Literarische Woche 2019 beendet

Mit dem Work­shop »Wir erle­ben Vir­tu­al Rea­li­ty« in der Kri­mi­bi­blio­thek und dem Ende der Foto­aus­stel­lung »Big Data in Bre­men« im Wall-Saal schließt auch die Lite­ra­ri­sche Woche 2019 ihre Pfor­ten. Ereig­nis­rei­che Tage lie­gen hin­ter uns, die in der Ver­lei­hung des Bre­mer Lite­ra­tur­prei­ses an Arno Gei­ger und Heinz Hel­le (För­der­preis) und der Lesung der Preis­trä­ger ihren Höhe­punkt fan­den. Doch auch manch ande­re Ver­an­stal­tung wird noch län­ger nach­klin­gen; so wird die Dis­kus­si­on um den Ein­satz digi­ta­ler Medi­en in der Schu­le sicher auch in Bre­men wei­ter­ge­hen.
Ein gro­ßer Dank gilt allen Betei­lig­ten, den Autorin­nen und Autoren, den Mode­ra­to­rin­nen und Mode­ra­to­ren, den Lau­ra­to­rin­nen, dem Foto­künst­ler Takin‘ Shotz und dem groß­ar­ti­gen nor­we­gi­schen Jazz­mu­si­ker Håkon Korn­stad. Aber auch den Betei­lig­ten hin­ter den Kulis­sen soll hier gedankt wer­den, ohne die ein sol­ches Lite­ra­tur­fes­ti­val gar nicht mög­lich wäre, den Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter bei den Koope­ra­ti­ons­part­nern und dem enga­gier­ten Team von Kat­ja Bisch­off von der Öffent­lich­keits­ar­beit der Stadt­bi­blio­thek, das die Lite­ra­ri­sche Woche orga­ni­siert und koor­di­niert hat. Nicht zuletzt gilt der Dank ihnen, dem geschätz­ten Publi­kum unse­res Lite­ra­tur­fes­ti­vals, für ihr enga­gier­tes Inter­es­se und ihre Anre­gun­gen. Auf ein Wie­der­se­hen im nächs­ten Jahr zur Lite­ra­ri­schen Woche 2020.

Info

Aus­führ­li­che Infor­ma­tio­nen zu den Ver­an­stal­tun­gen der Lite­ra­ri­schen Woche 2019 fin­den Sie hier auf die­ser Web-Site.
Infor­ma­tio­nen zum The­ma der Lite­ra­ri­schen Woche gibt es hier >>.
Für wei­te­re Aus­künf­te ste­hen wir Ihnen ger­ne unter Tele­fon: 0421–361-4708 und E‑Mail: katja.bischoff@stadtbibliothek.bremen.de zur Ver­fü­gung.
Immer up to date: Alle Ter­mi­ne der Lite­ra­ri­schen Woche für Ihren elek­tro­ni­schen Kalen­der als Datei zum beque­men Import erhal­ten Sie hier >>.
Das kom­pak­te Pro­gramm der Lite­ra­ri­schen Woche kön­nen Sie sich hier >> auf Ihren Rech­ner laden (pdf-Datei, 929 KB).
Medi­en­tipps zur The­ma­tik der Lite­ra­ri­schen Woche fin­den sie hier >>
Infor­ma­tio­nen zum Bre­mer Lite­ra­tur­preis 2019 fin­den Sie auch auf der Web­sei­te der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung >>>.

Donnerstag, 31. Januar

Auf einer schma­len Plan­ke in schwin­del­der Höhe oder auf dem fes­ten Boden der Kri­mi­bi­blio­thek?
Das mögen sich eini­ge der Inter­es­sier­ten gefragt haben, die ges­tern Nach­mit­tag den Work­shop »Wir erle­ben Vir­tu­al Rea­li­ty« in der Kri­mi­bi­blio­thek besucht haben. Hals­bre­che­ri­sche  Klet­ter­aben­teu­er im Hima­la­ja oder tau­chen mit den Walen im Oze­an? Oder wie wäre es mit einem Flug durch die Schluch­ten einer Groß­stadt? Die­se und vie­le ande­re Aben­teu­er und Grenz­erfah­run­gen mit ver­schie­de­nen VR-Systemen konn­te das freund­li­che Team der Stadt­bi­blio­thek den Besu­che­rin­nen und Besu­chern bie­ten, die sich über die Mög­lich­kei­ten der neu­en Tech­no­lo­gie infor­mie­ren woll­ten. Dem­nächst wer­den die ver­schie­de­nen VR-Systeme zum regel­mä­ßi­gen Ange­bot der Stadt­bi­blio­thek gehö­ren. [Mehr zu der Ver­an­stal­tung fin­den sie hier >>]

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Mittwoch, 30. Januar

Work­shop Vir­tu­el­le Rea­li­tät in der Kri­mi­bi­blio­thek
Heu­te lässt sich im Rah­men der Lite­ra­ri­schen Woche Vir­tu­el­le Rea­li­tät live erle­ben. Die Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung und die Stadt­bi­blio­thek Bre­men laden hier­zu zu einem Work­shop in die Kri­mi­bi­blio­thek ein. Die Ver­an­stal­tung beginnt um 16 Uhr, ein Ein­tritt wird nicht erho­ben.  [Mehr zu der Ver­an­stal­tung fin­den sie hier >>]

