Montag, 20. Januar

Archiv­bild: Preis­ver­lei­hung 2017 in der Obe­ren Rat­haus­hal­le

Ver­lei­hung des Bre­mer Lite­ra­tur­prei­ses
Stets der fest­li­che Höhe­punkt der Lite­ra­ri­schen Woche Bre­men: Die Ver­lei­hung des Bre­mer Lite­ra­tur­prei­ses in der Obe­ren Hal­le des Alten Rat­hau­ses. Heu­te erhält Bar­ba­ra Honig­mann den mit 25.000 Euro dotier­ten Bre­mer Lite­ra­tur­preis der Rudolf Alex­an­der Schrö­der Stif­tung für ihren im Han­ser Ver­lag erschie­ne­nen Roman Georg. Tonio Scha­chin­ger emp­fängt den mit 6.000 Euro dotier­ten För­der­preis des Bre­mer Lite­ra­tur­prei­ses 2020 für sei­nen im Kre­mayr & Sche­ri­au Ver­lag erschie­ne­nen Roman Nicht wie ihr. Der För­der­preis wird seit 2005 von der ÖVB – Öffent­li­chen Ver­si­che­rung Bre­men finan­ziert. Die Lau­da­tio auf die Preis­trä­ge­rin Bar­ba­ra Honig­mann wird Dr. Lothar Mül­ler hal­ten, Dr. Danie­la Strigl wird den För­der­preis­trä­ger Tonio Scha­chin­ger wür­di­gen. Der Sena­tor für Kul­tur Bür­ger­meis­ter Dr. Andreas Boven­schul­te wird Preis­trä­ger und Publi­kum begrü­ßen. Die Ver­an­stal­tung beginnt um 12 Uhr, der Ein­tritt ist frei. Grup­pen mel­den sich bit­te an unter: 0421–3614708 (Stadtbibliothek/Presse- und Öffent­lich­keits­ar­beit) [Mehr zu der Ver­an­stal­tung fin­den sie hier >>]

Abbildung: Demian Lienhard, Foto (c) Laura J. Gerlach
Demi­an Lien­hard, Foto © Lau­ra J. Ger­lach

Am Abend ist der Schwei­zer Autor Demi­an Lien­hard zu Gast bei der Lite­ra­ri­schen Woche. In einer Lesung und im Gespräch mit dem Bre­mer Lite­ra­tur­jour­na­lis­ten und Autor Jens Laloire wird er in der Volks­hoch­schu­le sein Roman­de­but »Ich bin die, vor der mich mei­ne Mut­ter gewarnt hat« vor­stel­len. Sei­ne Prot­ago­nis­tin ist Alba, eine jun­ge Frau aus einer dys­funk­tio­na­len Fami­lie, die in den Ach­zi­ger Jah­ren in Zürich in die Pro­test­sze­ne gerät und schließ­lich zu einer Art »schwei­ze­ri­schen Chris­tia­ne F.« (Hans-Peter Kunisch, Süd­deut­sche Zei­tung) wird. Gérard Otrem­ba lobt in Sounds&Books: »›Ich bin die, vor der mich mei­ne Mut­ter gewarnt‹ hat gehört zu den lite­ra­ri­schen Glanz­ta­ten die­ses Jah­res. Ein scho­nungs­lo­ser, bru­ta­ler, und doch wit­zi­ger und warm­her­zi­ger Roman.« Die lite­ra­tur­be­geis­ter­ten Bre­mer dür­fen sich auf eine span­nen­de Lesung freu­en. Die Ver­an­stal­tung beginnt um 19 Uhr. [Mehr zu die­ser Ver­an­stal­tung fin­den sie hier >>]

Wie immer auf reges Inter­es­se der Bre­mer Lite­ra­tur­be­geis­ter­ten stieß die Lesung der Preis­trä­ger des Bre­mer Lite­ra­tur­prei­ses, die ges­tern im Klei­nen Saal der Glo­cke statt­fand; da das Par­kett schnell gefüllt war, muss­te die­ses Jahr sogar der Bal­kon für die Zuschau­er geöff­net wer­den. Mode­riert von Dr. Lothar Mül­ler, Mit­glied des Vor­stands der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung und Lite­ra­tur­re­dak­teu­er der Süd­deut­schen Zei­tung, stell­ten die bei­den Preis­trä­ger ihre aus­ge­zeich­ne­ten Wer­ke vor. Dabei las die Preis­trä­ge­rin des Bre­mer Lite­ra­tur­prei­ses 2020 Bar­ba­ra Honig­mann aus ihrem Roman »Georg«. Tonio Scha­chin­ger, För­der­preis­trä­ger des Jah­res 2020 prä­sen­tier­te sei­nen Roman »Nicht wie ihr« [Mehr zu der Ver­an­stal­tung fin­den sie hier >>]

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Alle Ver­an­stal­tungs­fo­tos © Vic­tor Strö­ver, nord­sign