34. Literarische Woche Bremen: »Der Mann in der Krise?« 21.01-30.01.2010
Aktuell
 
 
 
Sonnabend, 30. Januar
Finale mit Marlene Streeruwitz
Heute geht die Literarische Woche 2010 mit einer Lesung von Marlene Streeruwitz zu Ende. Die österreichische Autorin gilt inzwischen als eine der markantesten Stimmen der deutschsparchigen Gegenwartsliteratur. Heute Abend wird sie im Wall-Saal der Zentalbibliothek über ihren 2008 erschienenen Roman »Kreuzungen« in Lesung und Gespräch mit Thomas Böhm vom Literaturhaus Köln Auskunft geben. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr
[Mehr zu dieser Veranstaltung finden Sie hier >>]

Bereits um 14 Uhr gehts heute ins Museum. Der Kunstwissenschaftler Detlef Stein präsentiert im Neuen Museum Weserburg Werke, die zur Thematik der Literarischen Woche passen. Anschließend steht auch noch ein Atelierbesuch auf dem Programm. Die Führung ist kostenlos, lediglich der Museumseintritt wird erhoben. Treffpunkt ist der Eingangsbereich des Museums.
[Mehr zum Museumsrundgang finden Sie hier >>]

Auch unser Podcast geht heute zu Ende. In der letzten Lieferung läßt der Bremer Autor Tim Schomacker Schülerinnen und Schüler zu Wort kommen, die an einem Workshop mit Finn-Ole Heinrich teilgenommen haben. Und in seiner letzten Momentaufnahme bringt er den diesjährigen Preisträgerroman von Clemens J. Setz mit der Sesamstraße zusammen. Wie das geht? Hören sie selbst!
[Hier geht es zur 10. Folge des Podcast >>]

In der rechten Spalte sehen sie heute Fotos der Lesung von Andrés Neuman, der gestern Abend im Instituto Cervantes zu Gast war.
[Mehr zur Lesung von Andrés Neuman finden Sie
hier >>]


Das war nun aber noch nicht alles von der Literarischen Woche für dieses Jahr. In der nächsten Woche gibt es hier noch Fotos von der Schlussveranstaltung zu sehen, einen Rückblick auf die Workshops und zum Abschied noch ein paar »Bonbons«. Schauen Sie doch noch mal rein!
 
Abbildung: Symbolbild Podcast Literarische Woche; Link zum Podcast Abbildung: Lesung Andrés Neumann: Blick in den Vortragssaal des Instituto Cervantes. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Abbildung: Lesung Andrés Neumann: Marina Macarro begrüßt Gäste und Vortragende. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Lesung Andrés Neumann: Pablo Gonzáles-Cremona führt auf Spanisch in Leben und Werk des Autors ein. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Lesung Andrés Neumann: Vergnügtes Podium. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Abbildung: Lesung Andrés Neumann: Der Autor. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Peter Lüchinger lässt die Texte auf Deutsch lebendig werden. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Freitag, 29. Januar
Vom Forstwirt zum Literaturpreisträger
Was liegt eigentlich biografisch vor dem Literaturpreis. Unser Podmaster Tim Schomacker hat den diesjähreigen Förderpreisträger Roman Graf im winterlichen Leipzig besucht, wo dieser inzwischen als Dozent an dem Literaturinstitut tätig ist, an dem er vorher studiert hatte, und mit ihm über Zeit vor dem Preis gesprochen. Außerdem geht es um Andreas Neumeister und Wolfgang Koeppen, um Marlene Streeruwitz’ Roman »Kreuzungen« und Bob Dylans Alias. All' das in dem vorletzten Podcast zur Literarischen Woche 2010.
[Hier geht es zur 9. Folge des Podcast >>]
 
Abbildung: Symbolbild Podcast Literarische Woche; Link zum Podcast
Freitag, 29. Januar
Der Reisende des Jahrhunderts
Heute Abend ist der junge argentinische Autor Andrés Neuman zu Gast im Instituto Cervantes. Er wird aus seinen jüngsten Werken lesen, so aus seinem neusten Roman »Der Reisende des Jahrhunderts«, für den er mit dem renommierten spanischen Alfaguara-Preis ausgezeichnet wurde. Pablo González-Cremona wird einführende Worte sprechen, die Leiterin des Bremer Instituto Cervantes Dr. Helena Cortés wird die Gäste begrüßen. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr; ein Eintritt wird nicht erhoben.
[Mehr zur Lesung von Andrés Neuman im Instituto Cervantes finden Sie hier >>]

Gestern Abend hielt die Berliner Literaturwissen- schaftlerin Ines Kappert im Kino 46 einen Vortrag über »den Mann in der Krise« im realen Leben und in seiner filmischen Umsetzung im Mainstram-Kino; Fotos von dieser Veranstaltung sehen sie nebenstehend.
 