Heinz Hel­le, För­der­preis­trä­ger des Bre­mer Lite­ra­tur­prei­ses 2019, las ges­tern Vor­mit­tag vor Schü­le­rin­nen und Schü­lern im Hau­se der ÖVB – Öffent­li­che Ver­si­che­rung Bre­men aus sei­nem im letz­ten Jahr erschie­ne­nen Roman »Die Über­win­dung der Schwer­kraft«. Die ÖBV, die seit 2005 den För­der­preis in Höhe von 6.000 Euro finan­ziert, orga­ni­siert auch all­jähr­lich in Zusam­men­ar­beit mit dem Ver­ein work­shop lite­ra­tur bre­men die­se Lesung des För­der­preis­trä­gers für Bre­mer Schul­klas­sen. [Mehr zu der Ver­an­stal­tung fin­den sie hier >>]

Zum ers­ten Mal dabei als Koope­ra­ti­ons­part­ner der Lite­ra­ri­schen Woche ist in die­sem Jahr die Kul­tur­kir­che St. Ste­pha­ni. Hier fand ges­tern Abend die Lesung von Prof. Dr. Mat­thi­as Bicken­bach statt, der eigent­lich sein neu­es Buch mit­brin­gen woll­te – doch lei­der ist es noch nicht lie­fer­bar, zur Leip­zi­ger Buch­mes­se soll­te es erhält­lich sein. So las der Autor aus dem Manu­skript. Für Mat­thi­as Bicken­bach ist es nicht die Fra­ge »Buch oder Bild­schirm« son­dern er fragt sehr unauf­ge­regt und ohne jeg­li­chen Alar­mis­mus nach den Vor- und Nach­tei­len bei­der Lese­me­di­en und ent­wi­ckelt das Modell einer »koope­ra­ti­ven Lek­tü­re«: Bild­schirm und Buch. [Mehr zu der Ver­an­stal­tung fin­den sie hier >>]

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Dienstag, 29. Januar

Prof. Dr. Mat­thi­as Bicken­bach, Foto: pri­vat

Die »Zukunft des Lesens« in der Kul­tur­kir­che St. Ste­pha­ni und die Lesung des För­der­preis­trä­gers in der ÖVB
Ist das gedruck­te Buch ein Aus­lauf­mo­dell? Mat­thi­as Bicken­bach, Pro­fes­sor für  neue­re deut­sche Lite­ra­tur an der Uni­ver­si­tät Köln und der­zeit mit For­schun­gen zu Digi­ta­len Lese­kul­tu­ren beschäf­tigt, kann uns viel­leicht heu­te Abend um 19 Uhr in der Kul­tur­kir­che St. Ste­pha­ni eine Ant­wort auf die­se Fra­ge geben. Dort wird er auch im Gespräch mit Pas­to­rin Die­mut Mey­er sein Buch »Bild­schirm und Buch – Ver­such über die Zukunft des Lesens« vor­stel­len. [Mehr zu der Ver­an­stal­tung fin­den sie hier >>]

Lesung der För­der­preis­trä­ge­rin
des Bre­mer Lite­ra­tur­prei­ses 2018 im Hau­se der ÖVB, Foto: © Vic­tor Strö­ver.

Die ÖVB – Öffent­li­che Ver­si­che­run­gen Bre­men lässt es sich nicht neh­men, jedes Jahr Bre­mer Schul­klas­sen zu einer Lesung mit dem jewei­li­gen För­der­preis­trä­ger zum Bre­mer Lite­ra­tur­prei­ses ein­zu­la­den, für den die Ver­si­che­rung seit 2005 auch das Preis­geld in Höhe von 6.000 EUR stif­tet. In die­sem Jahr wird Heinz Hel­le den Schü­le­rin­nen und Schü­lern aus sei­nem Roman »Die Über­win­dung der Schwer­kraft« vor­tra­gen. Orga­ni­siert wir die­se Lesung von der ÖVB in Koope­ra­ti­on mit der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung und work­shop lite­ra­tur bre­men. [Mehr zu der Ver­an­stal­tung fin­den sie hier >>]

Lucia Wer­der begrüß­te Kath­rin Krä­mer, Tho­mas Schulz und das Publi­kum.

Im Wall-Saal der Zen­tral­bi­blio­thek berich­te­te ges­tern Abend der SPIEGEL-Journalist Tho­mas Schulz aus dem Reich der »Zukunfts­me­di­zin«, dem kali­for­ni­schen Sili­con Val­ley. Hier schi­cken sich die gro­ßen High-Tech Kon­zer­ne  wie Ama­zon und Face­books und neue Start-Up-Unternehmen an, mit Big Data und Künst­li­cher Intel­li­genz die Welt der Medi­zin zu revo­lu­tio­nie­ren. Tho­mas Schulz schil­der­te nicht nur die neu­en Ent­wick­lun­gen in der Krebs-Therapie und der Gen­ma­ni­pu­la­ti­on durch Cris­pr u.a., im Gespräch mit der Mode­ra­to­rin Kath­rin Krä­mer und dem Publi­kum wur­den auch die sozia­len und die ethi­schen Impli­ka­tio­nen die­ser For­schun­gen kri­tisch hin­ter­fragt.  [Mehr zu der Ver­an­stal­tung fin­den sie hier >>]

 

 

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Montag, 28. Januar (2)

Vor der Preis­ver­lei­hung: Micha­el Sie­ber (Vor­sit­zen­der der Rudolf-Alexander-Schröder Stif­tung), Heinz Hel­le (För­der­preis­trä­ger des Bre­mer Lite­ra­tur­prei­ses 2019), Arno Gei­ger (Preis­trä­ger des Bre­mer Lite­ra­tur­prei­ses 2019), Bür­ger­meis­ter Dr. Cars­ten Sie­ling (Sena­tor für Kul­tur).

