Montag, 23. Dezember

Lie­be in unüber­sicht­li­chen Zei­ten –
Lebens- und Lie­bes­sti­le im Sog der Ver­än­de­rung

44. Lite­ra­ri­sche Woche Bre­men
16. – 23. Janu­ar 2019

»Es ist was es ist sagt die Lie­be…« 1983 wur­de der Haupt­preis des Bre­mer Lite­ra­tur­prei­ses an Erich Fried ver­lie­hen. Eines sei­ner bekann­tes­ten Liebes-Gedichte ist der zen­tra­len Fra­ge gewid­met, was denn Lie­be eigent­lich aus­macht und mün­det schließ­lich in der Erkennt­nis »Es ist was es ist…«.
Die 44. Lite­ra­ri­sche Woche beleuch­tet die Lie­be aus ande­ren Per­spek­ti­ven. Sie setzt sich inhalt­lich mit unter­schied­li­chen Lebens- und Lie­bes­sti­len aus­ein­an­der, die zu allen Zei­ten auch in den Sog der jewei­li­gen gesell­schaft­li­chen Ver­än­de­run­gen gerie­ten. Die Autor*innen der 44. Lite­ra­ri­schen Woche Bre­men schrei­ben über die Lie­be in unter­schied­li­chen his­to­ri­schen Kon­tex­ten und the­ma­ti­sie­ren Bezie­hungs­ebe­nen in ver­schie­de­nen Dimen­sio­nen. Da ist die lei­den­schaft­li­che Lie­be, die ver­eint, die Lie­be die stark macht und sogar Wider­stand gegen poli­ti­sche Herr­schafts­sys­te­me leis­tet. Aber, es gibt auch die ver­zwei­fel­te, radi­ka­le oder leid­vol­le Lie­be und das Auf­be­geh­ren gegen kon­ven­tio­nel­le Lebens­sti­le. Das WIE ist divers, aber das WAS ist exis­ten­ti­ell und uner­schüt­ter­lich – die Lie­be ist die Essenz unse­res Daseins. Las­sen Sie sich von den facet­ten­rei­chen Bei­trä­gen über­ra­schen und Ihre Lei­den­schaft für die Lite­ra­tur aufs Neue ent­fa­chen!

 

(Kat­ja Bisch­off)