Abbildung: Karl-Heinz Schmid stellt Ines Kappert dem Bremer Publikum vor. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Abbildung: Ines Kappert. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Ines Kappert und Karl-Heinz Schmid während der Diskussionsrunde. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Donnerstag, 28. Januar
Mit der »Kriese des Mannes« zurück zu überkommenen Geschlechterverhältnissen?
Ist die Rede von der »Krise des Mannes« in Wirklichkeit eine gar nicht so harmloser Diskurs männlicher Interessensvertretung, steckt dahinter eine Sehnsucht nach der Rekonstruktion eines traditionellen Männer- und Familienbildes? Die Berliner Literaturwissenschaftlerin Ines Kappert wird heute Abend im Kino 46 dieser Fragestellung nachgehen und bedient sich dabei Beispielen aus dem Hollywood-Kino der Jahrtausendwende. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr, Karl-Heinz Schmid wird einführende Worte sprechen.
[Mehr zum Vortrag von Ines Kappert finden Sie hier >>]


 
Abbildung: Ines Kappert (Foto: privat)
Donnerstag, 28. Januar
Männerräume
Passend zu dem Vortrag, den der französische Soziologe André Rauch gestern Abend im Institut Français über die Frage hielt »Ist es sinnvoll, eine Kulturgeschichte des Mannes zu schreiben?«, gibt es in der heutigen Ausgabe den zweiten Teil eines Telefongesprächs zu hören, das unser Podmaster Tim Schomacker mit André Rauch führte. Es geht um Sporthallen und Boxarenen als Räume für Männerkörperbildung, um epochale Ortswechsel und das wissenschaftliche Interesse an Intimität. Ferner kommt der ehemalige Fußballprofi und heutige Nachwuchsmanager Uwe Hartgen zu Wort, der darüber berichtet, wie sich die Veränderungen des Profisports auch im Nachwuchsbereich ablesen lassen. Hören sie einfach mal rein!
[Hier geht es zur 8. Folge des Podcast >>]

Fotos von dem Vortrag von André Rauch im Institut Français gestern Abend können Sie in der rechten Spalte sehen.
 
Abbildung: Symbolbild Podcast Literarische Woche; Link zum Podcast Abbildung: Die Lesung im Musiksalon des Institut Français trifft auf reges Interesse beim Publikum. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Abbildung: Yannick Mercoyrol, Leiter des Institut Français in Bremen, begrüßt die Gäste. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: André Rauch. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Didier Gammelin führt in das Thema ein. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Mittwoch, 27. Januar
Ein Schwamm als Lehrer?
In der heutigen Episode des Podcasts zur Literarischen Woche überlegt sich der Politikwissenschaftler Christoph Spehr, ob Männer von Spongebob lernen können. Und wo wir gerade bei »lernen« sind. Passend zu den in diesen Tagen während der Literarischen Woche stattfindenden Lesungen vor Schülern und Workshops mit Bremer Klassen hat unser Podmaster Tim Schomacker eine Radiocollage hergestellt, in der fünf Schüler sich zu »Jungssachen« äußern – hören sie selbst!
[Hier geht es zur 7. Folge des Podcast >>]
 
Abbildung: Symbolbild Podcast Literarische Woche; Link zum Podcast
Mittwoch, 27. Januar
»Ist es sinnvoll, eine Kulturgeschichte des Mannes zu schreiben?«
Unter anderem dieser Frage geht heute Abend im Institut Français der französische Soziologe André Rauch nach in seinem Vortrag in deutscher Sprache über den aktuellen Stand der Genderforschung. Eingeleitet wird die Veranstaltung, die um 19.30 Uhr beginnt, von Yannick Mercoyrol; der Eintritt ist frei.
Ausserdem heute auf dem Programm der Literarischen Woche: Roman Graf liest vor eingeladenen Schulklassen aus seinem Roman »Herr Blanc«; Ort der Lesung ist das Gebäude der ÖVB Öffentliche Versicherungen Bremen, die seit 2004 das Preisgeld des Förderpreises zum Bremer Literaturpreis stiftet.
[Mehr zum Vortrag von André Rauch finden Sie hier >>]
[Und hier gibt es Informationen zur Lesung von Roman Graf >>]

Gestern Abend fand im Wall-Saal der Zentralbibliothek die Veranstaltung »2 Literatur-Preisträger laden 2 Autoren ein«, in der Clemens J. Setz Cornelia Travnicek dem Bremer Publikum vorstellte und Roman Graf Judith Zander präsentierte. Fotos von dieser Veranstaltung sehen sie nebenstehend.
 