Bre­mer Lite­ra­tur­preis 2019 ver­lie­hen
Im Rah­men eines Fest­akts wur­de heu­te Mit­tag in der Obe­ren Hal­le des Bre­mer Rat­hau­ses der Bre­mer Lite­ra­tur­preis 2019 der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung an Arno Gei­ger ver­lie­hen für sei­nen Roman »Unter der Dra­chen­wand«. Die Jury bezeich­ne­te das Werk als einen Roman,  »der aus der Rei­he der zeit­ge­schicht­li­chen Pan­ora­men zur NS-Epoche her­aus­ragt: als über­aus genaue, dif­fe­ren­zier­te und anschau­li­che Ver­ge­gen­wär­ti­gung des Kriegs­jah­res 1944.« Heinz Hel­le erhielt den För­der­preis für den Roman »Die Über­win­dung der Schwer­kraft«. Die Jury begrün­de­te ihre Wahl: »In einer eben­so sug­ges­ti­ven wie prä­zi­sen Pro­sa erzählt Hel­le die Geschich­te zwei­er unglei­cher Brü­der. Den Sog des Unter­gangs, in dem einer der bei­den ver­schwin­det, ver­wan­delt Hel­les aus­grei­fen­de Sprach­be­we­gung in ein zärt­li­ches Erin­ne­rungs­bild.«  [Mehr zu der Ver­an­stal­tung fin­den sie hier >>]

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Die Lau­da­tio­nes auf Arno Gei­ger und Heinz Hel­le und die Dan­kes­re­den der Preis­trä­ger, die bei der Ver­lei­hung des Bre­mer Lite­ra­tur­prei­ses 2019 gehal­ten wur­den, kön­nen sie hier nach­le­sen:
Lau­da­tio auf Arno Gei­ger, gehal­ten von Dr. Danie­la Strigl (pdf-Datei, 168 kB) >>
Dan­kes­re­de von Arno Gei­ger (pdf-Datei, 105 kB) >>
Lau­da­tio auf Heinz Hel­le, gehal­ten von Dr. Wieb­ke Poromb­ka (pdf-Datei, 168 kB) >>
Dan­kes­re­de von Heinz Hel­le (pdf-Datei, 159 kB) >>

Montag, 28. Januar

Archiv­bild: Preis­ver­lei­hung 2017 in der Obe­ren Rat­haus­hal­le

Ver­lei­hung des Bre­mer Lite­ra­tur­prei­ses
Die Ver­lei­hung des Bre­mer Lite­ra­tur­prei­ses ist immer der fei­er­li­che Höhe­punkt jeder Lite­ra­ri­sche Woche. Heu­te Mit­tag wird der Preis im gedie­ge­nen Ambi­en­te der Obe­ren Rat­haus­hal­le an Arno Gei­ger ver­lie­hen. Er erhält die Aus­zeich­nung für sei­nen Roman »Unter der Dra­chen­wand«. Den För­der­preis zum Bre­mer Lite­ra­tur­preis 2019 erhält Heinz Hel­le für sei­nen Roman »Die Über­win­dung der Schwer­kraft«. Die Lau­da­tio­nes wer­den von Dr. Danie­la Strigl auf Arno Gei­ger und Dr. Wieb­ke Poromb­ka auf Heinz Hel­le gehal­ten; der Sena­tor für Kul­tur Bür­ger­meis­ter Cars­ten Sie­ling wird die Preis­trä­ger, die Jury und das Publi­kum begrü­ßen. Die Ver­an­stal­tung beginnt um 12 Uhr, ein Ein­tritts­geld wird nicht erho­ben. Grup­pen mel­den sich bit­te an unter: 0421–3614708 (Stadtbibliothek/Presse- und Öffent­lich­keits­ar­beit) [Mehr zu der Ver­an­stal­tung fin­den sie hier >>]

Tho­mas Schulz, Foto © Vic­tor Strö­ver.

Am Abend im Wall-Saal wird es um die Zukunft unse­rer Gesund­heit gehen. Der SPIEGEL-Reporter Tho­mas Schulz beob­ach­tet im Sili­con Val­ley wie Tech­nik­rie­sen und Start-ups mit künst­li­cher Intel­li­genz eine daten­ba­sier­te Computer-Medizin ent­wi­ckeln. Im Gespräch mit Kat­rin Krä­mer wird er sein Buch »Zukunfts­me­di­zin« vor­stel­len. Die Ver­an­stal­tung beginnt um 19 Uhr. [Mehr zu die­ser Ver­an­stal­tung fin­den sie hier >>]

Bereits ges­tern Abend prä­sen­tier­ten Arno Gei­ger und Heinz Hel­le ihre preis­ge­krön­ten Roma­ne im voll besetz­ten Klei­nen Saal der Glo­cke. Das Gespräch mit den Preis­trä­gern führ­te der Vor­sit­zen­de der Jury des Bre­mer Lite­ra­tur­prei­ses Dr. Lothar Mül­ler (Süd­deut­sche Zei­tung).  [Mehr zu der Ver­an­stal­tung fin­den sie hier >>]

