Sonnabend, 18. Januar

Abbildung: Foto Workshop Zeruto
Foto: © Dar­ío Zeruto
Abbildung: Norman Ohler, Foto: (c) Markus Tedeskino
Nor­man Ohler, Foto: © Mar­kus Tedes­ki­no
Abbildung: Szenenfoto aus: Portrait einer jungen Frau in Flammen
Sze­nen­fo­to aus: Por­trait einer jun­gen Frau in Flam­men © Ala­mo­de Film

Ein Work­shop und eine Geschich­te von Lie­be und Wider­stand im Wall-Saal, eine jun­ge Frau in Flam­men im CITY 46
Heu­te bie­tet die Lite­ra­ri­sche Woche ihnen drei sehr unter­schied­li­che Ver­an­stal­tun­gen an: Zu Beginn gibt es heu­te Nach­mit­tag ein schnel­les Wie­der­se­hen mit dem kuba­ni­schen Künst­ler Dar­ío Zeruto, des­sen Aus­stel­lungs­er­öff­nung ges­tern Abend auf dem Pro­gramm des Lite­ra­tur­fes­ti­vals stand (Fotos der Ver­nis­sa­ge kön­nen sie wei­ter unten auf die­ser Sei­te sehen). In einem Work­shop, der sich spe­zi­ell an Fami­li­en mit Kin­dern von acht bis vier­zehn Jah­ren rich­tet, ent­steht ein klei­nes Buch, nur indem zwei Blät­tern Papier mit den Hän­den gefal­tet wer­den. Die­ses Buch wird dann zu einem Erin­ne­rungs­be­häl­ter. Lei­der sind inzwi­schen alle ver­füg­ba­ren Plät­ze im Work­shop ver­ge­ben.  [Mehr zu der Ver­an­stal­tung fin­den sie hier >>]
Eben­falls im Wall-Saal, abends um 19 Uhr, prä­sen­tiert Nor­man Ohler sei­ne jüngs­te Ver­öf­fent­li­chung: »Har­ro und Liber­tas« erzählt die Geschich­te einer Wider­stands­grup­pe im natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Ber­lin. Das Netz­werk um Liber­tas und Har­ro Schulze-Boysen gehör­te unter dem Namen »Rote Kapel­le« zum fes­ten Bestand­teil der Auf­ar­bei­tung des Natio­nal­so­zia­lis­mus in der DDR, im Wes­ten war die Grup­pe weni­ger bekannt. In Lesung und im Gespräch mit dem Bre­mer Lite­ra­tur­jour­na­lis­ten und Autor Jens Laloire wird Nor­man Ohler dem Bre­mer Publi­kum die Wider­stands­grup­pe nahe brin­gen. [Mehr zu die­ser Ver­an­stal­tung fin­den sie hier >>]
Eine Alter­na­ti­ve zum Besuch der Lesung ist ein Gang ins Kino: Das CITY 46 zeigt als cine­as­ti­schen Bei­trag zur dies­jäh­ri­gen Lite­ra­ri­schen Woche »Por­trait einer jun­gen Frau in Flam­men« der fran­zö­si­schen Regis­seu­rin Celi­ne Sciam­ma. »›Por­trät einer jun­gen Frau in Flam­men‹ ist zwar ein His­to­ri­en­dra­ma, aber dem Sinn nach ein uto­pi­sches. Sciam­ma geht in die Ver­gan­gen­heit zurück, um die Zukunft zu erfor­schen. Dabei gelingt ihr ein Kos­tüm­film, der auf wun­der­sa­me Wei­se zeit­los aus­sieht.« schreibt Ursu­la März in der »Zeit«. Der Jury in Can­nes war der Film im letz­ten Jahr eine Nomi­nie­rung für die Gol­de­ne Pal­me und die Aus­zeich­nung für das bes­te Dreh­buch wert. [Mehr zu der Ver­an­stal­tung fin­den sie hier >>]

Dar­ío Zeruto, Foto © Vic­tor Strö­ver

Ges­ten Abend wur­de die Aus­stel­lung »Wie Reis aus­le­sen« mit Papier­ar­bei­ten von Dar­ío Zeruto im Bei­sein des Künst­lers und unter reger Teil­nah­me des Bre­mer kunst­in­ter­es­sier­ten Publi­kums im Wall-Saal der Zen­tral­bi­blio­thek eröff­net. Die Arbei­ten sind dort noch bis zum 29. Febru­ar zu sehen. Dar­über hin­aus zei­gen auch vier Koope­ra­ti­ons­part­ner wäh­rend die­ser Zeit Arbei­ten von Dar­ío Zeruto: das Gerhard-Marcks-Haus, die Wil­helm Wagen­feld Stif­tung, die Vil­la Ichon und das Insti­tu­to Cer­van­tes. [Mehr zu die­ser Ver­an­stal­tung fin­den sie hier >>]

 

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Alle Ver­an­stal­tungs­fo­tos © Vic­tor Strö­ver, nord­sign