Abbildung: Blick auf die Bühne bei »2 Literatur-Preisträger laden 2 Autoren ein«. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Barbara Lison begrüßt das Publikum, die Autoren und die Moderatorin. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Dr. Daniela Strigl (Wien), Mitglied der Jury des Bremer Literaturpreises, moderierte das Gespräch. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Judith Zander kam auf Einladung von Roman Graf. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Clemens J. Setz hatte Cornelia Travnicek eingeladen. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Judith Zander. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Cornelia Travnicek liest. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Informationen zum Thema der Literarischen Woche gibt es hier >>
Für weitere Auskünfte stehen wir Ihnen gerne unter Telefon: 0421-361-4708
und E-Mail: tobias.peters@stadtbibliothek.bremen.de zur Verfügung.
Das kompakte Programm der Literarischen Woche können Sie sich hier >> auf Ihren Rechner laden (pdf-Datei, 561 KB).
Informationen zum Bremer Literaturpreis 2010 finden Sie auch auf der
Webseite der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung >>
 
Dienstag, 26. Januar
Gemischtes Doppel
Auch schon eine kleine Tradition bei der Literarischen Woche Bremen hat das Veranstaltungsformat »2 Literatur-Preisträger laden 2 Autoren ein«. Die Preisträger bitten jeweils Autoren, denen sie sich verbunden fühlen, zu einer gemeinsamen Lesung. In diesem Jahr hat Clemens J. Setz Cornelia Travnicek eingeladen, der Förderpreisträger Roman Graf bittet Judith Zander zum gemischten Doppel. Mitzuerleben heute Abend um 20 Uhr im Wall-Saal der Zentral- bibliothek. Der Eintritt ist frei.
[Mehr zu der Veranstaltung finden sie hier >>]
 
Abbildung: 2 Literatur-Preisträger laden 2 Autoren ein: Clemens J. Setz (Foto: © Lukas Beck), Roman Graf (Foto: © Stefan Kubli), Cornelia Travnicek (Foto: © Hermann Rauschmayr), Judith Zander (Foto: privat)
Dienstag, 26. Januar
Bremer Literaturpreis verliehen
Im festlichen Rahmen der Oberen Halle des Bremer Rathauses wurde heute der Bremer Literaturpreis 2010 verliehen. Den Hauptpreis erhielt Clemens J. Setz für seinen Roman »Die Frequenzen«, den Förderpreis Roman Graf für seinen Roman »Herr Blanc«.
Einen Bericht von der Verleihung mit allen Reden als Text und als Tondokument gibt es demnächst auf dieser Web-Site; die Reden als MS-Word-Dateien sowie eine Pressemeldung über die Veranstaltung finden Sie schon jetzt auf der Web-Site der Rudolf-Alexander-Schröder- Stiftung unter der Kategorie »Presse« >>.
[Mehr zu dieser Veranstaltung finden Sie hier >>]






 
Abbildung: Bürgermeister Jens Böhrnsen, Clemens J. Setz, Roman Graf und Michael Sieber. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Michael Sieber, Vorsitzender der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung, übergibt den Bremer Literaturpreis 2010 an Clemens J. Setz. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Michael Sieber zeichnet Roman Graf mit dem Förderpreis des Bremer Literaturpreises aus.. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Dienstag, 26. Januar
Preisverleihung im Bremer Rathaus
Stets ein Höhepunkt der Literarischen Woche: die Übergabe des Bremer Literaturpreises im Bremer Rathaus. Heute um 12 Uhr wird der Bremer Literaturpreis 2010 an Clemens J. Setz verliehen; den Förderpreis erhält Roman Graf. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.
Bereits gestern stellten die Preisträger in einer von Dr. Roman Bucheli moderierten Veranstaltung im Neuen Schauspielhaus ihre Werke dem Bremer Publikum vor; Fotos von dieser Veranstaltung sehen sie in der rechten Spalte.
[Mehr zu beiden Veranstaltung finden Sie hier >>]