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Sonntag, 27. Januar

Preis­trä­ger­le­sung im Klei­nen Saal der Glo­cke 2018

Arno Gei­ger, Foto: © Vic­tor Strö­ver

Heinz Hel­le, Foto: © Vic­tor Strö­ver

Preis­trä­ger­le­sung in der Glo­cke
Die Lesung der Preis­trä­ger des Bre­mer Lite­ra­tur­prei­ses ist immer einer der lite­ra­ri­schen Höhe­punk­te der Lite­ra­ri­schen Woche. Arno Gei­ger liest aus sei­nem aus­ge­zeich­ne­ten Werk »Unter der Dra­chen­wand«, Heinz Hel­le prä­sen­tiert sei­nen Roman »Die Über­win­dung der Schwer­kraft«. Das Gespräch mit den Preis­trä­gern führt der Vor­sit­zen­de der Jury des Bre­mer Lite­ra­tur­prei­ses 2019 Dr. Lothar Mül­ler (Süd­deut­sche Zei­tung). Die Ver­an­stal­tung im Klei­nen Saal der Bre­mer Glo­cke beginnt um 18 Uhr, der Ein­tritt ist frei; da die Plät­ze bei die­ser Ver­an­stal­tung oft sehr schnell ver­ge­ben sind, ist recht­zei­ti­ges Erschei­nen anzu­ra­ten.[Mehr zu der Ver­an­stal­tung fin­den sie hier >>]

Bar­ba­ra Lison führ­te in die Ver­an­stal­tung ein.

Ges­tern war Man­fred Spit­zer zu Gast bei der Lite­ra­ri­schen Woche und vie­le, vie­le Bre­me­rin­nen und Bre­mer woll­ten sich den Auf­tritt die­ses elo­quen­ten Kri­ti­kers heu­ti­ger Medi­en­nut­zung nicht ent­ge­hen las­sen. So war der Wall-Saal bis an die Gren­zen der feu­er­po­li­zei­li­chen Zuläs­sig­keit gefüllt als Bar­ba­ra Lison, Direk­to­rin der Stadt­bi­blio­thek Bre­men und Geschäfts­füh­re­rin der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung, den Gast aus Ulm, den Mode­ra­tor Axel Pusitz­ky und das inter­es­sier­te Publi­kum begrüß­te. Der Refe­rent beein­druck­te durch sei­ne geschlif­fe­ne, fak­ten­rei­che, humor­vol­le und mit Ver­ve vor­ge­tra­ge­ne Argu­men­ta­ti­on, mach­te wohl in vie­len Aspek­ten auch nach­denk­lich, ließ jedoch wohl eini­ge Eltern ob der Radi­ka­li­tät sei­ner The­sen – so z.B.: kei­ne Han­dys oder Tablets für Kin­der und Jugend­li­che – etwas rat­los zurück. Die­ser Stand­punkt wird der medi­en­af­fi­nen Jugend wohl nicht ganz so ein­fach zu ver­mit­teln sein; selbst dem Mode­ra­tor und Vater zwei­er Kin­der Axel Pusitz­ky schien es nicht ganz wohl bei der Vor­stel­lung zu sein, wie er dies sei­nem Nach­wuchs bei­brin­gen sol­le. [Mehr zu der Ver­an­stal­tung fin­den sie hier >>]

Fabi­an Lenk liest aus »Die Fal­le im Nether«

Fabi­an Lenk fas­zi­niert gro­ße und klei­ne Zuhö­re­rin­nen und Zuhö­rer am Sonn­abend Nach­mit­tag.

Am Nach­mit­tag ent­führ­te Fabi­an Lenk sei­ne klei­nen und gro­ßen Zuhö­re­rin­nen und Zuhö­rer in die Welt der Wür­fel. Der Autor aus Bruchhausen-Vilsen stell­te sei­ne im Uni­ver­sum des Com­pu­ter­spiels Mine­craft spie­len­de Roman­se­rie »Gefan­gen in der Welt der Wür­fel« vor und gab bereit­wil­lig Aus­kunft über sei­ne Tätig­keit als Schrift­stel­ler und die Kon­zep­ti­on sei­ner Wer­ke. [Mehr zu der Ver­an­stal­tung fin­den sie hier >>]

 

Auch die Film­freun­de kamen ges­tern auf ihre Kos­ten: Das CITY46 zeig­te zur The­ma­tik der Lite­ra­ri­schen Woche 2019 den Doku­men­tar­film »The Clea­ners« von Hans Block und Moritz Rie­se­wieck, der sich mit der Lebens­rea­li­tät von Content-Managern der gro­ßen Internet-Plattformen beschäf­tigt. [Mehr zu der Ver­an­stal­tung fin­den sie hier >>]

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Sonnabend, 26. Januar

Man­fred Spit­zer, Foto: © Vic­tor Strö­ver.
Fabi­an Lenk, Foto: pri­vat
Foto: © Gebrue­der beetz film­pro­duk­ti­on

