
Diese Frage beleuchtet André Rauch, Professor für Soziologie an der Universität Straßburg, in seinem Vortrag zur aktuellen Genderforschung. In welchem Sinnzusammenhang steht die Geschichte des Mannes, geht es um Virilität und Männlichkeit? Viele männliche Stereotypen sind durch gesellschaftliche Umwälzungen ins Wanken geraten. Unter Berücksichtigung der Kulturgeschichte der Leidenschaft wird u.a. die Frage aufgeworfen, welche Rolle die Liebe in der Befreiung der Frau spielt. Die Geschichte der Frauen hat uns gelehrt, dass Historiker und Historikerinnen dem Geschlecht Rechnung tragen müssen, die Geschichte des Mannes weist auf Gesellschaftskrisen hin, die durch die französische Revolution und die Erklärung der Menschenrechte ausgelöst wurden.
Einführung: Yannick Mercoyrol (Institut Français)
Eine Veranstaltung des Institut Français
in Kooperation mit der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung.
Eintritt frei
19.30 Uhr
Institut français
Contrescarpe 19