 
Abbildung: Die Preisträgerlesung sorgt wie jedes Jahr für ein gut gefülltes Schauspielhaus. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Barbara Lison, Mitglied der Geschäftsführung der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung, begrüßt das Publikum und die Protagonisten des Abends. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Die Bühne im Neuen Schauspielhaus. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Clemens J. Setz demonstriert Oberton-Gesang. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Clemens J. Setz liest. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Dr. Roman Bucheli, Moderator des Abends. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Clemens J. Setz. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Roman Graf. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

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Montag, 25. Januar
Preisträgerlesung im Schauspielhaus
Es ist eine der Traditionen der Literarischen Woche Bremen, dass sich am Vorabend der Vergabe des Bremer Literaturpreises die Preisträger dem Bremer Publikum in einer Lesung vorstellen. Moderiert von Dr. Roman Bucheli werden heute Abend Clemens J. Setz und Roman Graf aus ihren ausgezeichneten Werken lesen und im Gespräch ihre Arbeiten vorstellen.
Beginn der Preisträgerlesung im Neues Schauspielhaus (Goetheplatz 1) ist 20 Uhr; der Eintritt ist frei.
[Mehr zu dieser Veranstaltung finden Sie hier >>]

Am Wochenende fanden zwei Veranstaltungen im Rahmen der literarischen Woche statt: das Erzählcafé im Haus im Park mit dem Bremer Autor Colin Böttger und dem Tänzer Steffen Naumann, moderiert von Tim Schomacker und Stephan Uhlig, und die Literarische Matinee im Wall-Saal der Zentralbibliothek mit Gunter Geltinger und Michael Roes, moderiert von Jan Künemund. Fotos von beiden Veranstaltungen sehen sie nebenstehend.
[Mehr zum Erzählcafé erfahren sie hier >>]
[Mehr zu der literarischen Matinee finden sie hier >>]




 
Abbildung: Erzählcafé im Haus im Park. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Erzählcafé: Steffen Naumann. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Erzählcafé: Colin Böttger. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Isabel Abele  von der galerie heliumcowboy artspace. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Erzählcafé: Stephan Uhlig. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Literarische Matinee im Wall-Saal. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
Abbildung: Literarische Matinee: Erwin Miedtke begrüßt die Gäste. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Literarische Matinee: Jan Künemund moderiert. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Literarische Matinee: Diskussionsrunde – Gunter Geltinger, Jan Künemund und Michael Roes. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Literarische Matinee: Gunter Geltinger. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Literarische Matinee: Michael Roes. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
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Sonnabend, 23. Januar
Literarische Woche 2010 am Wochenende: Erzählcafé und literarische Matinee
An diesem Wochende stehen zwei Veranstaltungen auf dem Programm der Literarrischen Woche: Unter dem Titel »Der Mann in der Krise?« nähert sich Erzählende wie der Bremer Autor Colin Böttger und der Tänzer Steffen Naumann dem Thema der Literarischen Woche, in dem sie davon erzählen, wie sie ihre Gegenwart als Mann erleben. Moderiert wird das Erzählcafé, eine Gemeinschaftsproduktion von Kulturensemble Bremen, Bremer Literaturkontors und Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung, von Tim Schomacker und Stephan Uhlig. Los gehts um 16 Uhr im Haus im Park (Klinikum Bremen Ost), Züricher Straße 40.
Am Sonntag Mittag findet im Wall-Saal der Zentral- bibliothek die literarische Matinee statt – nun schon eine kleine Tradition im Rahmen der Literarischen Woche. Moderiert von Jan Künemund (Edition Salzgeber) stellen die Autoren Michael Roes und Gunter Geltinger ihre jüngsten Arbeiten in Lesung und Gespräch dem Bremer Publikum vor.
[Mehr zum Erzählcafé erfahren sie hier >>]
[Mehr zu der literarischen Matinee finden sie hier >>]
 
Abbildung: Symbolbild »Der Mann in der Krise« Abbildung: Michael Roes (Foto: © Oliver Killig)Abbildung: Gunter Geltinger (Foto: privat)
Sonnabend, 23. Januar
Ausstellung »Robber Barons« eröffnet
Gestern Abend wurde die Ausstellung »Robber Barons« mit Gemälden von Casey McKee im Wall-Saal der Zentralbibliothek eröffnet. Eingeführte von Erwin Miedtke sprach der Bremer Autor Tim Schomacker mit der Galeristin Isabel Abele und dem Künstler Casey McKee u.a. über neue Tendenzen in der Malerei und der Fotografie und über die spezielle Arbeitsweise des in Berlin lebenden Amerikaners.
Die Ausstellung ist noch bis zum 20. Februar zu sehen.
[Mehr zu dieser Ausstellung finden Sie hier >>]