Medi­en­nut­zungs­kri­tik und ein Minecraft-Roman im Wall-Saal, Content-Moderatoren im CITY 46
Die Lite­ra­ri­sche Woche bie­tet heu­te drei höchst unter­schied­li­che Ver­an­stal­tun­gen an: Zu Beginn gibt es heu­te Vor­mit­tag ein Tref­fen mit einem der poin­tierts­ten Kri­ti­ker der Nut­zung digi­ta­ler Medi­en, dem Psych­ia­ter, Hoch­schul­leh­rer und Buch­au­tor Man­fred Spit­zer, der uns sein Buch »Die Smartphone-Epidemie – Gefah­ren für Gesund­heit, Bil­dung und Gesell­schaft« vor­stellt. Im Gespräch mit dem Jour­na­lis­ten Axel Pusitz­ky stellt der ärzt­li­cher Direk­tor der Psych­ia­tri­schen Uni­ver­si­täts­kli­nik in Ulm sei­ne nicht unum­strit­te­nen The­sen zur »digi­ta­len Demenz« zur Dis­kus­si­on. Die Ver­an­stal­tung im Wall-Saal beginnt um 10.30 Uhr.  [Mehr zu der Ver­an­stal­tung fin­den sie hier >>]
Eben­falls im Wall-Saal wer­den wir um 15 Uhr in die Welt von Mine­craft hin­ein­ge­zo­gen. So pas­siert es jeden­falls den Prot­ago­nis­ten der Roman­se­rie »Gefan­gen in der Welt der Wür­fel« Josh und Finn, die beim Spie­len des Com­pu­ter­spiels auf ein­mal in die Welt von Mine­craft hin­ein­ver­setzt wer­den. Der Autor Fabi­an Lenk stellt in einer Lesung die ers­ten bei­den Bän­de der Buch­rei­he vor.  [Mehr zu die­ser Ver­an­stal­tung fin­den sie hier >>]
Am Abend geht die Lite­ra­ri­sche Woche dann ins Kino: Das CITY 46 prä­sen­tiert die Doku­men­ta­ti­on »The Clea­ners«, die den All­tag von Content-Moderatoren gro­ßer Internet-Plattformen zeigt, gewis­ser­ma­ßen die Arbeit der digi­ta­len Müll­ab­fuhr. [Mehr zu der Ver­an­stal­tung fin­den sie hier >>]

Ges­ten Abend war der Dres­de­ner Autor Wil­li Het­ze Gast der Lite­ra­ri­schen Woche 2019 und hat­te sei­nen im letz­ten Jahr erschie­ne­nen Roman »Die Schwär­mer« mit­ge­bracht, den er in Lesun­gen und im Gespräch mit dem Bre­mer Lite­ra­tur­jour­na­lis­ten und Autor Jens Laloire im Wall-Saal der Zen­tral­bi­blio­thek einem inter­es­sier­ten Publi­kum vor­stell­te. [Mehr zu die­ser Ver­an­stal­tung fin­den sie hier >>]

Der För­der­preis­trä­ger des Bre­mer Lite­ra­tur­prei­ses 2019 Heinz Hel­le beim work­shop mit Bre­mer Schü­lern im Wall-Saal.

Schon ges­tern Vor­mit­tag konn­ten sich Bre­mer Schü­ler im Krea­ti­ven Schrei­ben üben. Der vom För­der­preis­trä­ger des Bre­mer Lite­ra­tur­prei­ses 2019 Heinz Hel­le gelei­te­te work­shop für aus­ge­wähl­te Schul­klas­sen erbrach­te eini­ge sehr viel­ver­spre­chen­de Tex­te, an denen alle Autoren mit gro­ßer Freu­de arbei­te­ten. [Mehr zu der Ver­an­stal­tung fin­den sie hier >>]

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Alle Ver­an­stal­tungs­fo­tos © Vic­tor Strö­ver, nord­sign

Freitag, 25. Januar

Wil­li Het­ze, Foto: © Vic­tor Strö­ver.

»Die Schwär­mer« im Wall-Saal
Heu­te Abend prä­sen­tiert die Lite­ra­ri­sche Woche einen Jung­au­toren aus Dres­den, der sich vor allem mit dem Ein­fluss digi­ta­ler Medi­en auf moder­ne Lebens­ent­wür­fe und der Ver­mi­schung vir­tu­el­ler und sozia­ler Wirk­lich­kei­ten befasst. Wil­li Het­ze ist pro­mo­vier­ter Sozio­lo­ge und arbei­tet als Sozi­al­for­scher und Autor in der säch­si­schen Haupt­stadt. Über sei­nen im letz­ten Jahr erschie­ne­nen Roman »Die Schwär­mer« schreibt Dr. Tomas Gärt­ner in den Dresd­ner Neu­es­te Nach­rich­ten: »Ori­en­tiert an der Bild­welt von Science-Fiction-Filmen, ist ihm ein Roman gelun­gen, der einen mit sei­ner Dra­ma­tik und Span­nung fes­selt. Zugleich ein klu­ges Buch, das uns weit­sich­tig die hoch­bri­san­te Fra­ge nach den Kon­se­quen­zen des glo­ba­len Expe­ri­ments stellt, mit­tels Digi­ta­li­sie­rung den Men­schen zu einem all­mäch­ti­gen Wesen zu machen.« Wir dür­fen also gespannt sein auf den jun­gen Autor, der sein Werk heu­te Abend um 19 Uhr in einer Lesung und im Gespräch mit dem Bre­mer Lite­ra­tur­jour­na­lis­ten und Autor Jens Laloire im Wall-Saal der Zen­tral­bi­blio­thek vor­stel­len wird. [Mehr zu die­ser Ver­an­stal­tung fin­den sie hier >>]

