u.a. über Leerstellen in der Familienerzählung, über erinnerungskulturelle Sichtweisen-wechsel und über Nathalie Sarraute und Marguerite Duras gesprochen. Das ausführliche Telefoninterview wurde in englicher Sprache geführt. Außerdem im Podcast: die zweite Folge der Kolumne »Things We Found In The Funhouse«, die »einige Betrachtungen zur Tastatur von Tonträger- abspielgeräten« enthält.
[Hier geht es zum Podcast >>]

Gestern Abend wurde im Wall-Saal das Programm der Literarischen Woche mit einer Veranstaltung mit Christian Meier eröffnet. Der Historiker sprach mit Silke Behl (Nordwestradio) über sein Buch »Das Gebot zu vergessen und die Unabweisbarkeit des Erinnerns. Vom öffentlichen Umgang mit schlimmer Vergangenheit«. Fotos von dieser Veranstaltung sehen Sie nebenstehend.

Am Donnerstag den 13. Januar 2011 wurde im Wall-Saal der Zentralbibliothek die Ausstellung »Los rincones de la memoria« mit Arbeiten von Gloria Del Mazo eröffnet. Der Text der Einführungsrede, die die Kulturwissenschaftlerin Angela Piplak aus diesem Anlass hielt, steht jetzt zum Nachlesen und zum Herunterladen zur Verfügung.
[Hier geht es zur Rede von Angela Piplack >>]  
Abbildung: Symbolbild Podcast Literarische Woche; Link zum Podcast
Abbildung: Die Eröffnungsveranstaltung der Literarischen Woche fand großes Interesse beim literarischen Publikum Bremens. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Abbildung: Barbara Lison, Direktorin der Stadtbibliothek Bremen, begrüßt Christian Meier, Silke Behl und das Publikum. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Christian Meier Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Silke Behl Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Silke Behl im Gespräch mit Christian Meier. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Dienstag, 18. Januar
Vergessen und Erinnern –
Lesung und Gesräch mit Christian Meier

Heute nun die Eröffnung des Hauptprogramms der 35. Literarischen Woche 2011: Der Historiker Christian Meier, emeritierter Professor für Alte Geschichte an der Universität München und bis 2002 Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, stellt sein Werk zum Thema Vergangenheitsbewältigung vor, das 2010 unter dem Titel »Das Gebot zu vergessen und die Unabweisbarkeit des Erinnerns. Vom öffentlichen Umgang mit schlimmer Vergangenheit« im Siedler Verlag erschienen ist. Das Gespräch mit Christian Meier wird Dr. Silke Behl (Nordwestradio) führen, Barbara Lison wird die Gäste begrüßen. Beginn der Veranstaltung im Wallsaal der Zentalbibliothek ist 19 Uhr; der Eintritt ist frei.
[Mehr zu dieser Veranstaltung finden Sie hier >>]
 
Abbildung: Buchumschlag Christian Meier – Link zu Detailinformationen zur Veranstaltung
Freitag, 14. Januar
Gloria Del Mazo im Wallsaal:
Seit gestern Abend ist im Wallsaal unter dem Titel »Los rincones de la memoria« die Ausstellung der Bremer Künstlerin Gloria Del Mazo zu sehen, deren Bilder für das Themenfeld der diesjährigen Literarischen Woche unter den Begriffen »Erinnern« und »Vergessen« emblematisch sind.
Die einführenden Worte in das Werk von Gloria Del Mezo hielt Angela Piplak.Ihre Rede können Sie hier >> nach- lesen.
Die Ausstellung kann noch bis zum 19. Februar während der Öffnungszeiten der Zentralbibliothek besucht werden; der Eintritt ist frei. Nebenstehend sehen Sie Bilder von der Ausstellungseröffnung.
[Mehr zu dieser Ausstellung finden Sie hier >>]
 