 
Abbildung: Erwin Miedtke begrüßt die Besucher der Vernisage. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Gespräch über »Robber Barons«: Isabel Abele  von der galerie heliumcowboy artspace, Casey McKee und Tim Schomacker. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Casey McKee. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Isabel Abele  von der galerie heliumcowboy artspace. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Tim Schomacker. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Casey McKee und Tim Schomacker vor einem Exponat der Ausstellung im Wall-Saal. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
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Freitag, 22. Januar
Ausstellungsöffnung im Wallsaal
Im Wall-Saal der Zentralbibliothek wird heute Abend um 18 Uhr die Ausstellung »Robber Barons« mit Gemälden von Casey McKee eröffnet. McKee hat eine eigene Mischtechnik entwickelt aus fotografischer Inszenierung und Malerei. Sein Zyklus »Robber Barons«, der im Wall-Saal ausgestellt ist, geht von Fotografien aus dem amerikanischen Bürgerkrieg aus und schafft durch Verfremdung ein eigenes Krisenszenario. Der Bremer Autor Tim Schomacker führt in Anwesenheit des Künstlers in die Ausstellung ein. Der Eintritt ist frei
[Mehr zu der Veranstaltung finden sie hier >>]
 
Abbildung: Casey McKee (Foto: © galerie heliumcowboy artspace)
Freitag, 21. Januar
»Ist eine Kulturgeschichte des Mannes überhaupt sinnvoll?«
In der sechsten Episode des Podcasts zur Literarischen Woche 2010 telefoniert unser Podmaster Tim Schomacker mit Frankreich, genauer mit dem französischen Soziologen André Rauch, der am Mittwoch den 27. Januar zu Gast bei der Literarischen Woche sein wird (um 19.30 Uhr im Institut français). Es geht um die Frage, ob es überhaupt sinnvoll ist, eine Kulturgeschichte des Mannes zu schreiben. Außerdem heute im Podcast: die Fortsetzung des Gesprächs Gunther Geltinger, der während der Literarischen Woche in einer literarischen Matinee am 24. Januar gemeinsam mit Michael Roes im Wall-Saal der Zentralbibliothek zu hören sein wird, und eine Momentaufnahme mit dem Moses von Michaelangelo.
[Mehr zu der Veranstaltung mit André Rauch finden sie hier >>]
[Mehr zu der Matinee mit Gunter Geltinger und Michael Roes finden sie hier >>]
[Hier geht es zur 6. Folge des Podcast >>]
 
Abbildung: Symbolbild Podcast Literarische Woche; Link zum Podcast
Freitag, 22. Januar
Schriftsteller trifft auf interessierte Schüler
In einer Veranstaltung speziell für drei geladene Schulklassen hatten Bremer Schüler heute Vormittag die Gelegenheit, dem Schriftsteller und Regisseur Finn-Ole Heinrich zu begegnen. Heinrich präsentierte eine multimediale Lesung, die neben gelesenen Passagen auch kurze Filme und Ton-Bild-Elemente mit einschloss. Die Veranstaltung, die vom virtuellen Literaturhaus Bremen und der Stadtbibliothek Bremen in Kooperation mit der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung ausgerichtet wurde und von der st art Jugend Kunst Stiftung Bremen finanzielle Unterstützung erfuhr, findet in einem Workshop für Schüler am kommenden Montag eine Fortsetzung. Fotos von dieser Veranstaltung sehen Sie nebenstehend.
[Mehr zu der Veranstaltung finden sie hier >>]