Heinz Hel­le, Foto: © Vic­tor Strö­ver

Bereits um 10 Uhr ist erst­mals der För­der­preis­trä­ger des Bre­mer Lite­ra­tur­prei­ses 2019 Heinz Hel­le zu erle­ben; dies aller­dings nur für aus­ge­wähl­te Schul­klas­sen, mit denen er einen Work­shop ver­an­stal­ten wird. [Mehr zu die­ser Ver­an­stal­tung fin­den sie hier >>] Alle ande­ren Lite­ra­tur­in­ter­es­sier­ten müs­sen sich bis Sonn­tag um 18 Uhr gedul­den, wenn die Preis­trä­ger des Bre­mer Lite­ra­tur­prei­ses im Klei­nen Saal der Glo­cke ihre aus­ge­zeich­ne­ten Wer­ke vor­stel­len wer­den. [Mehr zu die­ser Ver­an­stal­tung fin­den sie hier >>] 

Ges­tern Abend konn­te der maschi­nel­le Lyri­ker »Eloquentron3000« einem fas­zi­nier­tem Publi­kum sei­ne Fähig­kei­ten unter Beweis stel­len. Unter­stützt von sei­nem Schöp­fer, dem Wie­ner Slam-Poeten Fabi­an Navar­ro, und der Slam­me­rin Seli­na Selig­mann aus Kiel pro­du­zier­te die geleh­ri­ge Maschi­ne Gedich­te fast am lau­fen­den Papier-Band des Thermo-Druckers: »FÜR DICH WILL ICH BIS / NACH ITALIEN REISEN / WILL DICH / BESCHREIBEN / UND WENN DU WILLST / KÖNNEN WIR PUPSEN / UND ALLES NUR WEIL / ICH DICH LIEBE« Doch nicht nur Gedich­te u.a. für Geburts­tags­kin­der und noch nicht Ange­dich­te­te im Publi­kum brach­te der Abend. Die sehr unter­halt­sa­me Büh­nen­show der bei­den Slam­mer rich­te­te den Fokus auch auf ande­re, nicht so amü­san­te Aspek­te der Digi­ta­li­sie­rung, wie z.B. den Arbeits­platz­ver­lust durch den Ein­zug rech­ner­ge­stütz­ter Ver­fah­ren in Pro­duk­ti­on und Dienst­leis­tung. Zum Abschluss pro­du­zier­te »Eloquentron3000« auch noch eini­ge Gedich­te für die Lite­ra­ri­sche Woche. Die­se und all die ande­ren Gedich­te des Abends kön­nen sie hier in die­ser pdf-Datei nach­le­sen >> . [Mehr zu die­ser Ver­an­stal­tung fin­den sie hier >>] 

Hei­ke Mül­ler vom Lite­ra­tur­haus Bre­men stell­te die Prot­ago­nis­ten des Abends vor.

Fabi­an Navar­ro

Seli­na See­mann

Prä­sen­ta­ti­on der Gedich­te von »Eloquentron3000«

Seli­na See­mann, Eloquentor3000 und Fabi­an Navar­ro auf der Büh­ne des Wall-Saals.

Dem haben anschlie­ßend Autorin­nen und Autoren aus Bre­men und umzu mensch­lich gene­rier­te Lite­ra­tur­pro­duk­ti­on ent­ge­gen­ge­stellt. Auf der »Offe­nen Büh­ne« im Kuko­on prä­sen­tier­ten unter dem Titel »Digi­tal ist bes­ser?!« und mode­riert von Jens Laloire zehn Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer ihre Tex­te zum The­ma der Lite­ra­ri­schen Woche: Jani­ka Rehak, Domi­nic Loh­mann, Wal­ter Fol­le, Ame­lie Nobel, Hei­de Marie Vogt, Axel Döring, Sub­er Lati­fi, Knut-Alexander Höhn, Dul­le und Lui Kohl­mann (in der Rei­hen­fol­ge ihres Auf­tre­tens). Den musi­ka­li­schen Rah­men besorg­te wie­der auf wun­der­ba­re Wei­se der in allen ana­lo­gen und digi­ta­len Medi­en bewan­der­te DJ Smigg.  [Mehr zu die­ser Ver­an­stal­tung fin­den sie hier >>]

Jani­ka Rehak

Dome­nik Loh­mann

Wal­ter Fol­le

Ame­lie Nobel

DJ Smigg

Hei­de Marie Vogt

Axel Döring

Jens Laloire

Sub­er Lati­fi

Knut-Alexander Höhn

Dul­le

Lui Kohl­mann

Medientipps

Das Lek­to­rat der Stadt­bi­blio­thek Bre­men hat ein umfang­rei­ches Falt­blatt mit Medi­en­emp­feh­lun­gen zum The­ma »Die digi­ta­le (R)evolution – Traum oder Alp­traum« zusam­men­ge­stellt. Sie kön­nen die gedruck­te Bro­schü­re in einer der neun Zweig­stel­len der Stadt­bi­blio­thek erhal­ten oder sie kön­nen sie hier >> anse­hen oder her­un­ter­la­den.
 