Abbildung: Gloria Del Mazo Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Abbildung: Erwin Miedtke, stellvertretender Direktor der Stadtbibliothek Bremen, begrüßt die Gäste. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Die Kulturwissenschaftlerin Angela Piplak führt in die Werke von Gloria Del Mazo ein. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Gloria Del Mazo vor einigen ihrer im Wall-Saal ausgestellten Werken. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Donnerstag, 13. Januar
Ausstellungseröffnung im Wallsaal:
Gloria Del Mazo

Heute Abend startet das Rahmenprogramm zur 35. Literarischen Woche 2011 mit einer Ausstellungs- eröffnung: Unter dem Titel »Los rincones de la memoria« sind Arbeiten von Gloria Del Mazo zu sehen, die sich zentral mit den Themen »Erinnern« und »Vergessen« beschäftigen. Beginn der Veranstaltung im Wallsaal der Zentalbibliothek ist 19 Uhr; der Eintritt ist frei.
[Mehr zu dieser Veranstaltung finden Sie hier >>]

Passend zur Ausstellungseröffnung ist die zweite Lieferung unseres Podcasts zur Literarischen Woche 2011. Unser Podmaster, der Bremer Autor Tim Schomacker, hat Gloria Del Mazo in ihrem Atelier besucht; bei ihrem Gespräch geht es unter anderem um Logos, Ikonographie, Pop-Art und Nostalgie.
[Hier geht es zum Podcast >>]
 

Arbeit von Gloria Del Mazo Abbildung: Symbolbild Podcast Literarische Woche; Link zum Podcast
Donnerstag, 6. Januar
»bindannmalwech«: Die erste Folge des Podcasts zur Literarische Woche 2011 ist im Netz!
Expertinnen und Experten des Erinnerns und Vergessens sind die Gäste, die sich zusammen mit unserem Podmaster, dem Bremer Autor Tim Schomacker, Gedanken über das Thema der diesjährigen Literarischen Woche machen. Die erste Folge des Podcasts bringt uns den israelischen Autor und Historiker Doron Rabinovici näher. Ausserdem gibt es die erste Folge der Kolumne »Things We Found In The Funhouse«.
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Abbildung: Symbolbild Podcast Literarische Woche; Link zum Podcast
Donnerstag, 16. Dez.
35. Literarische Woche Bremen 2011
»Was fehlt – was bleibt ... ?«
Strategien des Erinnerns und Vergessens in Literatur, Kunst, Film und Wissenschaft

Verluste gehören zu den allgemeinen Erfahrungen ebenso wie die Tatsache, dass sich alles und jedes fortwährend in Vergangenheit verwandelt. Einer der zentralen Glaubenssätze unserer Zeit ist der, dass eine Bewältigung von Vergangenheit nur durch ständige Erinnerung erfolgt – und dennoch ist alle Welt vergess- lich! Das Vergessen stellt eher den Regelfall dar – im Privaten wie in der Kommunikation einer Gesellschaft
mit sich selbst. Das Erinnern dagegen ist das Besondere! Literatur arbeitet ebenso wie Kunst und Film gegen das Vergessen und kann das Schweigen über den Verlust und das Verschwinden aufheben und so auch wieder die Zusammenhänge konstruieren, die in der bruchstückhaften Form des Erinnerns verloren gehen.

Die 35. Literarische Woche Bremen stellt sich vom
18. bis 30. Januar 2011 dieser Thematik in zahlreichen Veranstaltungen mit vielen Gästen an verschiedenen Bremer Literatur- und Kulturorten. Zu den eingeführten Formaten wie Lesungen, Vorträgen, Kunstausstellungen und Filmen werden spezielle Veranstaltungen für Schüler und junge Erwachsene angeboten und auch ein eigens produzierter Podcast, der mit Besuchen bei den einge- ladenen Autor/innen bereits im Vorfeld der Woche auf das Thema einstimmt.

 
Abbildung: Symbolbild »Was fehlt – was bleibt ... ?«