 
Abbildung: Interessierte Schüler bei der multimedialen Lesung von Finn-Ole Heinrich. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Erwin Miedtke begrüßt die Schüler und den Autor. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Heike Müller vom virtuellen Literaturhaus stellte Finn-Ole Heinrich vor. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Finn-Ole Heinrich liest. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Heike Müller und Finn-Ole Heinrich im Gespräch. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Finn-Ole Heinrich. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
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Freitag, 22. Januar
Literarischen Woche 2010 eröffnet
Der Andrang der literaturinteressierten Bremer war so groß, dass sogar einige abgewiesen werden mussten. Vor restlos ausverkauften Haus wurde gestern die Literarische Woche 2010 mit einer Lesung von Wilhelm Genazino eröffnet. Eingeleitet von Erwin Miedtke, stellvertretender Direktor der Stadtbibliothek Bremen und Mitglied der Geschäftsführung der Rudolf-Alexander- Schröder-Stiftung, stellte Genazino in einer Lesung und im Gespräch mit dem Kulturjournalisten Denis Scheck seinen jüngsten Roman »Das Glück in glücksfernen Zeiten« vor. Fotos von dieser Veranstaltung sehen Sie nebenstehend.
[Mehr zu der Veranstaltung finden sie hier >>]


 
Abbildung: Der Wallsaal war bei der Eröffnung der Literarischen Woche 2010 ausverkauft. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Erwin Miedtke begrüßt die Gäste des Abends und das Publikum. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Wilhelm Genazino. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Denis Scheck. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Denis Scheck und Wilhelm Genazino. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Ein Blick auf die Bühne im Wallsaal. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
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Donnerstag, 21. Januar
Eröffnung der Literarischen Woche 2010 mit Wilhelm Genazino
Heute geht es richtig los mit der Literarischen Woche 2010. Nachdem in der letzten Woche das Rahmen- programm mit einem Vortrag von Klaus Goebel über Rudolf Alexander Schröder in den Jahren des Nationalsozialismus und der Eröffnung der Ausstellung »schrift-steller« gestartet ist, wird heute die Literarische Woche mit Wilhelm Genazino offiziell eröffnet. In einer Lesung und im Gespräch mit dem Kulturjournalisten Denis Scheck stellt Genazino seinen jüngsten Roman »Das Glück in glücksfernen Zeiten« vor. Die Veranstaltung, die Erwin Miedtke von der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung einleiten wird, beginnt um 20 Uhr im Wallsaal der Zentralbibliothek.
[Mehr zu der Veranstaltung finden sie hier >>]
 
Abbildung: Wilhelm Genazino (Foto: © Annette Pohnert)
Dienstag, 19. Januar
»Asiatische Eröffnung«
In der heutigen Lieferung des Podcasts zur Literarischen Woche 2010 weitet der Podmaster Tim Schomacker die Perspektive aus auf den asiatischen Kontinent. Unter dem Titel »Asiatische Eröffnung« ist ein Gespräch mit Michael Roes zu hören, dessen letztem Roman »Die fünf Farben Schwarz« ein intensiver Chinaaufenthalt zu Grunde liegt. Roes, Träger des Bremer Literaturpreises 1997, wird während der Literarischen Woche in einer literarischen Matinee am 24. Januar gemeinsam mit dem Schriftsteller Gunther Geltinger im Wall-Saal der Zentralbibliothek zu hören sein. Weitere Themen im heutigen Podcast: Ein Gespräch mit dem neuen Leiter des Gerhard-Marcks-Hauses, Arie Hartog, und eine Momentaufnahme mit dem Philosoph Slavoj Zizek im Bühnenbild von Vertigo.
[Mehr zu der Matinee mit Gunter Geltinger und Michael Roes finden sie hier >>]
[Hier geht es zur 5. Folge des Podcast >>]
 
Abbildung: Symbolbild Podcast Literarische Woche; Link zum Podcast
 
Informationen zum Thema der Literarischen Woche gibt es hier >>
Für weitere Auskünfte stehen wir Ihnen gerne unter Telefon: 0421-361-4708
und E-Mail: tobias.peters@stadtbibliothek.bremen.de zur Verfügung.
Das kompakte Programm der Literarischen Woche können Sie sich hier >> auf Ihren Rechner laden (pdf-Datei, 561 KB).
Informationen zum Bremer Literaturpreis 2010 finden Sie auch auf der
Webseite der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung >>
 
Freitag, 15. Januar
»Schneewehen« im Podcast
Heute wird es kalt im Podcast – holen Sie sich besser ein heißes Getränk bevor Sie sich anzuhören, wie unser Podmaster, der Bremer Autor Tim Schomacker, friert während er mit dem Schriftsteller Gunther Geltinger auf Rügen durch Schneeverwehungen stapft und mit ihm über dessen Idee von einem Roman spricht. Es geht um Vaterfiguren und Naturbilder, um Häuser, die sich permanent verändern, und um Geltingers Sicht auf die Regelwerke männlicher Sozialisation. Gunther Geltinger ist am 24. Januar gemeinsam mit Michael Roes zu einer literarischen Matinee zur Gast bei der Literarischen Woche.
Ausserdem telefoniert Tim Schomacker mit dem Literaturkritiker Denis Scheck, der während der Literarischen Woche am 21.1. den Autor Wilhelm Genazino vorstellen wird und präsentiert in einer Momentaufnahme eine Zeichnung von Sempé.
[Mehr zu der Matinee mit Gunter Geltinger und Michael Roes finden sie hier >>]
[Mehr zu der Lesung von Wilhelm Genazino ist hier zu erfahren >>]
[Und hier geht es zur 4. Folge des Podcast >>]
 