 
 
 
 
 
 

Donnerstag, 24. Januar

Fabi­an Navar­ro und Seli­na See­mann Foto: pri­vat
Digi­tal ist bes­ser?! Offe­ne Büh­ne auch für Robo­ter? Abb.: Tatia­na She­pe­le­va, 123RF

Bot Lyrik und Offe­ne Büh­ne
Poe­sie von einem nam­haf­ten Bot-Programm und Lite­ra­tur von ver­schie­de­nen Autorin­nen und Autoren, deren Namen jetzt noch nicht fest­ste­hen, hat die Lite­ra­ri­sche Woche heu­te zu bie­ten. Los geht's um 18 Uhr im Wall-Saal der Zen­tral­bi­blio­thek. Der Slam-Poet Fabi­an Navar­ro aus Wien stellt gemein­sam mit Seli­na See­mann den von ihm pro­gram­mier­ten Bot »Eloquentron3000« vor, ein Com­pu­ter­pro­gramm, des­sen Gedich­te inzwi­schen auf der Platt­form Insta­gram gefei­ert wer­den.   [Mehr zu der Ver­an­stal­tung fin­den sie hier >>]
Ob digi­tal wirk­lich bes­ser ist fra­gen sich anschlie­ßend Bre­mer Autorin­nen und Autoren auf der Offe­nen Büh­ne im Kuko­on in der Neu­stadt. Für die Teil­nah­me an die­sem For­mat, das nun zum vier­ten Mal zum Pro­gramm der Lite­ra­ri­schen Woche dazu­ge­hört, kön­nen sie sich in der Zeit von 19.45 bis 20.15 Uhr am Ver­an­stal­tungs­ort anmel­den. Vor­aus­set­zung: Sie brin­gen einen von ihnen selbst ver­fass­ten Text mit, der sich mit dem The­ma der Lite­ra­ri­schen Woche beschäf­tigt und des­sen Vor­trag nicht län­ger als sie­ben Minu­ten Zeit erfor­dert. Ansons­ten sind den Gat­tun­gen, Gen­ren oder Aus­drucks­for­men kei­ne Gren­zen gesetzt: ob Pro­sa, Lyrik oder dra­ma­ti­scher Text, ob Hexa­me­ter, Text­col­la­ge oder Rap, ob dekla­miert, gesun­gen oder gejo­delt: alles ist erlaubt. Ihre Anmel­dung nimmt der Mode­ra­tor des Abends, der Bre­mer Autor und Lite­ra­tur­jour­na­list Jens Laloire, ger­ne ent­ge­gen. Für das musi­ka­li­sche Ele­ment sorgt der DJ Smigg. Die Offe­ne Büh­ne selbst beginnt um 20.30 Uhr. [Mehr zu die­ser Ver­an­stal­tung fin­den sie hier >>]

Liu Chang stell­te die Refe­ren­tin vor.
Mar­ti­na Has­se prä­sen­tier­te Schrift­stel­ler Liu Cixin und den von ihr über­setz­ten Roman »Die Drei Son­nen«.

Ges­tern Abend wur­de die Lite­ra­ri­sche Woche 2019 mit zwei Ver­an­stal­tun­gen eröff­net. Um 18 Uhr führ­te uns die Sino­lo­gin Mar­ti­na Has­se in die Welt der chi­ne­si­schen Science-Fiction-Literatur ein. Sie stell­te den von ihr über­setz­ten Erfolgs­ro­man »Die Drei Son­nen« von Liu Cixin in einer abwechs­lungs­rei­chem Medi­en­prä­sen­ta­ti­on und einer Lesung vor. Die Vor­stel­lung der Refe­ren­tin über­nahm Liu Chang von dem mit­ver­an­stal­ten­den Konfuzius-Institut Bre­men. [Mehr zu der Ver­an­stal­tung fin­den sie hier >>]

Das Insti­tu­to Cer­van­tes Bre­men hat­te die bei­den spa­ni­schen Intel­lek­tu­el­len Ibon Zubi­aur und Vicen­te Luis Mora zu einem Gespräch über die Fol­gen der digi­ta­len Umwäl­zun­gen ein­ge­la­den und das inter­es­sier­te Publi­kum konn­te einen span­nen­den Dia­log der bei­den Autoren mit­er­le­ben, der sicher für viel Nach­denk­lich­keit gesorgt haben dürf­te – ein inter­es­san­tes neu­es For­mat bei der dies­jäh­ri­gen Lite­ra­ri­schen Woche. [Mehr zu die­ser Ver­an­stal­tung fin­den sie hier >>]

Igna­cio Martínez-Castignani, Direk­tor des Insti­tu­to Cer­van­tes Bre­men, stell­te Ibon Zubi­aur und Vicen­te Luis Mora vor
Bea­te Löwe Navar­ro über­setz­te rou­ti­niert und char­mant.
Ibon Zubi­aur
Vicen­te Luis Mora
Auf der Büh­ne im Wall-Saal: Bea­te Löwe Navar­ro, Vicen­te Luis Mora und Ibon Zubi­aur