Abbildung: Symbolbild Podcast Literarische Woche; Link zum Podcast
Freitag, 15. Januar
Rahmenprogramm der Literarischen Woche 2010:
Ausstellungseröffnung und Vortrag

Die literarische Woche 2010 wirft ihre Schatten voraus: Gestern fanden die beiden ersten Veranstaltungen des Rahmenprogramms statt. Im 2. Obergeschoss des Altbaurings der Zentralbibliothek wurde um 17 Uhr die Ausstellung mit Plakaten der Literarischen Wochen 1992 bis 2009 eröffnet, die von Studenten der Hochschule für Künste gestaltet wurden. Die Ausstellung ist dort noch bis zum 15. Februar zu sehen.
[Mehr zu dieser Ausstellung und Abbildungen aller Plakate finden Sie hier >>]

In der benachbarten Krimibibliothek hielt Prof. Dr. Klaus Goebel unter dem Titel »Die Zeit wird immer finsteer« einen Vortrag über Rudolf Alexander Schröder in der Zeit des Nationalsozialismus.
[Mehr zu dieser Veranstaltung finden Sie hier >>]


 
Abbildung: Barbara Lison begrüßt die Besucher der Vernisage. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Sonja Pösel spricht über die Veränderungen des Designs in der Zeit von 1992 bis heute. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Prof. Eckehard Jung stellt ein »Alphabet der Gestaltung« vor. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Sebastian Knickmann, der Gestalter der Ausstellung. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Barbara Lison, Sonja Pösel, Prof. Eckhard Jung, Sebastian Knickmann. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen

Abbildung: Barbara Lison im Gespräch mit Prof. Dr. Klaus Goebel. Foto: © Victor Ströver, nordsign, Bremen
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Donnerstag, 14. Januar
Plakate für die Literarische Woche 1992–2009 – Ausstellungseröffnung heute in der Zentral- bibliothek
Von 1992 bis 2009 gestalteten Studenten der Hochschule für Künste Bremen die Plakate und Broschüren der Literarischen Woche. Mehrere dieser Plakate wurden beim renommierten Wettbewerb »Die 100 besten Plakate Deutschlands« ausgezeichnet. Heute um 17 Uhr wird eine Ausstellung mit den realisierten studentischen Entwürfen für die Printmedien der Literarischen Woche im Altbauring der Zentralbibliothek eröffnet. Prof. Eckhard Jung, der das Hochschulprojekt bis zuletzt betreut hat, wird in die Ausstellung einführen.
[Mehr zu dieser Ausstellung und Abbildungen aller Plakate finden Sie hier >>]

Vortrag über Rudolf Alexander Schröder in den Jahren des Nationalsozialismus
Ein weitere Veranstaltung des Rahmenprogramms der Literarischen Woche 2010 findet ebenfalls in der Zentralbibliothek statt: Unter dem Titel »Die Zeit wird immer finsterer« spricht Prof. Dr. Klaus Goebel über Rudolf Alexander Schröder in der Zeit des Nationalsozialismus. Der Vortrag findet in der Kriminalbibliothek statt und beginnt um 18 Uhr.
[Mehr zu dieser Veranstaltung finden Sie hier >>]
 
Veranstaltungsplakat 33. Literarische Woche 2009, Entwurf: Sebastian Knickmann
Dienstag, 12. Januar
Heute im Podcast: »Räuberbarone«
In der heutigen Folge des Podcasts zur Literarischen Woche 2010 fragt sich unser Podmaster, der Bremer Autor Tim Schomacker, warum sich momentan eigentlich so viele amerikanische Serienhelden in psychologische Behandlung begeben. Im Mittelpunkt steht ausserdem der amerikanische Maler Casey McKee, dessen Gemäldeserie »Robber Barons« im Rahmen der Literarischen Woche im Wallsaal der Stadtbibliothek zu sehen sein wird (Ausstellungs-eröffnung 22. Januar, 18 Uhr; Ausstellung vom 23. Januar bis 20. Februar).
[Mehr zu der Ausstellung von Casey McKee finden sie hier >>]
[Und hier geht es zur 3. Ausgabe des Podcast >>]
 
Abbildung: Symbolbild Podcast Literarische Woche; Link zum Podcast
Donnerstag, 7. Januar
Podcasts zur Literarische Woche 2010, 2. Lieferung: »Frauenhaushalt«
Im Mittelpunkt der zweiten Folge unseres Podcasts steht heute ein Gespräch, das unser Podmaster, der Bremer Autor Tim Schomacker, mit dem Hamburger Filmemacher und Schriftsteller Finn-Ole Heinrich geführt hat: Es geht u.a. um das Auffinden des richtigen Tons und das Verhältnis von Leben und Buch. In der Rubrik »Momentaufnahme« ist heute von dem dem Buster Keaton-Film »The Navigator« (1924) zu hören.
[Hier geht es zum Podcast >>]
 
Abbildung: Symbolbild Podcast Literarische Woche; Link zum Podcast
Montag, 4. Januar
»Phantombilder«: Die erste Folge des Podcasts der Literarische Woche 2010 ist im Netz!
Mit einer »eigensinnigen und subjektiven Krisenphänomenologie des Geschlechts« nähert sich der Bremer Autor Tim Schomacker dem Thema der diesjährigen Literarischen Woche an. Hierzu unternimmt er Hausbesuche bei und Spaziergänge mit den Gästen der Literarischen Woche. In der ersten von acht Ausgaben gibt es ein Gespräch mit der Medien-wissenschaftlerin und Zeitungsredakteurin Ines Kappert über den »Mann in der Krise« im Film und eine »Momentaufnahme« mit dem amerikanischen Fotografen Joel Sternfeld. Aber hören Sie selbst.
[Hier geht es zum Podcast >>]
 
Abbildung: Symbolbild Podcast Literarische Woche; Link zum Podcast
Montag, 14. Dezember
Thema 34. Literarischen Woche Bremen 2010:
»Der Mann in der Krise?«

Literatur, Kunst und Film als Seismographen gesellschaftlicher Entwicklungen haben sie längst zum Thema gemacht: Männer, die scheinbar dabei sind, sich in die Geschichte zu verabschieden. Traurige Helden wie geschiedene Kommissare, denen die eigenen Kinder nicht mehr trauen; Manager, die Selbsterfahrungskurse besuchen und sich das Doppelkinn liften lassen und Machtmänner, die offen schwul leben. Öffentlich gebrochene Existenzen sind kein Einzelfall mehr, sondern inzwischen die Regel. Selbst im populärsten Film ist der Held nur noch als vielfach beschädigter Mann vorstellbar. Alles, was einmal als männlich galt wie Fußball, Saufen, Rauchen, Sex taugt nicht mehr für den modernen Mann. Entsprechender Attribute beraubt schaut er in eine Welt, die nicht mehr in männlich und weiblich organisiert ist, in der männliche Identitäten neu und anders zu konstruieren und Krisen auch für Männer vorprogrammiert sind. Eine Welt, in der Söhne erleben wie ihre Väter an den Erfordernissen von Kultur und Zivilisation scheitern auch in der vergeblichen Hoffnung, der Sohn wird es richten.

Die 34. Literarische Woche Bremen stellt mit Blick auf aktuelle Produktionen aus Literatur, Kunst und Film die Frage nach dem Mann in der Krise und hat dazu in Kooperation mit vielen Bremer Einrichtungen Autorinnen und Autoren eingeladen, um in Lesungen und Gesprächen das Thema unter verschiedenen Blickwinkeln und in vielfältigen Formaten darzustellen sowie Erfahrungen und Begegnungen mit Frauen und Männern diesseits und jenseits der Krise zu vermitteln. Von der Homepage www.literarische-woche.de abrufbare Podcasts, die Hausbesuche und Spaziergänge mit den eingeladenen Gästen der Literarischen Woche Bremen im Radioformat dokumentieren, stimmen im Vorfeld der Woche auf das Thema ein. Einen optischen Rahmen schaffen aufregende Bilderserien des amerikanischen Malers Casey McKee »Robber Barons«, die im Wall-Saal der Zentralbibliothek gezeigt werden.

 
Abbildung: Symbolbild »Der Mann in der Krise«