Mittwoch, 23. Januar

Liu Cixin, Foto: © CC BY-SA 2.0

Vicen­te Luis Mora, Foto: © Vic­tor Strö­ver

Ibon Zubi­aur, Foto: © Vic­tor Strö­ver

Die Lite­ra­ri­sche Woche 2019 star­tet inter­na­tio­nal
Mit einem chi­ne­si­schen und zwei spa­ni­schen Autoren wird am heu­ti­gen Mon­tag die 43. Lite­ra­ri­sche Woche 2019 eröff­net: Um 18 Uhr stellt die Sino­lo­gin Mar­ti­na Has­se in der Kri­mi­bi­blio­thek in einer vom Konfuzius-Institut Bre­men mit­ver­an­stal­te­ten Lesung den Schrift­stel­ler Liu Cixin und den von ihr über­setz­ten Roman »Die Drei Son­nen« des chi­ne­si­schen Bestseller-Autors vor.   [Mehr zu der Ver­an­stal­tung fin­den sie hier >>]
Anschlie­ßend laden das Insti­tu­to Cer­van­tes Bre­men und die Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung zu einen Abend mit zwei spa­ni­schen Autoren ein: Ibon Zubi­aur und Vicen­te Luis Mora spre­chen über Schöp­fer und Lite­ra­tur in der digi­ta­len Ära. Die Ver­an­stal­tung im Wall-Saal der Zen­tral­bi­blio­thek beginnt um 19 Uhr. [Mehr zu die­ser Ver­an­stal­tung fin­den sie hier >>]

Dienstag, 15. Januar

Daten­stra­ßen Über­see­stadt, Foto: © Takin‘ Shotz

»Big Data in Bre­men«
So lau­tet der Titel der Aus­stel­lung mit Foto­gra­fi­en, in denen sich der Bre­mer Foto­künst­ler Takin‘ Shotz mit dem The­ma der Lite­ra­ri­schen Woche aus­ein­an­der­setzt und die er extra für die­se Prä­sen­ta­ti­on auf­ge­nom­men hat. Lei­der kann die geplan­te Ver­nis­sa­ge heu­te abend nicht statt­fin­den, da der Künst­ler selbst uner­war­tet nicht abkömm­lich ist. So beginnt die Aus­stel­lung mit einer Art »soft ope­ning«. Von 17 bis 19 Uhr kön­nen sie einen ers­ten Blick auf die Foto­gra­fi­en wer­fen. Die Aus­stel­lung läuft im Rah­men­pro­gramm der Lite­ra­ri­schen Woche und ist vom 15. Janu­ar bis 2. Febru­ar jeweils inner­halb der Öff­nungs­zei­ten der Biblio­thek im Wall-Saal der Zen­tral­bi­blio­thek zu sehen.
[Mehr zu der Ver­an­stal­tung fin­den sie hier >>]

Montag, 7. Januar

Zen­tral­bi­blio­thek der Stadt­bi­blio­thek Bre­men, Foto: © Vic­tor Strö­ver

Nut­zen Sie den Vor­ver­kauf
Ein­zel­ti­ckets zu den Ver­an­stal­tun­gen in der Zen­tral­bi­blio­thek, erhal­ten Sie  zu den Öff­nungs­zei­ten am Emp­fang der Zen­tral­bi­blio­thek oder jeweils an der Abend­kas­se. Dort erhal­ten Sie auch das Falt­blatt mit Infor­ma­tio­nen zu allen Ver­an­stal­tun­gen der Lite­ra­ri­schen Woche 2019. Sie kön­nen sich das Falt­blatt auch hier>> als pdf-Datei auf Ihren Rech­ner laden.

Montag, 17. Dezember

Die digi­ta­le (R)evolution – Traum oder Alp­traum
43. Lite­ra­ri­sche Woche Bre­men
23. – 30. Janu­ar 2019

Die umfas­sen­de, ja gera­de­zu radi­ka­le Digi­ta­li­sie­rung unse­rer Gesell­schaft und unse­rer Lebens­wel­ten ist ein ein­schnei­den­der Pro­zess, dem man sich nicht mehr ent­zie­hen kön­nen wird. Die 43. Lite­ra­ri­sche Woche beleuch­tet die Aus­wir­kun­gen die­ses Umbruchs, der evo­lu­tio­när und revo­lu­tio­när zugleich ist und unse­re Lebens­wel­ten für immer ver­än­dert. Mit Bei­trä­gen, die sowohl die posi­ti­ven als auch die nega­ti­ven Aspek­te der digi­ta­len Durch­drin­gung the­ma­ti­sie­ren, will sie zur Refle­xi­on über die­se Ent­wick­lung anre­gen. Das Spek­trum des Pro­gramms reicht von traum­haf­ten und hoff­nungs­vol­len Per­spek­ti­ven für die Men­schen, so z.B. durch die Ent­wick­lung einer neu­en Zukunfts­me­di­zin, bis hin zum digi­ta­len Alb­traum, der uns die Gefah­ren unkon­trol­lier­ba­rer Daten­übermittlung und die Ver­küm­me­rung geis­ti­ger Poten­tia­le vor Augen führt. Bli­cken wir mit Hoff­nung in eine digi­ta­le Zukunft, wol­len wir dar­an teil­ha­ben und die­se gestal­ten, oder weh­ren wir uns gegen die abso­lu­te digi­ta­le Ver­ein­nah­mung?

Die 43. Lite­ra­ri­sche Woche Bre­men bie­tet Ihnen für die­se wich­ti­ge the­ma­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zung ein Forum mit einer Viel­zahl an inter­es­san­ten und inter­dis­zi­pli­nä­ren Ange­bo­ten.

(Kat­ja Bisch­off)